homöopathie

Weniger Antibiotika durch mehr Homöopathie: Ergebnis der in dieser Woche vorgestellten Versorgungsstudie

Forscher warnen davor, dass in wenigen Jahren auch das letzte Antibiotikum nutzlos werde könnte, weil es durch Resistenzen wirkungslos geworden ist. Wie Homöopathie helfen kann, den Antibiotikaverbrauch zu verringern, hat die bislang größte Versorgungsstudie untersucht. Sie hat konkret geforscht, welchen Einfluss Homöopathie bei Kindern auf den Einsatz von Antibiotika hat. Die Ergebnisse sind ermutigend und lassen die Politik aufhorchen. Hier die Studienergebnisse:

homöopathieIm Lauf des dreijährigen Untersuchungszeitraums sank die Zahl der Antibiotika-Behandlungen um 17 Prozent bei Kleinkindern, während sie in der Vergleichsgruppe um 74 Prozent in die Höhe ging.

Das ist ein Ergebnis der bisher größten Versorgungsstudie mit 15.700 Fällen der Krankenkasse Securvita. Sie hat ein Forschungsinstitut untersuchen lassen, wie es mit der Wirkung und Wirtschaftlichkeit aussieht und welche Auswirkungen es hat, wenn Patienten die Möglichkeit haben, Homöopathie im Vergleich zur konventionellen Medizin zu nutzen. Die Studie untersuchte neben der Antibiotika-Einsparung durch Homöopathie weitere Aspekte, u.a. welche Wirkungen der Einsatz von Globuli bei Erkrankungen des depressiven Formenkreises hat.

Die weiteren Ergebnisse:

Besserung bei Arbeitsunfähigkeit
Bei Erwachsenen mit Depressionen sinkt die Gesamtzahl der Krankschreibungstage im Lauf der homöopathischen Behandlung um 16,8 %. Ohne Homöopathie steigt sie um 17,3 %.

Weniger Krankenhausfälle
Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt bei depressiven Erwachsenen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 %. Ohne Homöopathie steigt die Zahl der Hospitalisierungen um 32,6 %.

Kürzere Krankenhausaufenthalte
Auch die Dauer der Aufenthalte im Krankenhaus sank bei den Homöopathie-Patienten im Durchschnitt um 25 Prozent. Bei der Kontrollgruppe zeigten sich gleichzeitig gegen- läufige Trends mit einer Zunahme um 17,3 Prozent bei den AU-Tagen und 32,6 Prozent bei den Hospitalisierungen.

Weniger Antidepressiva
Patienten mit Krebserkrankungen benötigen seltener Antidepressiva, wenn sie Homöopathika einnehmen

Weniger Schmerzmittel
Patienten mit Mehrfacherkrankungen oder Krebs benötigen weniger Schmerzmittel. In der Vergleichsgruppe von Patienten mit konventioneller Medikation stieg der Verbrauch.

Weniger Allergien, Neurodermitis, Asthma
Bei Kindern in den ersten drei Lebensjahren gingen die Erkrankungen des allergischen Formenkreises mit homöopathischer Behandlung zurück, bei der Vergleichsgruppe wurden die Erkrankungen häufiger

Fazit
Die Krankenkasse zieht als Fazit ihrer Studie, dass die
Behandlung mit Homöopathie eine wichtige und wirksame Ergänzung zur Schulmedizin sei. Die Homöopathie zeige im Versorgungsalltag bei ausgewählten Erkrankungen gegenüber rein konventionellen Therapien eine bessere Wirkung und Wirtschaftlichkeit.

Die Studie sei ein starker Beleg dafür, dass die Homöopathie eine Bestätigung als besondere Therapierichtung und einen angemessenen Platz in der Gesundheitsversorgung verdiene. Sie biete keine Argumente für eine Ausgrenzung aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und für eine weitere Beschränkung der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, die in einigen Bundesländern droht. Sie bekräftige im Gegenteil die Position, die die Krankenkasse seit vielen Jahren vertrete, indem sie ihren Versicherten den leichteren und kostenlosen Zugang zu homöopathischer Behandlung als Bestandteil der Kassenleistungen ermögliche, so die Krankenkasse in einem Statement zur Versorgungsstudie.

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