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Ein neuer Osteopathieberuf – welche Folgen das für die Homöopathie haben könnte

Die Diskussion über ein mögliches Osteopathie-Berufsgesetz wird derzeit vor allem unter dem Blickwinkel der Berufsordnung geführt: Ausbildung, Primärkontakt zum Patienten, Abgrenzung zu Ärzten und Physiotherapeuten. Weniger beachtet wird eine andere Frage. Wenn ein neuer Osteopathieberuf entsteht, könnte sich auch das Gleichgewicht innerhalb der komplementären Therapien verschieben. Davon wäre nicht nur Osteopathie betroffen, sondern indirekt auch die Homöopathie. Zwei Therapien, ein ähnlicher Markt In der Praxis liegen Osteopathie und Homöopathie näher beieinander, als es die politische Debatte oft vermuten lässt. Beide Verfahren werden von Heilpraktikern häufig nebeneinander angeboten. Viele Praxen kombinieren beide Therapien oder bieten sie als unterschiedliche Behandlungswege an. Auch

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Warum das Osteopathie-Berufsgesetz das Geschäftsmodell vieler Heilpraktiker-Schulen verändern könnte

Kurzfassung für Schnelleser: Ein Osteopathie-Berufsgesetz hätte nicht nur Folgen für Therapeuten, sondern auch für den Ausbildungsmarkt. Bisher wird Osteopathie meist als mehrjährige Weiterbildung für Heilpraktiker an privaten Schulen angeboten (ebenso wie Homöopathie). Sollte jedoch ein eigenständiger Osteopathieberuf entstehen – wie ihn osteopathische Verbände fordern und wie ihn CDU-Gesundheitspolitikerin Simone Borchardt in Aussicht stellt – könnte sich der Ausbildungsweg verschieben: vom Heilpraktiker-Fortbildungsmodell hin zu akademischen Studiengängen, etwa an Hochschulen wie Fresenius. Damit stünde ein Teil des bisherigen Geschäftsmodells vieler Heilpraktiker-Schulen zur Disposition.   Neuer Beruf Osteopath ohne HP-Erlaubnis verändert Ausbildungssystem Die Diskussion um ein Osteopathie-Berufsgesetz wird derzeit vor allem gesundheitspolitisch geführt:

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Osteopathie-Berufsgesetz: Während Heilpraktikerverbände noch auf einen Gesetzentwurf warten, positionieren sich die wichtigen Osteopathieverbände BAO und VOD bereits

Warum dieses Thema auch Homöopathen betrifft Der Homoeopathiewatchblog berichtet normalerweise über gesundheitspolitische Entwicklungen rund um Homöopathie, Heilpraktikerberuf und Komplementärmedizin. Die aktuelle Diskussion über ein mögliches Osteopathie-Berufsgesetz betrifft jedoch auch viele homöopathische Praxen direkt. Viele Heilpraktiker arbeiten heute nicht nur homöopathisch, sondern kombinieren ihre Arbeit mit weiteren Therapieverfahren. Besonders häufig gehört Osteopathie zu diesen Zweittherapien. Deshalb betrifft die Debatte über ein mögliches Osteopathie-Berufsgesetz nicht nur osteopathisch arbeitende Heilpraktiker, sondern auch viele homöopathische Praxen. Wenn Osteopathie künftig als eigenständiger Gesundheitsberuf organisiert wird, verändert sich damit auch die Struktur des therapeutischen Marktes, in dem viele Homöopathen heute arbeiten. Aus diesem Grund informiere ich

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Entscheidung des ZDF-Fernsehrat zu Böhmermann steht an: Am Freitag, 13. März, können Sie im Livestream die Verhandlung verfolgen / FAQ: Wie entscheidet der Fernsehrat?

Kurzfassung für Schnellleser Am 13. März entscheidet der ZDF-Fernsehrat öffentlich über die Programmbeschwerden zur Böhmermann-Sendung vom 19. Dezember 2025. Die Sitzung beginnt um 9 Uhr und wird im Livestream übertragen. Zahlreiche Heilpraktiker, Ärzte und Patienten hatten nach der Sendung Programmbeschwerden eingereicht, nachdem der Homoeopathiewatchblog aufgerufen hatte, sich gegen die Sendung zur Wehr zu setzen. Ein Heilpraktiker hielt seine Beschwerde aufrecht, wodurch ein formelles Verfahren eröffnet wurde. Grundlage der Entscheidung sind die Stellungnahme des ZDF-Intendanten sowie eine 70-seitige Erwiderung des Leitbeschwerdeführers. Gegen 13.30 Uhr wird mit der Verkündung des Ergebnisses gerechnet. Der Entscheidungstag im ZDF-Fernsehrat Am 13. März 2026 entscheidet der

Grünen-Wahlsieg in Baden-Württemberg: Wie die Watchblog-Leser als Homöopathie-Gemeinschaft politische Antworten von allen grünen Spitzenpolitikern bekam

Kurzfassung für Schnellleser Die Grünen haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März mit 30,2 Prozent gewonnen. Spitzenkandidat Cem Özdemir wird damit voraussichtlich neuer Ministerpräsident und Nachfolger von Winfried Kretschmann. Für die Homöopathie-Gemeinschaft ist diese Wahl auch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Seit 9. Februar haben Leser des Homoeopathiewatchblog im Rahmen der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie mehrere führende Grünen-Politiker in BW öffentlich zu Homöopathie und Heilpraktikern befragt. Da bei den Grünen ein Generationswechsel in BW stattfindet, ist die Einstellung der neuen Führungskräfte wichtig für die Homöopathie. Der Watchblog hatte dazu eine Strategie kombiniert: einen offenen Brief an Özdemir, Fragen auf Abgeordnetenwatch an

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Politiker in den USA wollen Homöopathie besser absichern: Homöopathische Arzneimittel sollen mit Gesetzentwurf gestärkt werden / Parteiübergreifende Initiative

Kurzfassung für Schnellleser Gute Nachrichten gibt es aus den USA mit Blick auf die Homöopathie. Im US-Repräsentantenhaus ist Anfang 2026 ein Gesetzesentwurf eingebracht worden, der die regulatorische Behandlung homöopathischer Arzneimittel neu ordnen und verbessern will. Das Besondere: Der Gesetzentwurf orientiert sich am Binnenkonsens in Deutschland. Der Gesetzentwurf wurde von drei Abgeordneten aus beiden Parteien  (Demokraten und Republikaner) vorgestellt und an den zuständigen Gesundheitsausschuss überwiesen. Den Gesetzestext (Entwurf) können Sie hier auf der Seite des Kongresses lesen.  Ziel ist es, homöopathische Arzneimittel erstmals ausdrücklich als eigene Kategorie im amerikanischen Arzneimittelrecht zu definieren. Hersteller sollen ihre Produkte weiterhin ohne klassisches Zulassungsverfahren auf