homöopathie und globukalypse

Diskussion: Mit welcher Methodik hat man eine Chance gegen Skeptiker und Anti-Homöopathie-Lobby? Nichts-Tun a la DZVHAE oder Attacke a la Watchblog? Ihre Meinung ist gefragt

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3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Becker,
    natürlich hinkt die unprofessinelle PR des DZVHÄ der Auseinadersetzung um die Homöopathie weit und ziemlich lahm hinterher. Andererseits sollten wir tunlichst persönliche Gegenangriffe und die Versuchung, das Verhalten der Skeptiker mit unseligen Zeiten zu assoziiern, vermeiden. Denn dann werden wir erst recht auf ihre Argumentationsebene heruntergezogen, energetisch verknüpft und „verwurschtelt“. Bleiben wir doch einfach souverän und kontern wir, auch wenn´s manchmal schwer fällt, überlegen humorvoll und mit klaren Argumenten. Bleiben wir ruhig auch ein bischen selbstktitisch, das nimmt denen (in der ihnen eigenen Verbohrtheit) den meisten Wind aus den Segeln und macht uns viel glaubwürdiger! Leuchten wir einfach mal in die dunklen Ecken der Skeptiker (und ab und zu vielleicht auch mal in die eigenen), will heißen, durchleuchten wir ihre Ängste, ihre innere Not, Unsicherheiten, Ohnmachtgefühle (und daraus folgend als Versuch der Kompensation dieser unangenehmen Gefühle) Machtansprüche, Verleugnung der Realität und eigentümlich totalitäres Vorgehen. Versuchen wir die eigenen Reihen geschlossen zu halten, auch wenn wir die Vorgehensweise einzelner Protagonisten unserer Seite nicht immer verstehen und teilen können! Die Homöopathie ist viel zu wertvoll, um sie im Kampf oder in der Selbstzerfleischung zu opfern!

  2. SEhr geehrter Herr Becker
    ich halte die Defensivstrategie vom DZVhAE für unklug und nicht angemessen der aktuellen Situation. Die Aggression, wie auf Twitter gegen die Homöopathie getweetet wird, hat ein Level erreicht, dass mich erschreckt.

    Mein Verdacht ist, dass bestimmte Twitterer bezahlt jede/n Homöopathie-Befürworter versuchen ausfindig zu machen und dann mit den gebetsmühlenartig gleichen Totschlagargumenten voll zu twittern, was das Zeug hält. Manche scheinen nichts anderes den ganzen Tag zu tun zu haben als zu twittern.

    Problem ist, dass Dinge, welche ständig wiederholt werden, irgendwann von vielen geglaubt werden – vor allem denjenigen, die sich nur am Rande mit Homöopathie beschäftigt haben und nicht so genau wissen, was Homöopathie ist.

    Was es braucht: ggf. eine Argumentationssammlung mit vorbereiteten Links zu Studien oder vorbereiteten Statements zu folgenden Aussagen
    – Homöopathie wirkt nicht
    – Darf keine Therapie von der Allgemeinheit bezahlt werden, welche nicht wirkt
    – Alles Placebo
    – Nichts drin
    – Tödliche Folgen von Homöopathie
    – so hohe Kosten bei den Krankenkassen für Homöopathie

    Stillhalten geht nicht mehr – die Homöopath*innen müssen jetzt laut werden.

  3. Die Frage beantwortet sich doch eigentlich von selbst: Eine gesellschaftliche Minderheit mit fanatischem Sendungswillen beeinflusst seit über 10 Jahren – vorzugsweise über das Internet – Informationskanäle wie Wikipedia, Twitter, Medien, Foren und hat es durch ein gut organisiertes Trollnetzwerk(viele, meist anonyme Twitter-Accounts) geschafft, in Deutschland, Europa und weltweit die öffentliche Meinung gegen Homöopathie zu manipulieren. Seit der Gründung des INH werden sie noch durch ein paar „Gallionsfiguren“ gestützt, die „wer weiß von wem“ bezahlt werden (genauso wie ihre professionellen Trolle).

    Hier möchte niemand irgendeinen wissenschaftlichen Diskurs oder Forschung – das ist eine professionell organisierte „Zerstörungsmaschine“.

    Stillzuhalten oder zu hoffen, dass hier auch nur irgendjemand sich wirklich auf fruchtbare Diskussionen einlassen will, kommt einem Selbstmord gleich.

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