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Politisches GKV-Aus der Homöopathie am 10. Juli 2026: Zeitplan des Bundestages plus BMG – inkl. Zeitplan der Einflussmöglichkeiten zur Rettung der Homöopathie

Ausgangspunkt: Empfehlung der Finanzkommission Am 30. März hat die Finanzkommission Gesundheit empfohlen, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Kurz darauf wurde deutlich, dass die Gesundheitsministerin diese Empfehlung in ein Gesetz überführen will – mit dem Ziel einer Umsetzung noch vor der Sommerpause. Damit stellt sich eine konkrete Frage: Wie läuft dieser Prozess jetzt ab – und an welchen Stellen ist überhaupt noch Einfluss für die Homöopathie möglich? Spätestens am 10. Juli wird der Bundestag über das GKV-Aus entscheiden. Der Homöopathie-Gemeinschaft bleiben also noch drei Monate, das zu verhindern. Der folgende Artikel des Homoeopathiewatchblog zeigt den realistischen Zeitplan und

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Auch CSU widerspricht dem GKV-Aus der Homöopathie nicht

Die politische Linie zur Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung verfestigt sich weiter. Nach der klaren Begründung von Simone Borchardt als gesundheitspolitischer Sprecherin der Union am 7.4. (Link) bleibt nun auch die CSU ohne Gegenposition. Borchardt hatte das GKV-Aus damit begründet, dass die Homöopathie aus Sicht der CDU nicht evidenzbasiert sei. Ausgelöst wurde die Antwort erneut durch eine Frage einer Watchblog-Leserin auf Abgeordnetenwatch. Keine Gegenposition der CSU zum GKV-Aus Die Antwort von Emmi Zeulner, CSU-Bundestagsbgeordnete in Gesundheitsausschuss (Link), auf die Frage der Watchblog-Leserin Annegret H. auf Abgeordnetenwatch wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend. Die Vorschläge der Finanzkommission seien eine

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Homöopathie-Verbände fordern Watchblog schriftlich auf, Bundestags-Petition zur Rettung der Homöopathie zu stoppen

Die Finanzkommission Gesundheit hat am 30. März empfohlen, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Einen Tag später habe ich stellvertretend für die Homöopathie-Gemeinschaft beim Bundestag im Rahmen der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie eine Petition gegen diese Empfehlung eingereicht, die derzeit auf Freischaltung wartet (Link). Ziel der Bundestags-Petition ist es, politischen Druck aufzubauen und öffentlich sichtbar zu machen, dass die geplante Streichung auf Ablehnung durch viele Menschen stößt. Bereits 2024 war eine ähnliche Petition ein zentrales Instrument der Homöopathie-Gemeinschaft. Sie wurde damals von Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführer der Kampagne „weil’s hilft!“, eingereicht und von mir mit Watchblog und Newsblog breit unterstützt. Meine

Wie und warum die Homöopathie-Verbände das GKV-Aus mit ermöglicht haben: Neun Gründe

Die Antwort von Simone Borchardt als gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion am 7.4. auf eine Frage zur Finanzkommission bringt eine Klarheit in die Debatte (Link), die es so bislang nicht gab. Homöopathie gilt aus Sicht der Politik als nicht evidenzbasiert – und damit als Leistung ohne Platz in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ist keine offene Frage mehr. Das ist eine politische Festlegung. Die Folge: Die Messe ist gelesen. Das GKV-Aus ist zu 99 % beschlossen, der Gesetzgebungsprozess läuft nur noch nach. Vor der Sommerpause wird das Gesetz beschlossen, ab 1.1.27 gilt das GKV-Aus bei Krankenkassen voraussichtlich. Die entscheidende Frage lautet deshalb

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„Nicht evidenzbasiert“: Führende CDU-Gesundheitspolitikerin begründet die Streichung der Homöopathie aus der GKV – auf Nachfrage einer Watchblog-Leserin

Kurzfassung für Schnellleser Die Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist politisch weit vorangeschritten. Die Finanzkommission hat Ende März empfohlen, Homöopathie zu streichen – trotz eines ausgewiesenen Einsparvolumens von 0 Euro. Ein Gesetz dazu soll noch vor der Sommerpause kommen. Jetzt hat die gesundheitspolitische Sprecherin von CDU und CSU, Simone Borchardt, diese Linie erstmals klar begründet – ausgelöst durch eine Frage einer Watchblog-Leserin auf Abgeordnetenwatch. Borchardts zentrale Aussage: Entscheidend sei nicht Geld, sondern das Prinzip. Die GKV solle nur Leistungen finanzieren, deren Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen ist. „Evidenzbasiert“ wird damit zum neuen Maßstab für die Versorgung. Für Homöopathie sieht sie

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Gesundheitspolitische Sprecherin der Union positioniert sich: Simone Borchardt setzt beim Heilpraktiker auf „evidenzbasiert“

Nach einem Treffen mit Vorständen von Heilpraktikerverbänden hat Simone Borchardt, die gesundheitspolitische Sprecherin von CDU und CSU, ihre Position zum Heilpraktikerberuf veröffentlicht. Das Anfang April auf der Facebookseite der Politikerin veröffentlichte Positionspapier zum Heilpraktikerberuf (Link – mit Foto der anwesenden Heilpraktikerverbände) enthält bei genauerem Lesen einen Satz, der politisch ein Sprengsatz für den Heilpraktikerberuf werden könnte. Borchardt schreibt auf ihrer Facebookseite zum Heilpraktikerberuf: „Nur mit einer sachlichen, evidenzbasierten Betrachtung gelingt es, diesen Bereich zukunftsfähig zu gestalten und sinnvoll in unser Gesundheitssystem einzuordnen.“ Das ist keine neutrale Beschreibung. Das ist eine politische Richtungsentscheidung aus der Unionsfraktion. Ein Begriff macht Politik Der