homöopathie

Ärztliche Homöopathie immer mehr unter Druck: Uni Tübingen und Robert-Bosch-Stiftung sagen Nein zur Homöopathie

Die ärztliche Homöopathie an Universitäten gerät immer mehr unter Druck, seit die Lobbygruppe Die Skeptiker/INH gegen Homöopathie lobbyiert. Gestern wurde klar, dass die Kinder-Homöopathie am Hauner´schen Kinderspital der LMU München abgeschafft wird (Bericht im Watchblog).
Der homöopathische Arzt Dr. Thomas Quak twittert dazu:

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Ich habe eine Presseanfrage an den Vorstand des Arztvereins DZVHAE geschickt, um zu ermitteln, welche Maßnahmen der Bundes-Vorstand zur Unterstützung ihres Mitgliedes Kruse plant. Keine. (Stand: 15.4.)
Anders der bayrische Landesverband des DZVHAE: deren Landesvorsitzender Ulf Riker hat sich für die Ärztin Sigrid Kruse bei der Klinik stark gemacht und in einem Brief gegen das Ende ihres Vertrages protestiert.

Die schlechten Meldungen für die ärztliche Homöopathie reißen aber nicht ab.

Auch an der Universität Tübingen wird Homöopathie ausgeschlossen, obwohl lange Zeit versucht wurde, den Eindruck zu erwecken, dass sie beim neuen Lehrstuhl integriert sei. Der Medizin-Dekan der Uni hat nun verkündet, dass beim neuen Lehrstuhl für Alternative Medizin Homöopathie keine Rolle spielen werde. Der Medical Tribune sagt Prof. Ingo Autenrieth, dass es aus „unserer Sicht keine „Komplementärmedizin“ geben“ könne, „sondern nur „evidenzbasierte, sichere und effektiv wirksame Medizin“. Für Homöopathie ist dies nachweislich nicht der Fall, sie scheidet daher von vornherein als Thema für die Forschung aus.“

Geldgeber des Studiengangs an der Uni Tübingen ist die Robert-Bosch-Stiftung. Auch diese Stiftung geht auf Distanz zur Homöopathie. Der Vorstand der Stiftung, Christof Bosch, sagt in der Tageszeitung Südwest Presse (11.4.): „Mein Opa wollte eine ganzheitliche Medizin.“ Daher passe das systemische Zusammenwirken der Disziplinen gut zu dessen Vorstellung. Inzwischen sei aber auch klar, dass die Homöopathie nicht geeignet sei für Akuterkrankungen und schwere Notfälle.“

Die Robert-Bosch-Stiftung mit der Distanz zur ärztlichen Homöopathie ist kein Einzelfall. Auch die Carstens-Stiftung hatte verkündet, dass sie die personelle Unterstützung von jungen Ärzten im Bereich Homöopathie eingestellt hat. Dagegen protestieren Ärzte und Wissenschaftler mit einer Petition (Link), zu deren Unterzeichnung Professor Harald Walach aufruft.

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Die Neupositionierung der Carstens-Stiftung hat auch Auswirkungen auf die Titel der Mitarbeiter im Bereich Homöopathie:

Jetzt:

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Früher:

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