Kurzfassung für Schnelleser: Ein Osteopathie-Berufsgesetz hätte nicht nur Folgen für Therapeuten, sondern auch für den Ausbildungsmarkt. Bisher wird Osteopathie meist als mehrjährige Weiterbildung für Heilpraktiker an privaten Schulen angeboten (ebenso wie Homöopathie). Sollte jedoch ein eigenständiger Osteopathieberuf entstehen – wie ihn osteopathische Verbände fordern und wie ihn CDU-Gesundheitspolitikerin Simone Borchardt in Aussicht stellt – könnte sich der Ausbildungsweg verschieben: vom Heilpraktiker-Fortbildungsmodell hin zu akademischen Studiengängen, etwa an Hochschulen wie Fresenius. Damit stünde ein Teil des bisherigen Geschäftsmodells vieler Heilpraktiker-Schulen zur Disposition. Neuer Beruf Osteopath ohne HP-Erlaubnis verändert Ausbildungssystem Die Diskussion um ein Osteopathie-Berufsgesetz wird derzeit vor allem gesundheitspolitisch geführt:

