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Regierung ernennt neue Patientenbeauftragte: Claudia Schmidtke ist bekannte Homöopathie-Gegnerin – ein Porträt im HomoeopathieWatchblog

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung ernannt: Prof. Claudia Schmidtke (CDU). Ihr Vorgänger hatte sich pro Homöopathie geäußert. Das wird unter Schmidtke anders. Sie wird die Stacheln zeigen.

Die Lübecker Ärztin und Bundestagsabgeordnete Claudia Schmidtke ist vor kurzem aufgefallen, weil sie auf ihrer Facebook-Seite eine Umfrage über bzw. gegen Homöopathie durchgeführt hat (Bericht). Vor der Umfrage war sie nur Fachleuten bekannt. Der  Text und die Intention der Schmidtke-Umfrage stammt offensichtlich von der Anti-Homöopathie-Lobby, dem Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) . Vor der Schmidtke-Umfrage hatte INH-Vorstand Natalie Grams die CDU im Bundestag besucht, wie sie auf Twitter inkl. Foto verbreitet hat.

Schmidtke hatte auf Facebook gefragt, ob Kassen Homöopathie weiter erstatten sollen. So lautete ihre tendenziöse Frage auf Facebook: „Meine Frage an Sie: Was halten Sie von Homöopathie? Sollten die Krankenkassen die Kosten für homöopathische Behandlungen übernehmen? Einige tun das heute bereits. Sollte die Apothekenpflicht für homöopathische Mittel aufgehoben werden?“. Über 30.000 hatten abgestimmt und sich in der Mehrzahl für die Homöopathie entschieden.

Schmidtke hat sich in einen Statement danach dazu geäußert, ob die Apothekenpflicht der Homöopathie bleiben soll: “ Jeder und jede darf und soll sich selbst so therapieren wie er es für angemessen und hilfreich hält.“

Die Deutsche Apotheker Zeitung bewertet die Aussagen von Schmidtke so : „Was die Apothekenpflicht und Erstattungsfähigkeit angehe, sei ihr „Meinungsbildungsprozess“ noch nicht abgeschlossen, erklärte die CDU-Politikerin gegenüber DAZ.online.

Claudia Schmidtke ist Herzchirurgin und sitzt seit 2017 im Bundestag.


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