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Antwort auf Leserfragen: Warum der Watchblog gerade so viel über Kanzleramtschef Thorsten Frei berichtet – und warum das für die Homöopathie wichtig ist / Wie Verbände agieren

homöopathie

Mich erreichen in diesen Tagen viele Mails von Leserinnen und Lesern, von Heilpraktikern, Ärztinnen, Apothekern und Patienten. Die Frage dahinter ist oft dieselbe: Warum beschäftigt sich der Watchblog plötzlich so intensiv mit Kanzleramtsminister Thorsten Frei? Warum so viel Politik? Warum nicht wieder mehr Studien, mehr Praxis, mehr Medizin? Ist der Homoeopathiewatchblog ein U-Boot der Skeptiker, wie ein Arztverband behauptet? Diese Fragen möchte ich in diesem Artikel beantworten. Denn mir ist auch klar, dass die Arbeit von Politikern und Journalisten erklärt werden muss. Das tue ich in diesem Artikel.

Die Fragen oben sind verständlich. Und sie zeigen, wie sehr wir alle es gewohnt sind, Homöopathie vor allem als medizinisches Thema zu denken. Als Frage der Wirksamkeit, der Studienlage, der Erfahrungen aus der Praxis. Genau so ist Homöopathie über Jahre diskutiert worden. In Fachzeitschriften, auf Kongressen, in Leserbriefspalten und Talkshows. Immer wieder mit denselben Argumenten, immer wieder mit denselben Fronten.

Doch diese Zeit ist seit dem Grünen-Parteitag im November 2025 vorbei. Seitdem ist die politische Welt für die Homöopathie eine andere Welt als in den Jahrzehnten zuvor. Das belegt auch die Attacke des Kanzleramtsministers von der CDU gegen Homöopathie. Politisch höher kann man eine Attacke nicht positionieren.

Die aktuelle Auseinandersetzung ist keine wissenschaftliche Debatte um Homöopathie mehr, so wie sie seit Jahrzehnten läuft. Sie ist eine ordnungspolitische. Und genau deshalb berichtet der Watchblog intensiv darüber.

Mehr noch: Der Watchblog hat diese Debatte bewusst verschoben. Weg von der ewigen Wirksamkeitsdiskussion, hin zur Sozialstaatsfrage. Das nennen Journalisten mit Fachbegriffen wie Agenda-Setting, Narrativ-Management und Spin Doctoring. Denn es gibt in der Politik einen wichtigen Satz: Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur ein Bild von der Wahrheit. Herr Frei hat versucht, sein Bild von Wahrheit zur Gesundheitsversorgung zu platzieren, der Watchblog versucht nun für die Homöopathie ein anderes Bild von der Wahrheit zu platzieren. Weg vom Labor, hin zur politischen Arena. Weg vom „wirksam oder nicht wirksam“ hin zur Frage, wem eigentlich die Entscheidung über Versorgung gehört.

Was Thorsten Frei mit Homöopathie zu tun hat

Auf den ersten Blick wenig. Thorsten Frei ist kein Gesundheitspolitiker, kein Arzt, kein Fachpolitiker. Er ist Kanzleramtsminister. Und genau das macht ihn so wichtig.

Denn seit Weihnachten verfolgt das Kanzleramt eine neue Linie zur gesetzlichen Krankenversicherung. Frei hat öffentlich erklärt, es sei nicht Aufgabe des Staates, den Krankenkassen Vorgaben zu ihren Zusatzleistungen zu machen. Der Staat solle sich zurückziehen. Die Kassen sollten selbst entscheiden, wofür sie Geld ausgeben. Kurz gesagt: Staat raus, Krankenkassen übernehmen.

Homöopathie ist dabei nicht das Ziel. Sie ist das Testlabor. Sie ist das erste Feld, auf dem ausprobiert wird, ob man Leistungen politisch aus dem System drängen kann, ohne offen Verantwortung zu übernehmen. Genau an diesem Punkt setzt der Watchblog an. Denn hier wird aus einer Therapiedebatte eine Systemdebatte. Und genau diese Verschiebung ist politisch entscheidend.

Wer heute noch glaubt, es gehe in dieser Auseinandersetzung um Metaanalysen und Placeboeffekte, verkennt die Lage. Es geht um die Frage, ob der Staat künftig noch Verantwortung für Versorgungsvielfalt übernimmt oder ob er diese vollständig an Krankenkassen delegiert, die unter massivem Spar- und Wettbewerbsdruck stehen.

