Zum Schnell-Lesen: die Überschriften der sechs neuesten Blogartikel

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Gesundheitsministerium bestätigt: Osteopathie-Berufsgesetz geht in die konkrete Vorbereitung/ BMG antwortet auf Presseanfrage des Homoeopathiewatchblog

In den letzten Monaten hieß es aus vielen Heilpraktikerverbänden, vor allem des Verbundes Gesamtkonferenz rund um den BDH: „Es gibt doch noch gar keinen Gesetzentwurf, das steht nur im Koalitionsvertrag, die Regierung hat andere Baustellen, alles nur Spekulation vom Watchblog und Newsblog.“ Jetzt ist klar: Das stimmt so nicht mehr. Auf eine Presseanfrage des Homoeopathiewatchblog hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 18. März erstmals offiziell bestätigt, dass die berufsgesetzliche Regelung der Osteopathie konkret vorbereitet wird – mit einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die noch in diesem Monat starten soll. Damit steht fest: Das Osteopathie-Gesetz ist nicht mehr nur eine Formulierung im Koalitionsvertrag. Es ist

ORF-Doku „Gurus, Globuli, Wunderheiler“ stellt Homöopathie als gefährlichen Sektenglauben dar / Parallelen zu Böhmermanns Sendung gegen Heilpraktiker erkennbar

Heute um 20.15 Uhr zeigt der öffentlich-rechtliche TV-Sender ORF in Österreich eine 45‑minütige Dokumentation gegen Homöopathie. Und seit heute ist sie bereits vorab online abrufbar (Link zur ORF‑Mediathek) – die neue Dok 1-Sendung des ORF mit dem Titel „Gurus, Globuli, Wunderheiler – Das Geschäft mit der Hoffnung“. Moderiert von Nora Zoglauer, die selbst Homöopathie eingesetzt hatte, will die Doku „das Geschäft mit der Hoffnung“ beleuchten – und platziert die Homöopathie in einem Kontext, der viel über aktuelle mediale Deutungsmuster verrät. Ich habe mir die Sendung als Journalist für Sie angesehen und eingeordnet. Ein Framing mit politischer Wirkung Die Struktur der Dokumentation folgt einem bekannten Muster. Im Mittelpunkt steht

Skeptiker bestätigen ihre Anti-Homöopathie-Kampagne und die Koordination von Medienbeiträgen und Veranstaltungen gegen Homöopathie / Falle des Watchblog erzeugt Bestätigung

Kurzfassung für Schnellleser: Seit Jahren betonen Skeptiker, sie arbeiteten ehrenamtlich, unabhängig und es gebe keine koordinierte Anti-Homöopathie-Kampagne der Skeptiker. Die Ereignisse im März in Österreich stellen diese Darstellung infrage. Der Watchblog hat am 16. März darüber berichtet. Eine ORF-Dokumentation gegen Homöopathie am 18.3., zwei Skeptiker-Vorträge in Wien gegen Homöopathie und weitere Skeptiker-Aktivitäten fallen zeitlich zusammen. Der Watchblog hat diese Zusammenhänge als Muster beschrieben. Die Reaktion der Skeptiker folgte schnell – vor allem auf Bluesky. Entscheidend ist dabei eine Aussage aus der Skeptiker selbst: Die Koordination von Medienbeiträgen und Veranstaltungen gegen Homöopathie wird von einem führenden Skeptiker nicht mehr bestritten, sondern

Skeptiker mobilisieren wieder gegen Homöopathie in Österreich und der Schweiz: ORF-TV-Doku, 2 Anti-Homöopathie-Vorträge in Wien und Schweizer Skeptiker agitieren zeitgleich gegen Globuli

Kurzfassung für Schnellleser: Am 18. März rückt die Homöopathie erneut ins Zentrum kritischer Kampagnen im deutschsprachigen Raum. In Österreich läuft zur Primetime auf ORF1 die Dokumentation „Gurus, Globuli, Wunderheiler – Das Geschäft mit der Hoffnung“. Parallel finden in Wien gleich zwei Veranstaltungen gegen Homöopathie statt. Eine Veranstaltung trägt den Titel „Es war einmal eine Homöopathie-Studie …“. Als Referenten treten bekannte Führungskräfte der Anti-Homöopathie-Lobby aus Deutschland auf (INH-Leiter Norbert Aust). Zusätzlich ist für den 13. Mai in Wien ein weiterer Vortrag gegen Homöopathie angekündigt: Der Homöopathie-Kritiker Prof. Edzard Ernst spricht im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte über „Sogenannte Alternativmedizin – Nutzen

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Osteopathieverband VOD bezeichnet Osteopathie bei Heilpraktikern als „Billig-Ausbildung“

Viele homöopathisch tätige Heilpraktiker arbeiten nicht ausschließlich mit Homöopathie, sondern kombinieren ihre Praxis mit weiteren Verfahren – besonders häufig mit Osteopathie. Deshalb betrifft die Diskussion über ein mögliches Osteopathie-Berufsgesetz auch zahlreiche homöopathische Praxen direkt. Daher berichte ich auch im Watchblog darüber. Wenn Osteopathie künftig als eigenständiger Gesundheitsberuf organisiert wird, verändert sich damit der komplementärmedizinische Markt, in dem viele Homöopathen heute arbeiten. Entwicklungen in der Osteopathie sind daher auch für Homöopathen wichtig, weil sie die Struktur der komplementären Medizin bei Kassen und bei Patienten insgesamt verschieben können. (Weitere Details) Kurzfassung für Schnellleser Die Tonlage vom osteopathischen Berufsverband VOD gegenüber Heilpraktikern wird

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Warum viele Heilpraktiker politisch zwischen Sorge und Resignation schwanken – und was sich gerade Positives verändert

Die Reaktionen auf die Böhmermann-Sendung und die anschließenden über 1000 Programmbeschwerden von Lesern des Homoeopathiewatchblog zeigen nicht nur einen Konflikt mit einem Fernsehformat. Sie zeigen auch etwas über die Stimmung innerhalb der Heilpraktiker-Community selbst. Wer die Kommentare unter Artikeln, E-Mails von Lesern oder Gespräche mit Kollegen verfolgt, merkt schnell: Die Reaktionen reichen von großer Unterstützung über vorsichtige Skepsis bis hin zu offener Resignation. Einige schreiben: „Man muss etwas tun.“ Andere sagen: „Das bringt doch alles nichts.“ Diese Spannbreite ist kein Zufall. Sie hat eine Geschichte. Historische Defensive des Berufs Der Heilpraktikerberuf steht seit seiner gesetzlichen Regelung im Jahr 1939 immer