Skeptiker bestätigen ihre Anti-Homöopathie-Kampagne und die Koordination von Medienbeiträgen und Veranstaltungen gegen Homöopathie / Falle des Watchblog erzeugt Bestätigung

Kurzfassung für Schnellleser: Seit Jahren betonen Skeptiker, sie arbeiteten ehrenamtlich, unabhängig und es gebe keine koordinierte Anti-Homöopathie-Kampagne der Skeptiker. Die Ereignisse im März in Österreich stellen diese Darstellung infrage. Der Watchblog hat am 16. März darüber berichtet. Eine ORF-Dokumentation gegen Homöopathie am 18.3., zwei Skeptiker-Vorträge in Wien gegen Homöopathie und weitere Skeptiker-Aktivitäten fallen zeitlich zusammen. Der Watchblog hat diese Zusammenhänge als Muster beschrieben. Die Reaktion der Skeptiker folgte schnell – vor allem auf Bluesky. Entscheidend ist dabei eine Aussage aus der Skeptiker selbst: Die Koordination von Medienbeiträgen und Veranstaltungen gegen Homöopathie wird von einem führenden Skeptiker nicht mehr bestritten, sondern

Skeptiker mobilisieren wieder gegen Homöopathie in Österreich und der Schweiz: ORF-TV-Doku, 2 Anti-Homöopathie-Vorträge in Wien und Schweizer Skeptiker agitieren zeitgleich gegen Globuli

Kurzfassung für Schnellleser: Am 18. März rückt die Homöopathie erneut ins Zentrum kritischer Kampagnen im deutschsprachigen Raum. In Österreich läuft zur Primetime auf ORF1 die Dokumentation „Gurus, Globuli, Wunderheiler – Das Geschäft mit der Hoffnung“. Parallel finden in Wien gleich zwei Veranstaltungen gegen Homöopathie statt. Eine Veranstaltung trägt den Titel „Es war einmal eine Homöopathie-Studie …“. Als Referenten treten bekannte Führungskräfte der Anti-Homöopathie-Lobby aus Deutschland auf (INH-Leiter Norbert Aust). Zusätzlich ist für den 13. Mai in Wien ein weiterer Vortrag gegen Homöopathie angekündigt: Der Homöopathie-Kritiker Prof. Edzard Ernst spricht im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte über „Sogenannte Alternativmedizin – Nutzen

heilpraktiker

Osteopathieverband VOD bezeichnet Osteopathie bei Heilpraktikern als „Billig-Ausbildung“

Viele homöopathisch tätige Heilpraktiker arbeiten nicht ausschließlich mit Homöopathie, sondern kombinieren ihre Praxis mit weiteren Verfahren – besonders häufig mit Osteopathie. Deshalb betrifft die Diskussion über ein mögliches Osteopathie-Berufsgesetz auch zahlreiche homöopathische Praxen direkt. Daher berichte ich auch im Watchblog darüber. Wenn Osteopathie künftig als eigenständiger Gesundheitsberuf organisiert wird, verändert sich damit der komplementärmedizinische Markt, in dem viele Homöopathen heute arbeiten. Entwicklungen in der Osteopathie sind daher auch für Homöopathen wichtig, weil sie die Struktur der komplementären Medizin bei Kassen und bei Patienten insgesamt verschieben können. (Weitere Details) Kurzfassung für Schnellleser Die Tonlage vom osteopathischen Berufsverband VOD gegenüber Heilpraktikern wird

heilpraktiker

Warum viele Heilpraktiker politisch zwischen Sorge und Resignation schwanken – und was sich gerade Positives verändert

Die Reaktionen auf die Böhmermann-Sendung und die anschließenden über 1000 Programmbeschwerden von Lesern des Homoeopathiewatchblog zeigen nicht nur einen Konflikt mit einem Fernsehformat. Sie zeigen auch etwas über die Stimmung innerhalb der Heilpraktiker-Community selbst. Wer die Kommentare unter Artikeln, E-Mails von Lesern oder Gespräche mit Kollegen verfolgt, merkt schnell: Die Reaktionen reichen von großer Unterstützung über vorsichtige Skepsis bis hin zu offener Resignation. Einige schreiben: „Man muss etwas tun.“ Andere sagen: „Das bringt doch alles nichts.“ Diese Spannbreite ist kein Zufall. Sie hat eine Geschichte. Historische Defensive des Berufs Der Heilpraktikerberuf steht seit seiner gesetzlichen Regelung im Jahr 1939 immer

heilpraktiker

Vertuscht der ZDF-Fernsehrat die Beschwerdewelle zu Böhmermanns Sendung gegen Heilpraktiker mit über 1000 Programmbeschwerden? ZDF sieht sich für eine Stellungnahme nicht zuständig

Der ZDF-Fernsehrat hat am 13. März 2026 keine sichtbare Beratung im Plenum über die Programmbeschwerden zur Sendung „ZDF Magazin Royale“ vom 19. Dezember 2025 mit Themen Heilpraktiker und Homöopathie durchgeführt – obwohl die Fernsehrats-Vorsitzende Gerda Hasselfeldt dies zuvor schriftlich angekündigt hatte. Gleichzeitig zeigen öffentliche Dokumente des Fernsehrats, dass zu dieser Sendung eine außergewöhnlich große Zahl von Beschwerden eingegangen ist. In einem Schreiben vom 6. Februar 2026 teilte Hasselfeldt dem Leitbeschwerdeführer (einem Heilpraktiker) mit: „Nach Behandlung der Beschwerde durch den Beschwerdeausschuss und einer entsprechenden Beschlussempfehlung an den Fernsehrat wird dieser in seiner Sitzung am 13.03.2026 über Ihre Programmbeschwerde beraten.“ Die Sitzung

homöopathie

Entscheidung des ZDF-Fernsehrat zu Böhmermann steht an: Am Freitag, 13. März, können Sie im Livestream die Verhandlung verfolgen / FAQ: Wie entscheidet der Fernsehrat?

Kurzfassung für Schnellleser Am 13. März entscheidet der ZDF-Fernsehrat öffentlich über die Programmbeschwerden zur Böhmermann-Sendung vom 19. Dezember 2025. Die Sitzung beginnt um 9 Uhr und wird im Livestream übertragen. Zahlreiche Heilpraktiker, Ärzte und Patienten hatten nach der Sendung Programmbeschwerden eingereicht, nachdem der Homoeopathiewatchblog aufgerufen hatte, sich gegen die Sendung zur Wehr zu setzen. Ein Heilpraktiker hielt seine Beschwerde aufrecht, wodurch ein formelles Verfahren eröffnet wurde. Grundlage der Entscheidung sind die Stellungnahme des ZDF-Intendanten sowie eine 70-seitige Erwiderung des Leitbeschwerdeführers. Gegen 13.30 Uhr wird mit der Verkündung des Ergebnisses gerechnet. Die Fernsehratsvorsitzende hatte die Entscheidung für den 13.3. angekündigt: Von: