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Warum eine Ärztin gegen das Homöopathie-Aus auf die Straße geht: Interview mit Dr. Nicole Braunen

In mehreren deutschen Städten haben Ärzte in den vergangenen Tagen ihre Praxen verlassen und sind gemeinsam auf die Straße gegangen. Mit den Aktionen unter dem Motto „Weißkittel gehen durch die Innenstädte“ protestieren Ärzte gegen das von der Bundesregierung geplante GKV-Aus der Homöopathie und anthroposophischer Arzneimittel. Der Homoeopathiewatchblog hatte über die Aktionen in Köln, Kassel, Lübeck und weiteren Städten berichtet (Link). Eine der Teilnehmerinnen war die Aachener Allgemeinmedizinerin und Ärztin für Homöopathie Dr. Nicole Braunen. Sie beteiligte sich an der Aktion in Köln und stellte sich gemeinsam mit Kollegen öffentlich gegen die Streichungspläne der Bundesregierung. Doch warum geht eine niedergelassene Ärztin

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CSU-Politiker stellen sich gegen das Homöopathie-Aus und gehen an die Öffentlichkeit

Während die Bundesregierung das Ende der Homöopathie als Krankenkassenleistung vorbereitet, wächst innerhalb der CSU der sichtbare Widerstand. Mit Thomas Goppel, Bernhard Seidenath und Stephan Stracke haben sich inzwischen drei CSU-Politiker öffentlich oder gegenüber Bürgern kritisch zum geplanten Homöopathie-Aus geäußert. Damit entsteht erstmals der Eindruck, dass die Diskussion nicht mehr ausschließlich von Verbänden, Heilpraktikern, Ärzten und Patienten geführt wird, sondern auch innerhalb der Unionsfamilie selbst. Thomas Goppel fordert Kurskorrektur Besonders deutlich äußert sich der ehemalige bayerische Wissenschaftsminister Thomas Goppel. Der langjährige CSU-Politiker zählt zu den bekanntesten Gesundheitspolitikern seiner Partei der vergangenen Jahrzehnte und engagiert sich seit Jahren für die Komplementärmedizin. Nach

CDU-Gesundheitssprecherin kann keine konkreten Evidenzkriterien für das Homöopathie-Aus benennen/ 3 Watchblog-Presseanfragen, 3 Antworten der CDU

Kurzfassung für Schnellleser Seit Monaten begründet die Bundesregierung das geplante GKV-Aus der Homöopathie mit fehlender wissenschaftlicher Evidenz. Doch je genauer man nachfragt, desto politischer wird die Begründung. Der Homoeopathiewatchblog hat daher in den vergangenen Wochen drei öffentliche Presseanfragen an die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Simone Borchardt, zum Thema Evidenz gestellt. Dabei ging es um eine einfache Frage: Nach welchen konkreten wissenschaftlichen Kriterien wird entschieden, dass Homöopathie künftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet werden darf? Die drei CDU-Antworten führen zu einem bemerkenswerten Ergebnis. Die Bundesregierung begründet das Homöopathie-Aus zwar mit fehlender wissenschaftlicher Evidenz. Auf die Frage, welche konkreten Kriterien dabei

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Weiße Kittel gegen das GKV-Aus der Homöopathie und Anthroposophie: Ärzte werben öffentlich in mehreren Städten für den Erhalt der Komplementärmedizin

Kurzfassung für Schnellleser Während in Berlin die erste Lesung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes im Bundestag näher rückt, entstehen an mehreren Orten in Deutschland neue Informationsaktionen von Ärzten. In Köln, Karlsruhe und Freiburg fanden bereits Veranstaltungen statt. Nun folgen weitere Termine in Lübeck, Kassel, München sowie in Berlin. Im Mittelpunkt steht die Sorge, dass mit dem geplanten Wegfall der Erstattungsmöglichkeit für Homöopathie und anthroposophische Medizin ein Teil der bisherigen Versorgung für Patienten und Ärzte verloren gehen könnte. Die beteiligten Ärzte wollen deshalb direkt mit Bürgern ins Gespräch kommen und über die geplanten Änderungen informieren. Ärzte suchen das Gespräch mit Bürgern Die politische Debatte

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„Ich bin länger Homöopathin als Grüne“ – Erste Grünen-Politikerin und Heilpraktikerin verlässt die Partei, nachdem Parteispitze den Anti-Homöopathie-Kurs bestätigt hat

Kurzfassung für Schnellleser Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner hat auf Anfrage des Homoeopathiewatchblog erstmals seit dem Parteitagsbeschluss von 2025 öffentlich den Kurs ihrer Partei gegen Homöopathie bekräftigt. Wenige Wochen später wird nun ein erster politischer Konflikt innerhalb der Partei sichtbar: Die Lokalpolitikern der Grünen und Heilpraktikerin Katrin Schramm aus Bayern tritt aus Protest gegen die Anti-Homöopathie-Politik der Grünen aus der Partei aus. Der Fall zeigt, dass die Debatte inzwischen auch die eigene Parteibasis erreicht. Erste Stellungnahme der Parteispitze seit dem Parteitagsbeschluss Die Grünen haben ihre Position gegen Homöopathie zuletzt noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Auf eine Presseanfrage des Homoeopathiewatchblogs äußerte sich Bundesvorsitzende

Eine neue Chance: Wichtiges politisches Gremium empfiehlt Evidenzprüfung aller Satzungsleistungen statt Sonderweg gegen Homöopathie

Der Homoeopathiewatchblog beobachtet für seine Leser nicht nur öffentliche Stellungnahmen von Politikern und Verbänden, sondern er beobachtet auch die Beratungen und Dokumente hinter den Kulissen, die im politischen Berlin zirkulieren und zuerst in gesundheitspolitischen Fachkreisen publiziert werden. Denn wichtige gesundheitspolitische Weichenstellungen und Veränderungen entstehen häufig lange bevor sie in der öffentlichen Debatte sichtbar werden, wie die folgende Information zeigt. Seit Wochen scheint die politische Richtung festzustehen: Homöopathie und anthroposophische Medizin sollen als freiwillige Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen werden. Doch nun ist im laufenden Gesetzgebungsverfahren ist in dieser Woche ein bemerkenswerter Vorschlag aufgetaucht, der die Debatte in eine andere Richtung