homöopathie

#spinnendierömer im DZVHAE? Arzt Dr. Thomas Quak kritisiert Arztverband für destruktives Lobbying gegen die Homöopathie-Gemeinschaft

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3 Kommentare

  1. Es ist schade, dass hier Homöopathen gegeneinander Stellung beziehen, anstatt weiter den Dialog zu suchen. Wir können uns die Spaltung in dieser schwierigen Zeit gar nicht leisten. So wie ich verstanden habe, wollte der Zentralverein und der VKHD die Petitionen nur erst besser vorbereiten und mit anderen homöopathische Vereinigungen dann eine gemeinsame Aktion starten. Darin ist ja erst einmal nichts verwerfliches zu sehen, auch wenn es vielleicht besser gewesen wäre, gleich im Dialog und in die Unterstützung zu gehen. Das ist vielleicht manchmal ein Nachteil, dass die großen Verbände und Vereine durch ihre Verantwortung und deshalb ja nichts falsch machen zu wollen, nicht für spontane Aktionen bereit sind, selbst wenn sie gut sind. Aber das ist nich lange kein Grund sich gegenseitig öffentlich anzufeinden und zu schwächen. Wir wollen doch nicht den Stil und Kampfmodus der Skeptiker übernehmen. Unsere einzige Chance ist die Kooperation und Vernetzung aller möglichen Unterstützer, seien es Verbände, Vereine, Patienten, Hersteller, Verleger, unterstützende Einzelpersonen, Wissenschaftler, Politiker, Journalisten, prominente Befürworter, etc. Meine Bitte: geht wieder auf einander zu!

  2. Lieber Mike, das liest sich gut, was Du da schreibst. Nur sollte man sich einmal mit den Tempi und Gepflogenheiten des Parlamentarismus beschäftigen. Wenn man sich vergegenwärtig, dass ALLE Teilnehmer vor dem Gesundheitsausschuss Fragen und Antworten bekamen und der Hufeland-Vertreter „nur“ 2 Minuten Zeit bekam, seine Erklärung abzugeben und diese auch noch so formuliert war, dass erst gar keine Fragen aufkamen (obwohl es natürlich viele Fragen gibt, z.B. an den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, der im Saal in der ersten Reihe sitzt und an mehreren Stellen sehr viel Zeit bekam), dann ist die Strategie etwas undurchsichtig. Hat man das wirklich gewollt? Will man einfach die Wahltarife ohne Aufhebens durchwinken? Geht es wirklich gut? Ich weiß es nicht. Es ist alles sehr intransparent. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Psychotherapeuten ihren Patenten neben dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Psychotherapeuten in Gestalt von Frau Sartorius (die über 200.000 Stimmen in ihrer Petition gesammelt hatte) direkt in Gesundheitsausschuss sitzt und etwas sagen kann und gefragt werden kann (das ist sauberer Parlamentarismus), ihre Petition aber schon im Oktober gestartet hat und bis vor wenigen Tagen noch keine Petition eingestellt war? Was heißt das? Das Gesetz wird im April verabschiedet. Wir müssen Vollgas geben und nicht mehr jammern! oder gar den moralischen Zeigefinger erheben! Dafür ist jetzt hier kein Platz mehr und keine Zeit. Mach mit!!
    Schöne Grüße
    Der Petent der Change.org-Petition
    Hans Baitinger
    P.S.: an anderer Stelle im Watchblog kannst Du den Link finden, wie Du die Sitzung des Gesundheitsausschusses als Video im Parlamentsfernsehen anschauen kannst und Dich mit dem Vergleich der Eloquenz von Prof. Hecken (Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses mit der Eloquenz des Hufeland-Gesellschaftsvertreters beschäftigen und etwas über gekonnten Parlamentarismus lernen. Es ist ein wohlgeleinter Ratschlag eines etwas erfahrenen älteren Kollegen und keine Rüge oder gar eine Herabwürdigung, was ich da mitteile. Obwohl ich mir bewusst bin, dass es so verstanden werden kann, von jedem der es so verstehen möchte. Darauf habe ich keinen Einfluss, aber wir leben ja noch in einer freiheitlich demokratisch gewollten Gesellschaft

  3. Leider hat Dr. Quak nur den Schluss ausgesprochen, der sich leicht aus dem Boykott des DZVHÄ ziehen lässt: Hier stimmt irgendwas nicht, hier wird nicht im Sinne der Homöopath_innen und Patient_innen gehandelt. Klar kann sich ein großer Verband von einer Initiative eines kleineren Vereins überrumpelt fühlen. Klar ist es schöner, wenn sich alle einig sind und gemeinsam mit viel Zeit und Energie etwas planen. Aber wie Herr Baitinger das treffend zusammengefasst hat: Die Zeit ist überhaupt nicht vorhanden. (Nicht mehr…)
    Und es ist eine Sache, eine Petition nicht zu unterstützen, aber eine völlig andere, gegen sie zum Boykott aufzurufen – und das auch noch mit dem Grund, sie sei nicht mit den Verbänden abgestimmt worden. (Das ist doch kein Grund für Boykott?! Nicht in meiner Welt jedenfalls.) Hier geht es offensichtlich um etwas anderes, als darum, die Wahltarife zu erhalten und damit klar zu machen, dass die Homöopathie fester Bestandteil der medizinischen Versorgung sein muss.

    Der Appell am Ende bleibt also der gleiche: „Geht wieder auf einander zu!“ oder besser: Zieht bitte an einem Strang – und zwar in Richtung Homöopathie als fest verankerte Säule des deutschen Gesundheitssystems.

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