hahnemann briefmarke

Aktuelle Zahlen und Fakten zur Homöopathie: 90% nehmen Hom. wg. Nebenwirkungsfreiheit, aber: dritthäufigste Todesursache sind Nebenwirkungen von konvent. Medikamenten

Solche Artikel wie in der taz von heute haben PR-strategisch im Dienste der Anti-Homöopathie-Lobby INH nur einen Zweck: die Homöopathie zu emotionalisieren, als Meinungskampf, als Diskussion um Glaubensrichtungen darzustellen.

Da die männlichen Journalisten der taz (Bernd Kramer, Schreiber, Georg Löwisch, Chefred.) im ihrem Kampf gegen Homöopathinnen wie Ulrike Fröhlich nur auf Meinung setzen und die Fakten im Artikel vernachlässigen, ist es sinnvoll, den Blick auf einige Fakten zu richten.  Um die von den taz-Männern und von ihren Einflüsterern des INH emotionalisierte Diskussion zu versachlichen.

 

NEBENWIRKUNG IM VERGLEICH

Wie viele Menschen sterben pro Jahr an den Nebenwirkungen von Homöopathie in D?
… 0 (kein Wissenschaftler, kein Medium hat über Todesfall berichtet)

Wie viele Menschen sterben pro Jahr an den Nebenwirkungen von konvent. Medikamenten?
… Nebenwirkungen von konventionellen Medikamenten sind die dritthäufigste Todesursache. (Quelle Direktor des Nordic Cochrane Centers, Peter Gøtzsche, Link )

Wie viele Menschen nennen gute Verträglichkeit von Globuli (d.h. Nebenwirkungen von konventionellen Medikamenten) als wichtigen Grund für diese alternative Therapie?
… 90 Prozent (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

VERSORGUNGS-STUDIEN

Seit 2005 erstatten Krankenkassen Homöopathie, nachdem die „Witt-Studie“ die Wirksamkeit bei 80% der Menschen nachgewiesen hat:

Homöopathische Zubereitungen wirken nachweislich und ihre Wirkung ist evidenzbasiert gesichert: Prof. Claudia Witt, Lehrstuhl Komplementärmedizin Zürich, konnte 2005 zeigen, dass 80% der chronischen Erkrankungen durch Homöopathie gebessert und 50% der Patienten von ihrem Leiden befreit werden[1]. In der Folgestudie nach 8 Jahren konnte gezeigt werden, dass dieser Effekt anhält [2]. Alle an dieser Studie beteiligten 103 Ärztinnen und Ärzte waren auf die Homöopathie spezialisiert, 30% Mitglieder der Hahnemann-Gesellschaft [1]. Die Evidenz für homöopathische Zubereitungen ist nicht rückgängig zu machen. Dies führte zu der folgerichtigen Erstattung durch die gesetzliche Krankenkassen bei ausgewählten Ärztinnen und Ärzten mit der Zusatzqualifikation Homöopathie.
[1] Witt, Claudia M.; Lüdtke, Rainer; Baur, Roland; Willich, Stefan N. (2005): Homeopathic medical practice. Long-term results of a cohort study with 3981 patients. In: BMC public health 5, S. 115. DOI: 10.1186/1471-2458-5-115.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16266440
[2] Witt, Claudia M.; Lüdtke, Rainer; Mengler, Nils; Willich, Stefan N. (2008): How healthy are chronically ill patients after eight years of homeopathic treatment?–Results from a long term observational study. In: BMC public health 8, S. 413. DOI: 10.1186/1471-2458-8-413.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19091085

STUDIE ÜBER SPARPOTENTIAL DURCH HOMÖOPATHIE

Wenn man alle Patienten in Deutschland (82 Mio) homöopathisch behandeln würde, könnte man 11 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Forscher in den Niederlanden haben das Sparpotential durch Homöopathie sechs Jahre lang an 1,5 Millionen Krankenversicherten untersucht. Fazit der Niederlande-Studie von 2014: würden Krankenkassen Homöopathie so wie in der Schweiz einsetzen und konventionelle Medikamente und Therapien durch Homöopathie und andere Komplementärverfahren ersetzen, könnten sie sparen. Enorm sparen für die Kassen und die Versicherten, bei gleicher oder besserer Leistung, vor allem bei chronischen Erkrankungen und z.B. bei Antibiotika. Bei Antibiotika, sagen Experten, könnte man ca. 50% der Verschreibungen durch Homöopathie ersetzen. Danach kann man pro Patienten 1.342 Euro pro Jahr sparen, wenn er statt konventionellen Medikamenten mit Homöopathie behandelt wird  (Link).