Warum der Watchblog diese Debatte bewusst politisiert

Homöopathie ist nur der Einstieg. Sie ist der erste Dominostein.

Und genau deshalb hat der Watchblog diese Debatte bewusst politisiert. Nicht aus Lust am Konflikt, sondern weil sich politische Entscheidungen nicht mit Studien allein verhindern lassen. Wer heute nur mit Metaanalysen argumentiert, verliert morgen möglicherweise seine Versorgungsrealität. Politik entscheidet nicht nach Evidenztabellen. Politik entscheidet nach Macht, Mehrheiten, Stimmungen und Konfliktlinien.

Der Watchblog hat die Debatte deshalb bewusst dorthin gezogen, wo sie entschieden wird. Nicht ins Labor, sondern ins Kanzleramt und in den Bundestag, die Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Nicht in Fachzeitschriften, sondern in Fraktionen und Koalitionsrunden. Und der Watchblog wird als journalistischer und politischer Akteur wahrgenommen, wie die Stellungnahmen des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Pilsinger (Link) und des wichtigsten Verbandsakteurs für Krankenkassen, dem GKV-Spitzenverband (Link), gegenüber dem Watchblog zeigen. Wichtig: Hierbei geht es nicht um journalistische Eitelkeit, sondern um politische Wirksamkeit.

Thorsten Frei ist dabei nicht nur Akteur, sondern Projektionsfläche. An seiner Politik lässt sich zeigen, wie der Sozialstaat gerade umgebaut wird – leise, technokratisch, administrativ.

Warum diese Verschiebung für die Homöopathie strategisch wichtig ist

Diese Verschiebung ist für die Homöopathie strategisch sogar gut. Denn sie verändert den gesamten Deutungsrahmen.

Bisher wurde Homöopathie fast ausschließlich als Wissenschaftsfrage diskutiert. Wirksam oder nicht wirksam. Studien ja oder nein. Placebo oder Medizin. Diese Debatte ist bekannt. Sie ist ideologisch aufgeladen. Und sie ist politisch bequem. Man kann sie führen, ohne Verantwortung zu übernehmen.

Jetzt aber wird Homöopathie zu einer Sozialstaatsfrage. Plötzlich geht es nicht mehr um Laborwerte, sondern um Grundsatzfragen. Wem gehört die Entscheidung über Versorgung? Dem Staat? Den Krankenkassen? Oder den Patienten?

Das ist ein Wendepunkt. Und dieser Wendepunkt ist keine zufällige Entwicklung, sondern ein Wegbereiter.

Er ist das Ergebnis einer bewussten politischen und kommunikativen Strategie des Watchblogs: Homöopathie wird nicht mehr als exotische Therapieform verhandelt, sondern als Teil der Versorgungsrealität von Millionen gesetzlich Versicherter. Und damit wird sie politisch verteidigbar. Wer jetzt angreift, greift nicht mehr nur Globuli an. Er greift Wahlfreiheit an. Er greift Versorgungsmodelle an. Er greift Patientenentscheidungen an.

Das macht politische Angriffe gegen sie riskanter.

Warum die Politik jetzt vorsichtiger wird

Genau das verändert derzeit die Risikokalkulation in Ministerien, Fraktionen und Parteizentralen. Homöopathie wird nicht mehr als kostenlose Symbolpolitik wahrgenommen. Sie wird politisch toxisch durch die Arbeit des Homoeopathiewatchblog, denn Politiker können sich nun an ihr die Finger verbrennen, weil sie ab jetzt nicht nur die Therapie, sondern die Verankerung im Gesundheitssystem und die Patienten und Therapeuten angreifen. Ein Politiker, der gegen Homöopathie agieren möchte, muss heute einen höheren Preis dafür als noch vor vier Wochen bezahlen.

Denn: Sie mobilisiert.
Sie erzeugt Koalitionskonflikte.
Sie eskaliert öffentlich.
Sie ist medial anschlussfähig.

Wer heute als Politiker Homöopathie streichen will, muss erklären, warum er Versorgungsvielfalt abbaut. Warum er Patienten entmündigt. Warum er Verantwortung an Krankenkassen delegiert. Das ist politisch unbequem. Und genau deshalb ist es wirkungsvoll, weil der Politiker sofort berechnet, ob sich das Risiko für ihn lohnt.

Ist das noch klassischer Journalismus?

Viele Leser fragen mich, ob das, was der Watchblog gerade macht, eigentlich klassische journalistische Arbeit ist. Die ehrliche Antwort lautet: Nein. Und ja.

Nein, weil es eigentlich die Aufgabe der Verbände der Homöopathie wie DZVHAE für die Ärzte und VKHD für die Heilpraktiker wäre, genau diese politische Debatte zu führen. Es wäre ihre Aufgabe, politische Entwicklungen früh zu erkennen, öffentlich zu kommentieren, Druck aufzubauen, Gespräche zu führen und Positionen zu markieren. Doch genau das passiert seit Monaten und Jahren nicht.

Stattdessen hört man immer wieder denselben Satz: Wir lösen das still im Hintergrund. Das mag für manche Themen funktionieren. Für einen ordnungspolitischen Kurswechsel im Kanzleramt funktioniert es nicht.

Der Homoeopathiewatchblog springt nun als Journalist und als politischer Akteur ein. Nicht, weil ich das will. Nicht weil ich Verbände ersetzen will. Sondern weil es aktuell notwendig ist und die genannten Verbände wie seit Jahren „das still im Hintergrund lösen wollen“. Wenn es jetzt niemand macht, werden durch Grünen-Parteitag, Böhmerman und Kanzleramt in Politik und Medien die Weichen gestellt, die für die Homöopathie über Jahre wichtig sein werden. Wenn man jetzt schläft, verschläft man diese Weichenstellung. Und später kann man die Weichen nicht zurückdrehen.

Hinweis: Das ist keine Attacke auf die Verbände. Ich beschreibe einfach als Journalist nüchtern ihr Nichtfunktionieren in der Öffentlichkeitsarbeit und ihre politische Wirkungslosigkeit – so wie sie auch in der Politik eingeschätzt werden. Mir ist klar, dass ich mir mit dieser Aussage bei den Verbänden keine Freunde mache. Aber ich unterscheide mich in einem wesentlichen Punkt von den Verbänden: Mir geht es nur um die Sache, mir geht es darum, das Erbe Samuel Hahnemanns zu verteidigen, mit geht es um die Homöopathie und ihre Freunde und Therapeuten.
Und für die Sache setze ich mich als Globuli-Fan und Gesundheitsjournalist engagiert und kompetent ein.

Mein Einsatz für die Homöopathie wird von der Verbandsspitze des DZVHAE kritisch gesehen – er sieht in mir ein „U-Boot der Skeptiker, der die Homöopathie zerstören will“. (Siehe Mail am Ende des Artikels). Die persönliche Verleumdung ist kein Zufall, sondern ein Instrument. Indem der DZVhÄ den Watchblog als „U-Boot der Skeptiker“ framet, soll nicht der Inhalt widerlegt, sondern der Absender diskreditiert werden. So verhindert der Verband, dass seine eigenen Mitglieder überhaupt anfangen, dort zu lesen. Denn wer den Watchblog liest, stößt zwangsläufig auf unbequeme politische Realitäten – und beginnt, die Passivität, die Gesprächsrhetorik und die fehlende öffentliche Strategie des Verbandes zu hinterfragen. Genau diese innerverbandliche Unruhe soll durch persönliche Delegitimierung des Homoeopathiewatchblog im Keim erstickt werden.

Wie ich mit den Skeptikern und ihren Anwälten umgehe und wie die Anwälte der Skeptiker mit mir umgehen, können Sie in diesem Artikel lesen: Link

Ja, es ist journalistische Arbeit, weil genau hier Öffentlichkeit hergestellt werden muss. Weil genau hier Macht sichtbar gemacht werden muss. Weil genau hier politische Verantwortung benannt werden muss. Journalismus ist nicht nur Berichterstattung. Journalismus ist auch Einordnung. Journalismus ist auch Warnung. Journalismus ist auch strategische Übersetzung politischer Prozesse für die Betroffenen. Und ich mache das als Teil der Kampagne #rettedeinehomöopathie.

Warum jetzt der entscheidende Moment ist

Wer Homöopathie langfristig sichern will, muss verstehen, dass schöne Studien allein keine Versorgung schützen. Studien überzeugen Fachkreise. Politik entscheidet über Rahmenbedingungen.

Wer heute nur das eine liest und das andere ausblendet, versteht morgen vielleicht nicht mehr, warum es plötzlich keine Leistungen mehr gibt, über die man überhaupt noch Studien schreiben kann.

Der Watchblog schreibt im Moment so viel über Thorsten Frei, weil er zum Symbol einer größeren Entwicklung geworden ist. Weil an seiner Politik sichtbar wird, wie sich das Gesundheitswesen gerade ordnungspolitisch verschiebt. Und weil Homöopathie dabei das Testlabor ist.

Und weil der Watchblog diese Debatte bewusst dorthin gezogen hat, wo sie politisch entschieden wird.

Das ist unbequem.
Das ist politisch.
Und das ist notwendig.

Denn wer heute nur schöne Studien liest, versteht morgen vielleicht nicht mehr, warum es plötzlich keine Leistungen mehr gibt, über die man überhaupt noch Studien schreiben kann.

Der Watchblog warnt nicht aus Lust am Konflikt. Er warnt, weil sich hier gerade die Spielregeln ändern. Und diese muss die Homöopathie-Gemeinschaft mitgestalten.

Daher das Motto von #rettedeinehomöopathie:

Wer handelt, wird gesehen.
Wer sichtbar ist, wird gehört.
Wer gehört wird, hat Einfluss.


PS.: Ich informiere Verbände der Homoeopathie auch und begrüße manche Aktionen , siehe meine Mail unten an den DZVHAE. So habe ich das Interview des Verbandes mit Dr. Pilsinger als Anregung genommen, ihn selbst für den Watchblogt direkt per Presseanfrage anzufragen (Link).

Hier ein Beispiel einer Informations-Mail von mir an den DZHAE. Auf die Mail an etwa zwei Dutzend Menschen habe ich keine Reaktion erhalten.

Ich kenne auch den Grund: Der DZVHAE-Vorstand
verbreitet seit Jahren Mails durch seinen Pressesprecher Christoph Trapp im Verband (mir liegen 5 solcher Mails aus Vorstandsnähe vor), ich sei ein „U-Boot der Skeptiker, der die Homöopathie zerstören will.“ Ein ehemaliger langjähriger DZHVAE-Vorstand, mit dem ich mich regelmäßig austausche, schrieb mir schon in einer E-Mail am 5.2.2019: „So wie sich die Situation jetzt zugespitzt hat, gibt es im Umfeld des DZVhÄ-Vorstandes inzwischen sogar Leute, die Sie als U-Boot der Skeptiker verdächtigen.“ Der Grund ist ein einfacher, wie oben bereits beschrieben:  Die persönliche Verleumdung ist kein Zufall, sondern ein Instrument. Indem der DZVhÄ den Watchblog als „U-Boot der Skeptiker“ rahmt, soll nicht der Inhalt widerlegt, sondern der Absender diskreditiert werden. So verhindert der Verband, dass seine eigenen Mitglieder überhaupt anfangen, dort zu lesen. Denn wer den Watchblog liest, stößt zwangsläufig auf unbequeme politische Realitäten – und beginnt, die Passivität, die Gesprächsrhetorik und die fehlende öffentliche Strategie des Verbandes zu hinterfragen. Genau diese innerverbandliche Unruhe soll durch persönliche Delegitimierung im Keim erstickt werden.

Anfang der weitergeleiteten Nachricht:
Von: „christian.j.becker.redaktion@homoeopathiewatchblog.de“ <christian.j.becker.redaktion@homoeopathiewatchblog.de>
Betreff: Dank für das Pilsinger-Interview und drei Hinweise
Datum: 19. Januar 2026 um 10:01:38 MEZ
An: geschaeftsstelle@dzvhae.de
Kopie: 1.vorsitz.bawue@dzvhae.de, 2.vorsitz.bawue@dzvhae.de, lv.by@dzvhae.de, 1.vorsitz.bb@dzvhae.de, 2.vorsitz.bb@dzvhae.de, lv.hrps@dzvhae.de, 1.vorsitz.ndsb@dzvhae.de, 2.vorsitz.ndsb@dzvhae.de, lv.nrw@dzvhae.de, 1.vorsitz.sachsen@dzvhae.de, 2.vorsitz.sachsen@dzvhae.de, lv.shh@dzvhae.de, 1.vorsitz.mv@dzvhae.de, 2.vorsitz.mv@dzvhae.de, office@ordination-frass.at, 1.vorsitz.th@dzvhae.de, 2.vorsitz.th@dzvhae.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrte Vorstände des DZVHAE, sehr geehrte Landesvorstände, sehr geehrte Präsidenten,

vielen Dank für das DZVHAE-Interview mit Arzt und MdB Dr. Stephan Pilsinger. Es kommt aus meiner journalistischen Sicht zu einem wichtigen Zeitpunkt, da sich die politische Debatte zur Homöopathie innerhalb der CDU als Regierungapartei derzeit deutlich zuspitzt.

Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass sich die politische Diskussion zur Homöopathie derzeit auch auf anderer Ebene sichtbar in Bewegung setzt. Prof. Michael Frass, Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie, hat sich mit einem offenen Brief aus wissenschaftlicher Sicht ebenfalls direkt an Politik und Institutionen gewandt. Auch dieser Impuls zeigt, dass die ärztliche Homöopathie die aktuelle Entwicklung sehr aufmerksam verfolgt und den Dialog für die Homöopathie sucht. Den Brief finden Sie auf der WissHom-Seite: https://www.wisshom.de/category/aktuelles/

Gern möchte ich Sie zudem auf einen aktuellen Beitrag im HomöopathieWatchblog hinweisen, der sich mit dem offenen Streit zwischen CDU und CSU zur Homöopathie befasst: https://homoeopathiewatchblog.de/2026/01/19/streit-zwischen-csu-und-cdu-wegen-homoeopathie/

Ihr Interview mit Dr. Pilsinger habe ich im Beitrag aufgegriffen, textlich eingeordnet und selbstverständlich auf den Link hingewiesen. Ich halte Ihr Gespräch für einen wichtigen Impuls aus der ärztlichen Praxis heraus.

Der Artikel ordnet die Entwicklung aus journalistischer Perspektive ein und beleuchtet die wachsende politische Bedeutung des Themas, das zunehmend als Testfeld für grundsätzliche gesundheitspolitische Fragen wahrgenommen wird.
Über Weihnachten hat die CDU ein neues politisches Testfeld eröffnet: Homöopathie ist Testlabor für Leistungskürzungen bei Krankenkassen. Die Gründe, warum die CDU die Homöopathie wählt, finden Sie in dieser Analyse https://homoeopathiewatchblog.de/2026/01/19/homoeopathie-ist-das-testlabor-cdu-leistungskuerzungen/.

Der Grund ist einfach: Die Homöopathie-Gemeinschaft (Ärzte und Wissenschaftler wie Sie, Patienten wie ich) wird von der CDU als politisch schwach eingestuft, aber als engagiert. Die CDU prüft auf dem Rücken der Homöopathie als Test, ob der Druck auf die Homöopathie auch in der Politik ankommt und Widerstand hervorruft. Diese Kombination ist für die CDU ideal als Testlabor für große Veränderungen im Gesundheitssystem, nämlich Leistungskürzungen der Krankenkassen – besonders zuerst mit Blick auf Zusatzleistungen: erst die Homöopathie, dann die Krebsvorsorge, dann …

Mir ist wichtig, Sie darüber zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Christian J. Becker
Gesundheitsjournalist
Aktivist für die Homöopathie seit 2018 mit dem HomoeopathieWatchblog

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Kurzprofil Homoeopathiewatchblog.de

Der Homoeopathiewatchblog ist ein unabhängiges journalistisches Online-Medium zur Gesundheitspolitik, Homöopathie und besonderen Therapierichtungen in Deutschland. Der Watchblog berichtet seit 2018 über politische, rechtliche und wirtschaftliche Entwicklungen rund um Homöopathie, Heilpraktiker und Komplementärmedizin. Schwerpunkte sind die Analyse gesundheitspolitischer Vorhaben, Gesetzesinitiativen, Stellungnahmen von Parteien, Ministerien und Verbänden sowie deren Auswirkungen auf Patienten, Praxen und Hersteller. Der Watchblog versteht sich als Informationsplattform für politische und regulatorische Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Mit über 900 veröffentlichten Beiträgen und rund einer Million Seitenaufrufen im Jahr 2025 zählt der Homoeopathiewatchblog zu den reichweitenstärksten Fachmedien in diesem Themenfeld. Herausgeber und Chefredakteur ist der Gesundheitsjournalist Christian J. Becker.

 

 

 

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