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DZVHAE-Pressesprecher bezeichnet Homöopathie-Blogger Becker als „Schädling“

Ein Kommentar

Die Öffentlichkeitsarbeit der Homöopathie liegt am Boden. Warum? Weil u.a. diejenigen Strukturen, die Geld für PR ausgeben, eigene Interessen verfolgen, die nur einzelnen Personen helfen. Hier ein Beispiel:

Der Pressesprecher Björn Bendig vom Arztverband DZVHAE mag den Homoeopathiewatchblog nicht. Und das hat strukturelle Gründe. Denn der Blog macht mit seinen PR-Aktivitäten für Homöopathie und gegen Skeptiker für jeden deutlich, wie passiv sich der Arztverband im Bereich PR verhält. In den letzten drei Monaten haben nur drei Medien über Infos des ZV berichtet, 2x die Arzt-Hauszeitung Ärzte Zeitung und 1x die Lokalzeitung Leuthäuser Anzeiger.

So verlegt der DZVHAE-Pressesprecher seine Aktivitäten weg von Journalisten und Medien hin zu Twitter. Er agitiert mit seinem Twitteraccount @sie_wirkt_doch Belegte_Homöopathie-Wirkung vor allem gegen den Homoeopathiewatchblog. Er greift dabei ganz tief in das juristisch heikle Kästchen der Beleidigung:

so bezeichnet Bendig den HomoeopathieWatchblogger

am 28.2. als „Schädling“.

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Offenbar legen es Bendig und der DZVHAE-Vorstand immer mehr darauf an, Post von meinem Anwalt zu bekommen in Form einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Dann wird es wegen öffentlicher und wiederholter Rufschädigung etc. um eine Klage Becker vs. DZVHAE-Vorstand (Bendig ist Angestellter, Bajic weisungsbefugt) in Höhe von 250.000 Euro gehen.

Als Patient von DZVHAE-Ärzten finde ich die Doppelstrategie Bendigs (manche Patienten hofieren, andere beschimpfen) erstaunlich, auch wenn ich in das Leitbild des DZVHAE für seine Ärzte schaue. Dort steht: „Die Begegnung mit dem Patienten ist gekennzeichnet durch gegenseitigen Respekt vor der Integrität, den individuellen Persönlichkeitsrechten, der Selbstverantwortung für das eigene Handeln und die eigene Gesundheit unter Wahrung der Freiheit des Patienten.“

Was regt Björn Bendig momentan so auf? Er hat auf Twitter versprochen, dass er eine Übersicht der PR-Erfolge des DZVHAE und von ihm veröffentlicht. Nun fragen ihn immer wieder Twitterer danach und kritisieren ihn, wie z.B. der Arzt Dr. Thomas Quak und der Heilpraktiker Armin Seideneder (sie kritisieren die Hetze von @sie_wirkt_doch).

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Weil Björn Bendig sich ertappt fühlt, bezeichnet der Dr. Thomas Quak als Skeptiker:

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Und Bendig weigert sich, seine PR-Erfolge zu veröffentlichen. Im Gegenteil. Er beschimpft die Fragenden und fokussiert sich wieder:

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Daneben kündigt er Veränderungen in der PR des DZVHAE an:

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Außerdem kündigt Bendig an, dass sich der ZV-Vorstand Cornelia Bajic und Michaela Geiger auf die neue ZV-Vorständin Ulrike Fröhlich von der Hahnemann-Gesellschaft ab Mai freuen:

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Fast täglich schimpft Bendig trotzdem gegen die Petition der Hahnemann-Gesellschaft:

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Daher twittert Bendig noch einmal die offizielle Stellungnahme des DZVHAE gegen die Petition:

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Und regelmäßig schimpft Bendig und erklärt andere für psychisch krank:

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An manchen Tagen setzt Bendig 40 Tweets ab, deren Inhalt er von anderen Twitterern mit der Methode Copy&Paste übernimmt. Und wenn er inhaltlich schreibt, dann hat er nur ein Thema. Von den 40 Tweets sind 20 Tweets Kritik a la „Blogger ist Schädling“ am HomoeopathieWatchblog. Offenbar hat Bendig wenig im Bereich PR für seine 3.600 Ärzte zu tun. Die immerhin pro Kopf 200 Euro pro Jahr für eine Bendig-PR bezahlen, die ihnen nützen soll.

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