heilpraktiker

Heute in DIE WELT: Politik startet PR-Kampagne gegen Heilpraktiker-Beruf

Seit Dezember warne ich im HomoeopathieWatchblog davor, die politische Kampagne gegen den Heilpraktiker-Beruf, die von der Gesundheitsministerkonferenz GMK seit Juni 2018 gesteuert wird, auf die leichte Schulter zu nehmen. In einem Artikel (Link) habe ich auch Vorschläge gemacht, was Heilpraktiker gegen die politische Kampagne tun könnten. Und am 9. Februar habe ich davor gewarnt, dass die Politik den Gerichts-Prozess Brüggen-Bracht für eine PR-Kampagne gegen den Heilpraktiker-Beruf nutzen wird (Link). Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass eine Kampagne gegen den Beruf des Heilpraktikers aus zwei Teilen besteht: Politik und PR. Heute haben sich diese Vorhersagen bewahrheitet. Heute hat die Politik ihre

Heilpraktiker

Prüfer-Storcks will Heilpraktiker an Kette legen lassen: 5 Fragen an Gesundheitsministerkonferenz zur ihrer Verschärfung des Heilpraktiker-Gesetzes – hier die GMK-Antworten an Homoeopathiewatchblog

Im Juni 2018 hat die Gesundheitsministerkonferenz (Gesundheitsminister und Senatoren der 16 Bundesländer) beschlossen, dass es eine „zwingende Reformbedürftigkeit“ des „Heilpraktikerwesens“ gebe. Es wurde daher eine Länderkommission eingerichtet, die im Juni 2019 Vorschläge vorlegt. Was genau in dieser Kommission passiert, ist intransparent. Es gibt keine Äußerungen in der Öffentlichkeit. Wie ich von Heilpraktikerverbänden gehört habe, wurden sie auch nicht angehört. Um Licht in diese Intransparenz zu bringen, habe ich die Leitung der Heilpraktiker-Kommission der Gesundheitsministerkonferenz kontaktiert – die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Ihr habe ich fünf Fragen gestellt. Sie hat innerhalb eines Tages durch ihren Pressesprecher geantwortet: Hier meine Fragen: 1)

rettet homöopathie petition

Bundestag hat heute Homöopathie-Wahltarife abgeschafft / Verlierer der Folgen werden Ärzte und Patienten sein

Am 13. März hat der Gesundheitsausschuss vorgelegt, der Bundestag hat heute am 14. März um 10.21 Uhr vollstreckt. Der Bundestag hat mit der Mehrheit der Großen Koalition von SPD und CDU das Gesetzespaket TSVG verabschiedet, zu dem auch die Abschaffung der Wahltarife für Homöopathie gehört. In der einstündigen Bundestags-Aussprache spielte das Thema Homöopathie keine Rolle. Das Gesetz soll zum 1. Mai in Kraft treten. Zum ersten Mal seit 14 Jahren wird somit ein Krankenkassen-Tarif für Homöopathie wieder abgeschafft. Seit 2015 arbeitet die Anti-Homöopathie-Lobby INH an diesem Ziel. Die Entwicklung „Homöopathie Stück für Stück raus aus dem Gesundheitssystem wie in Großbritannien“

homöopathie

Was plant Politik mit Heilpraktikergesetz? Antwort der Gesundheitsministerkonferenz an HomoeopathieWatchblog

Seit Juni 2018 gibt es eine Länderkommission im Auftrag der Gesundheitsministerkonferenz, die Vorschläge zur Ausbildungsordnung, Berufsordnung und Überarbeitung des Heilpraktikergesetzes erarbeitet. Die Ergebnisse wird sie im Juni 2019 vorstellen. Die Kommission agiert bisher hinter verschlossenen Türen, ohne dass etwas nach außen dringt. Um Licht ins Dunkel zu bringen habe ich bei der zuständigen Gesundheitsministerin nachgefragt, die die Kommission leitet. Ich habe sie gefragt, was das Ziel ist und warum Heilpraktiker-Verbände nicht informiert und angehört werden. Sie hat mit Details geantwortet, wie die „Reform“ des Heilpraktikergesetzes etc. aus Sicht der Gesundheitsministerkonferenz aussehen wird. Mehr dazu am Freitag im Homoeopathiewatchblog – exklusiv

homöopathie

Homöopathie-Hersteller Spagyros zieht sich aus Deutschland zurück und wächst in Schweiz / Interview zu Gründen

Eigentlich ist der Homöopathie-Markt in Deutschland für Hersteller (noch) attraktiv. Über 629 Millionen Euro setzten die Hersteller 2017 laut Hersteller-Verband BAH mit Globuli um. Und 85% davon bezahlen Patienten selbst. Nur 15% der Globuli-Kosten erhalten Patienten von den Krankenkassen erstattet. Dies ist ein ausgeprägter Endverbraucher-Markt von Patienten (OTC-Markt), weniger ein Verordner-Markt. Was dazu führt, dass der Endverbraucher mit viel Werbung und Apotheken mit Verkaufsseminaren umworben werden. Doch für manche Hersteller aus Nachbarländern hat der deutsche Markt offenbar zu viele (EU) Hürden. Das zeigte die Meldung des schweizerischen Homöopathie-Herstellers Spagyros von Anfang März, dass er sich nach 14 Jahren aus Deutschland