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Homöopathie-Patienten schweigen nicht länger im Kulturkampf Politik plus Pharma gegen Patienten: Olympiasiegerin Walkenhorst lobt Globuli

Die Medien übertrafen sich in Hamburg stattfindenden Beachvolleyball-Weltmeisterschaft mit der Meldung, dass die Olympiasiegerin Kira Walkenhorst ihr Comeback plant. Wie kam es dazu? Im Interview mit einer Tageszeitung berichtet die Olympiasiegerin von Rio 2016 von den Erfolgen einer homöopathischen Behandlung bei einem Heilpraktiker. Diese schlage so gut an, dass sie nach dem Karriereende im Februar wieder ins Training einsteige. Der Redakteur fragt sie, ob sie auf Homöopathie setze. Darauf antwortet Walkenhorst: „Ja. Ich war schon immer offen dafür. Ich finde, wer heilt, hat recht.“ Der Dt. Sporthilfe sagte sie zum gleichen Thema, dass sie dank Heilpraktiker sogar mit einem Comeback zu Olympia liebäugele. 

Spitzensportler setzen häufig auf die Hilfe durch Heilpraktiker. Die beiden Heilpraktiker Volker und Florian Müller aus Bayern haben sich sogar auf Hochleistungssportler in Wintersportarten spezialisiert und begleiten diese bei Olympia und Weltmeisterschaften. Im Interview mit dem Heilpraktiker-Newsblog berichten sie von ihrem Alltag mit Sportlern und über zwei interessante Fallberichte , wie sie Sportlern zur Gesundheit und Medaillen-Gewinn verhelfen konnten (Link zum Interview).

Die Nähe von Spitzensport und Heilpraktikern führt sogar dazu, dass Sportler die Ausbildung zum Heilpraktiker machen, z.B. die Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen (Bericht).

Mein Kommentar: Olympiasiegerin Kira Walkenhorst mit ihrer Äußerung für Homöopathie ist ein gutes Beispiel als Reaktion auf den momentan stattfindenden Kulturkampf von Politik und Pharmakonzernen mit ihren Lobbys gegen Patienten, in dem Patienten nicht mehr länger schweigen. Während Patienten Homöopathie lieben, wie die Olympiasiegerin beispielhaft zeigt, wollen Politik und Pharmakonzerne mit Lobbys ihre Schulmedizin durchsetzen und den Patienten die Therapie und Alternativmedizin entziehen – aus rein pekuniären Gründen, da Homöopathie die Umsätze von Pharmakonzernen mit Schulmedizin schmälert (Globuli machen beispielsweise immerhin 10 Prozent des OTC-Marktes aus). Da Lobbygruppen der Pharmakonzerne uns Patienten die Anwendung von Globuli über ihre Medienarbeit nicht abspenstig machen können – wie Umfragen zeigen – , setzen sie bei der Politik an, um den Patienten über veränderte regulatorische Rahmenbedingungen (Verbot bei Kassen wie aktuell in Frankreich oder in Deutschland mit Wahltarifen, raus aus Apotheken, Verlust Arzneimittelstatus) die Globuli zu entziehen.

Das Ringen um die Homöopathie ist ein Kulturkampf: Politik und Pharmakonzerne möchten die teure Schulmedizin als alleinige Therapie durchsetzen und Homöopathie und Heilpraktiker vom Markt verdrängen, die Patienten möchten die Homöopathie und Therapeuten wie die Heilpraktiker*innen bewahren. Der Homoeopathiewatchblog sowie einzelne Patientenvereine wie BPH, Hahnemannia oder Homöopathische Vereine (z.B. HV-Dettingen.de oder HV Ansbach) und Patienten wie Kira Walkenhorst oder Prinz Charles und viele Patienten von Heilpraktikern (hier einige Stimmen von ihnen für ihre HPs) sind ein gutes Beispiel, dass sich Patienten diesen Kulturkampf von Politik und Pharma mit ihrer Lobby gegen Patienteninteressen nicht mehr widerstandslos gefallen lassen. 

 

 

 


Foto: Aldi Nord/ Walkenhorst

 

 

Ein Kommentar

  1. Zu meiner morgentlichen Lektüre gehört inzwischen fest Ihr Blog. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement pro Homöopathie. Ihre Recherche zu den Skeptikern ist für uns übrigens enorm wichtig, daraus sind inzwischen einige verbandliche Schritte erwachsen … Gruß aus Düsseldorf nach Hamburg Dieter Siewertsen Vorsitzender Freie Heilpraktiker e.V.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, bitte beachten Sie die Kommentarregeln und die DSGVO (siehe Menü). Danke und viel Freude

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