Sparpotential:

• Wenn man alle Patienten in Niederlanden (17 Mio) homöopathisch behandeln würde, könnte man 2,3 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

• Wenn man mit der Berechnung der Niederlande-Studie alle Patienten in Deutschland (82 Mio) homöopathisch behandeln würde, könnte man 11 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

• Link zur Studie inkl. PDF, 9 Seiten
Baars EW, Kooreman P. 
A 6-year comparative economic evaluation of healthcare costs and mortality rates of Dutch patients from conventional and CAM GPs.

 

DIE KOSTEN

Wie viel geben Krankenkassen pro Jahr für homöopathische Medikamente aus?

… 0,223 Prozent der von Kassen bezahlten konventionellen Medikamente (das entspricht 96 Millionen Euro (2017, Quelle BAH).

Zum Vergleich: Wie viel bezahlen Krankenkassen pro Jahr für konventionelle Medikamente auf Rezept?
… 42,2 Milliarden Euro (2017, Quelle BAH, GKV) (*)

 

DER MÜNDIGE PATIENT ENTSCHEIDET UND BEZAHLT (AUCH) HOMOEOPATHIE

Wieviel bezahlen Patienten selbst für Homöopathie pro Jahr?
…. 85 Prozent aller Ausgaben für Globuli übernehmen Patienten selbst (533 Millionen Euro (2017) (Zum Vergleich: 96 Mio übernehmen Krankenkassen auf Rezept)

Wieviel bezahlen Patienten selbst für konventionelle Medikamente pro Jahr?
Nur 14 Prozent aller Ausgaben für konventionelle Medikamente übernehmen Patienten selbst (6,7 Milliarden Euro (2017) (Zum Vergleich: 42,2 Milliarden übernehmen GKV-Krankenkassen auf Rezept)

FAZIT: Globuli entlasten Krankenkassen: 85 % der Medikamenten-Kosten bezahlen Verwender von Homöopathie selbst, bei konvent. Medikamenten zahlen die Verwender nur 14 % der Kosten aus eigener Tasche.

 

DAS SPARPOTENTIAL

Wie viel Sparpotential sehen Krankenkassen in Scheininnovationen bei Medikamenten?
… 20-30 Prozent (2014, Quelle Barmer GEK Arzeimittelreport)

Wie viele Medikamente werden weggeworfen?
… für 10 Milliarden Euro, ca. 25 Prozent (Schätzung Dr. Markus Bönig, Quelle, Umweltbundesamt schätzte 30 Prozent in den 90er Jahren)

 

DIE VERWENDER

Wie viele Menschen verwenden Homöopathie?
… 56 % (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

Wie viele Menschen möchten, dass ihre Krankenkasse Homöopathie weiter erstattet?
… 60 Prozent (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

Wie viele Menschen fühlen sich von Anti-Homöopathie-Aktivitäten bevormundet, da jeder selbst entscheiden solle?
… 68 Prozent (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

Wie viele Patienten möchten ein gleichwertiges Miteinander von Schulmedizin und Homöopathie?
… 75 Prozent (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

Wie vielen Menschen sind wissenschaftliche Studienergebnisse zu Globuli wichtig, die sie bei Apothekern nachfragen?
… 50 Prozent (2018, Quelle Meinungsumfrage INS Kantar/DHU)

DIE ÄRZTE

Wie viele Ärzte wenden mit ihren Patienten Homöopathie an und haben die Zusatzbezeichnung Arzt für Homöopathie?
… 6.898 (2018, Bundesärztekammer)

DIE HEILPRAKTIKER

Wie viele Heilpraktiker gibt es?
… 45.000 (Quelle Statistisches Bundesamt),
(davon sind mindestens ca. 20.000 unechte Heilpraktiker, sogenannte sektorale Heilpraktiker für Physiotherapie und Psychotherapie, die mit dem naturheilkundlichen klassischen Heilpraktikerberuf nichts zu tun haben – die sich nur unter das Dach des Heilpraktikerberufs gerettet haben, damit sie ohne ärztliche Verordnung aktiv sein können.)

DIE APOTHEKER

Wie viele Apotheker arbeiten nicht mit Globuli und haben sie aus ihrer Apotheke verbannt?
… 1 (Quelle Apotheke Adhoc, Link)

Wie viele Apotheker gibt es?
… 19.748 (2017, Quelle ABDA)

Wie viele Apotheker haben Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren und Homöopathie“?
… 2.000 (Quelle Bundesverband Patienten für Homöopathie, Link)

 

 

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