holland studie homöopathie

11 Milliarden Euro: so viel könnten Krankenkassen mit Homöopathie & Co als Alternative zu konventionellen Therapien pro Jahr sparen

In der Schweiz und Indien hat Homöopathie einen hohen Stellenwert. In der Schweiz ist es seit einem Jahr Teil der Regelversorgung, in Indien ersetzt es häufig die teureren konventionellen Medikamente.

Neben der mit Studien belegten Wirksamkeit (Beispiel) und den geringen Nebenwirkungen spielt das Thema Kostenersparnis durch Globuli in der Schweiz und in Indien eine Rolle. Auch in Deutschland ließe sich das bei politischem Willen durchsetzen:

wenn man alle Patienten in Deutschland (82 Mio) komplementärmedizinisch behandeln würde, könnte man
11 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Ich habe für die Frage zu den Kosten Studien analysiert, die die Kostenersparnis untersuchen. In den Niederlanden haben Forscher den Kostenaspekt an 1,5 Millionen Versicherten untersucht.

Fazit der Niederlande-Studie von 2014: würden Krankenkassen Homöopathie so wie in der Schweiz einsetzen und konventionelle Medikamente und Therapien durch Homöopathie und andere Komplementärverfahren ersetzen, könnten sie sparen. Enorm sparen für die Kassen und die Versicherten, bei gleicher oder besserer Leistung, vor allem bei chronischen Erkrankungen und z.B. bei Antibiotika. Bei Antibiotika, sagen Experten, könnte man ca. 50% der Verschreibungen durch Homöopathie ersetzen.

Die Kostenersparnis durch Globuli und andere komplementärmedizinischen Verfahren wäre enorm, veröffentlicht die Niederlande-Studie. Danach kann man pro Patienten 1.342 Euro pro Jahr sparen, wenn er statt konventionellen Medikamenten mit Homöopathie behandelt wird, schreibt Prof. Harald Walach in einer Auswertung (Link). Die Carstens Stiftung hat die Vorteile, auch pekuniäre, für Patienten aufgeschriebnen (Link).

Sparpotential:

Wenn man alle Patienten in Niederlanden (17 Mio) komplementärmedizinisch behandeln würde, könnte man 2,3 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Wenn man mit der Berechnung der Niederlande-Studie alle Patienten in Deutschland (82 Mio) komplementärmedizinisch behandeln würde, könnte man
11 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Link zur Studie:
Baars EW, Kooreman P. 
A 6-year comparative economic evaluation of healthcare costs and mortality rates of Dutch patients from conventional and CAM GPs.

(Link zur Studie inkl. PDF, 9 Seiten)

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