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Achtung Rutschgefahr: Homöopathie-Gegnerin und Professorin Jutta Hübner sucht Wissenschaftler für CAM-Studie / Akquise-Mail im Watchblog

Jedem in der pro-Homöopathie-Community ist der Münsteraner Kreis und sein Memorandum bekannt. Der Kreis versammelt Wissenschaftler, die gegen Homöopathie und Heilpraktiker agitieren. Sie haben auf dem Ärztetag im letzten Jahr den Antrag gestellt, die Zusatzbezeichnung Homöopathie für Ärzte abzuschaffen. Und den Heilpraktiker wollen sie auch weg haben. Zum Münsteraner Kreis gehört die Professorin Jutta Hübner, wie auf der Webseite zu lesen ist.

Hübner, die Homöopathie-Kritikerin, ist als Leitliniensekretariat damit beauftragt, eine neue ärztliche Leitlinie für Komplementärmedizin zu koordinieren, wie diese Quelle zeigt (Link https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/032-055OL.html).

Darin steht, worum es geht: der Arzt für Homöopathie und der Heilpraktiker stört und soll nun per Leitlinie außer Gefecht gesetzt werden. Zitat aus dem Papier für die Leitlinie: „Die Beratung zu und Behandlung mit komplementären und alternativen Verfahren findet häufig nicht durch den Onkologen, sondern durch Ärzte anderer Fachgebiete (Hausarzt, betreuender Facharzt mit Zusatzbezeichnung für Naturheilverfahren, Homöopath) oder Heilpraktiker und/oder Heiler statt. Oft entstehen Kooperationen, da Onkologen sich nicht in der Lage sehen, die Thematik selber zu beherrschen. Typische Vertreter der KAM-Methoden sind i.d.R. von ihrem geringen Schadenspotential bei gleichzeitig hohem Nutzenpotential überzeugt. Da diesen Anbietern in aller Regel eine onkologische Ausbildung fehlt, besteht eine hohe Gefahr von Fehlentscheidungen, die bei Tumorpatienten zu teilweise erheblichen Risiken führen können. Als Entscheidungsgrundlage ist deshalb eine S3 Leitlinie mit hoher nationaler Verbindlichkeit geeignet.“

Für diese Leitlinie braucht Hübner eine Studie. Dafür braucht sie Wissenschaftler und Fälle. Hübner akquiriert nicht selbst, sie lässt akquirieren von jemandem aus der Homöopathie-Szene. Die Akquise läuft, bzw. der Versuch einer Akquise. Mehrere angesprochene Wissenschaftler schildern gegenüber dem Watchblog die Akquiseversuche. Die E-Mail, mit der sie akquiriert werden sollen, finden Sie unten im Anhang. Der E-Mail-Schreiber, ein bekannter Stiftungs-Wissenschaftler, behauptet in seiner E-Mail, dass mehrere Hom-Wissenschaftler bei der Hübner-Studie mitmachen. Diese Wissenschaftler haben das gegenüber dem Homoeopathiewatchblog dementiert und sich erstaunt gezeigt, dass mit ihrem Namen fälschlicherweise geworben wird.

Gleichzeitig wirbt ein bekannter Arzt eines bekannten Arztverbandes bei Ärzten und Heilpraktikern für Offenheit gegenüber Hübner.

Wie wird das Ergebnis der Studie ausfallen, deren Leiterin Mitglied des Münsteraner Kreises ist?

Daher kann ich Homoöpathie-Wissenschaftler und -Ärzte nur zum Nachdenken anregen, wenn sie angesprochen werden, bei der Hübner-Studie mitzumachen.

Meine Meinung: Man muss nicht in jede Skeptiker-Falle tappen. Skeptiker versuchen Hom-Wissenschaftler mit der Fake-Botschaft zu locken, dass sie debattieren wollen. Der Münsteraner Kreis hat seine Zielsetzung deutlich gemacht  – nach Debatte sieht das nicht aus.

Worum es Skeptikern geht, hat ein Skeptiker in einem Skeptiker-Blog deutlich gesagt:

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Mit dem Endruscheit-Satz (dem Übersetzer eines Buches von Natalie Grams) sollte man die Hübner-„Studie“ bewerten.

 


Der Fall soll nicht zu den Akten gelegt werden, sondern in alle Facetten öffentlich diskutiert werden.

Ich habe diese Presseanfrage an Frau Hübner gerichtet:

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Öffentlichkeit hat sofort Folgen für Skeptiker. Innerhalb eines Tages ist diese Artikel über Professor Hübner auf Google unter den Top 3 gelandet:

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Anhang

Akqusie-Mail eines bekannten Stiftungs-Wissenschaftlers, mit der er Homöopathie-Wissenschaftler für die Studie der Anti-Homöopathie-Lobbyistin Jutta Hübner zu gewinnen versucht. Er winkt dabe mit Geld:

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