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Hevert startet juristische Aktion gegen Anti-Homöopathie-Lobby und veröffentlicht Statement über Gründe

„Liebe Freunde von Hevert. Seit Monaten beobachtet Hevert mit Sorge wie in Deutschland in den sozialen Medien, aber auch in der Presse und im Fernsehen gegen die Homöopathie gehetzt wird. Alle Studien welche die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen .. werden dabei ignoriert oder schlecht geredet.“

So beginnt ein Statement vom 26. Mai des Arzneimittel-Herstellers Hevert Arzneimittel.


Über das Statement von Hevert und die juristische Aktion berichtet eines der größten gesundheitspolitischen Fachportale, Apotheke Adhoc (Link) am 27. Mai. Im Artikel wird die Anti-Homöopathie-Lobbyistin Natalie Grams zitiert, die die Abmahnung gegen sich als „ungeheuerlichen Vorgang“ sieht – und mit einem weiteren Shitstorm „droht“.

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Und Hevert belässt es nicht bei Worten, sondern wird aktiv. Der Hersteller hat eine juristische Aktion gegen Personen gestartet, die gegen Homöopathie agieren: Natalie Grams hat Anwaltspost bekommen, wie sie getwittert hat. Zuvor war bereits Bernd Kramer abgemahnt worden (auch er hat es getwittert), der für die Zeitschrift „Skeptiker“ schrieb (Link). Und Professor Gerd Glaeske hatte eine Unterlassungserklärung für Aussagen gegen Homöopathie abgegeben – nach Abmahnung des Hevert-Anwaltes (Link).

Warum Hevert dies tut, begründet das Unternehmen in einem glasklaren Statement: „Mit Sorge sieht Hevert, dass in anderen Ländern wie England erst Lobbygruppen mit Diskreditierungen und danach die Politik mit gesetzlichen Einschränkungen gegen Homöopathie vorgehen.

Damit dies nicht auch in Deutschland, dem Mutterland der Homöopathie geschieht, geht Hevert nun auch auf juristischem Weg gegen ungerechtfertigte Diskreditierungen von Homöopathie durch Lobbygruppen vor, die auch dem Unternehmen Hevert schaden können.“

In seine Statement nennt Hevert auch Namen der Anti-Globuli-Lobby: „Als Familienunternehmen mit über 60jähriger Geschichte und tadellosem Leumund hat Hevert keine Angst vor den resultierenden unsachlichen Diffamierungen und Beschimpfungen („Scharlatane wurden früher gehängt“, „Pharmamafia“, „Zauberkügelchenfabrikant“) durch Homöopathie Kritiker, welche oft der Skeptiker Gesellschaft GWUP nahestehen und von dieser orchestriert werden. Erschüttert sind wir jedoch über die Radikalität mit welcher uns Personen in den sozialen Medien begegnen, welche uns und unsere Produkte gar nicht kennen!“

Hevert macht deutlich, dass es sich mit seinen Aktivitäten auch schützend vor seine Partner stellen möchte: „Auch unterstützt die GWUP einen Feldzug gegen Ärzte für Naturheilverfahren und Heilpraktiker, welche neben Apotheken sehr wichtige Kundengruppen für uns darstellen.“

Als Auslöser der Kampagne gegen Homöopathie sieht Hevert „mächtige Einflussgruppen mit eindeutig wirtschaftlichen Interessen.“

Link: Statement auf Facebook-Seite von Hevert

Aktion der Homöopathie

Sie als Leser*in des Watchblogs können Hevert bei der Kampagne gegen die Anti-Globuli-Lobby unterstützen, z.B. mit ihren positiven Kommentaren auf der Hevert-Facebook-Seite oder hier im Watchblog.

 

Reaktion der Skeptiker auf Juristisches

Natalie Grams hat die anwaltlichen Aktivitäten gegen sie getwittert. Die Anti-Homöopathie-Lobby INH (eine Unterorganisation der Lobby Die Skeptiker GWUP), hat ebenfalls auf Twitter angekündigt, dass Grams die Unterlassungserklärung nicht abgeben werde.

homöopathie grams

Als eine Art Majestätsbeleidigung sieht der Dt. Konsumentenbund die Abmahnung gegen Grams und twittert entsprechend:

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Die Anti-Homöopathie-Lobbyistin Natalie Grams ist beim Konsumentenbund DKB angestellt (sowie bei Organisation GWUP), wie sie selbst öffentlich gestanden hat. Der Abmahnverein DKB verdient sein Geld damit, Heilpraktiker und Homöopathen durch Abmahnung der Webseiten juristisch zu attackieren. Das eingenommene Geld fließt in die Taschen u.a. von Grams. Der DKB unterstützt offiziell finanziell auch die Anti-Homöopathie-Lobbyorganisation INH, deren Vorstand Grams ist. Der DKB unterstützt offiziell auf finanziell das Portal Medwatch mit dem Schreiber Hinnerk Feldwisch sowie der ex-Spiegel Journalistin Nicola Kuhrt, das schreibend gegen Homöopathie agiert.

Alle drei Organisationen – Konsumentenbund, INH und GWUP – residieren im hessischen Rossdorf, inkl. (z.T.) Status als gemeinnützige Vereine . D.h. offenbar kann die GWUP als gemeinnütziger e.V. auch Aktivitäten der Anti-Homöopathie-Lobbyistin Grams als gemeinnützige Aktivität verbuchen und bezahlt keine Steuern dafür.

Auch eine der selbstreferenziellen Offline-Aktionen der Skeptiker-Lobby, ihr Preis „Goldener Aluhut“, meldet sich:

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3 Kommentare

  1. Finde ich super, dass da etwas gemacht wird,die Kritiker wissen ja oft gar nicht wie hilfreich das sein kann. Habe es schon selbst erlebt und bleibe auch dabei! Aber die Hmöopathie ist ja gefährlich, denn die Pharmaindustie verdient nichts an den Patienten….

  2. Habe heute nach Erscheinen des AT 06/19 mit dem Bericht „Maulkorb für Homöopathie-Kritiker“ mein Abo gekündigt. Wenn sich das AT nun auch in die Reihen der Hömöopathie-Kritiker einreiht, dann ist es leider nicht mehr meine Zeitschrift.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, bitte beachten Sie die Kommentarregeln und die DSGVO (siehe Menü). Danke und viel Freude

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