esreicht homöopathie

Brief-Aktion von Ärzten und Heilpraktikern: Sie fordern von Politikern ein Stopp deren Kampagnen gegen Homöopathie und Heilpraktiker

Nun reicht es Ärzten und Heilpraktikern für Homöopathie. Sie starten die Aktion #esreicht gegen die Skeptiker und Politiker, die zusammen der Homöopathie schaden. Der HomöopathieWatchblog hatte dazu in einem Forum für Ärzte und Heilpraktiker aufgerufen.

Seit einigen Tagen schreiben immer mehr Ärzte und Heilpraktiker an Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordneten und Minister. Sie protestieren in den Briefen gegen die Kampagne von CDU und SPD gegen Homöopathie und die Kampagne der FDP gegen Heilpraktiker und fordern ein Ende der Kampagnen.

Die Homöopathie-Experten argumentieren, dass die Parteien mit ihren Kampagnen gegen anerkannte Stützen des Gesundheitssystems agitieren und den Wunsch von Patienten nach Homöopathie sowie Versorgung durch Heilpraktiker und Ärzte für Homöopathie für null und nichtig erklären. Die SPD hatte im September eine Kampagne gegen die Apothekenpflicht von Homöopathie durch den Abgeordneten Karl Lauterbach gestartet. Die CDU stellt mit einer Aktion der Abg. Claudia Schmidtke im November sowohl Apothekenpflicht als auch Integration bei Krankenkassen in Frage. Die FPD Arbeitsgruppe Gesundheit im Bundestag fordert das Ende des Heilpraktiker-Berufs.


TIPP für Heilpraktiker und Ärzte und Globuli-User, die auch Briefe an Politiker schreiben möchten:

Ich stelle Briefe an Politiker (ohne Absendernennung) online. Diese Briefe können Sie als Vorlage und Anregung für eigene Briefe nehmen. Sie finden die Briefe auf der Seite „PROTEST-BRIEFE AN POLITIKER“ hier im Blog (Link) . Die Seite ist passwortgeschützt (gegen aufdringliche Skeptiker). Das Passwort erhalten Sie kostenfrei mit einer E-Mail an christian.becker (at) homoeopathiewatchblog (dot) de . Mit dem Passwort haben Sie Zugang zur Seite mit den Briefen, die anderen Heilpraktiker, Ärzte, Globuli-User geschrieben haben.


 

Hier einige Auszüge aus Briefen von Ärzten und Heilpraktikern:

„Die Homöopathie als älteste erfolgreich angewandte westliche komplementärmedizinische Therapieform erlebt in den letzten Jahren immer wieder massive Angriffe durch Personen und Organisationen, die sich der Bekämpfung der Homöopathie verschrieben haben. Insbesondere zu nennen sind hier die GWUP (Gesellschaft zur Erforschung von Parawissenschaften e.V.) und das sog. „Netzwerk Homöopathie“, einer Gruppe von Homöopathie-Kritikern um Herrn Norbert Aust (einem frühpensionierten Ingenieur). Auffällig viele dieser sog. „Skeptiker“ sind Nicht-Mediziner. Sie vertreten einen sehr einseitigen Wissenschaftsbegriff, der auf rein materielle Erkenntnisse vertraut und jegliche nicht-materiellen Vorgänge in unserer Welt negiert. Ausgangspunkte dieser Bewegung sind u.a. in atheistischen Gruppierungen in den USA zu finden.“   …
„Viele GKV haben sich vor einigen Jahren dazu entschlossen, die Homöopathie in den Verträgen zur Integrierten Versorgung zu erstatten, was diese Methode einer breiteren Patientengruppe erschloss. Es gibt mittlerweile Studien, die eine Kostenersparnis bei homöopathisch behandelten Patienten zeigen (z.B. durch Ersparnisse bei anderen Medikamenten) und die Homöopathie somit zur Konsolidierung der GKV-Finanzen beiträgt. Die Angriffe der erwähnten Gruppierungen nutzen also wider besseren Wissens diesen Punkt nur als politisch taktischen Angriffspunkt, um der Homöopathie insgesamt zu schaden.“..
„Ich hoffe, dass ich Sie für diese Thematik sensibilisieren konnte und bitte Sie, sich weiterhin für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Komplementärmedizin und für die Pluralität in der Medizin einzusetzen. Sehr erfreulich finde ich die von Ihnen angekündigte Einrichtung eines Ressorts „Integrative Medizin“ in Ihrem Ministerium.“

 


 

 


 

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