CDU-Gesundheitssprecherin kann keine konkreten Evidenzkriterien für das Homöopathie-Aus benennen/ 3 Watchblog-Presseanfragen, 3 Antworten der CDU

Kurzfassung für Schnellleser Seit Monaten begründet die Bundesregierung das geplante GKV-Aus der Homöopathie mit fehlender wissenschaftlicher Evidenz. Doch je genauer man nachfragt, desto politischer wird die Begründung. Der Homoeopathiewatchblog hat daher in den vergangenen Wochen drei öffentliche Presseanfragen an die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Simone Borchardt, zum Thema Evidenz gestellt. Dabei ging es um eine einfache Frage: Nach welchen konkreten wissenschaftlichen Kriterien wird entschieden, dass Homöopathie künftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet werden darf? Die drei CDU-Antworten führen zu einem bemerkenswerten Ergebnis. Die Bundesregierung begründet das Homöopathie-Aus zwar mit fehlender wissenschaftlicher Evidenz. Auf die Frage, welche konkreten Kriterien dabei

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Weiße Kittel gegen das GKV-Aus der Homöopathie und Anthroposophie: Ärzte werben öffentlich in mehreren Städten für den Erhalt der Komplementärmedizin

Kurzfassung für Schnellleser Während in Berlin die erste Lesung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes im Bundestag näher rückt, entstehen an mehreren Orten in Deutschland neue Informationsaktionen von Ärzten. In Köln, Karlsruhe und Freiburg fanden bereits Veranstaltungen statt. Nun folgen weitere Termine in Lübeck, Kassel sowie in Berlin. Im Mittelpunkt steht die Sorge, dass mit dem geplanten Wegfall der Erstattungsmöglichkeit für Homöopathie und anthroposophische Medizin ein Teil der bisherigen Versorgung für Patienten und Ärzte verloren gehen könnte. Die beteiligten Ärzte wollen deshalb direkt mit Bürgern ins Gespräch kommen und über die geplanten Änderungen informieren. Ärzte suchen das Gespräch mit Bürgern Die politische Debatte über

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„Ich bin länger Homöopathin als Grüne“ – Erste Grünen-Politikerin und Heilpraktikerin verlässt die Partei, nachdem Parteispitze den Anti-Homöopathie-Kurs bestätigt hat

Kurzfassung für Schnellleser Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner hat auf Anfrage des Homoeopathiewatchblog erstmals seit dem Parteitagsbeschluss von 2025 öffentlich den Kurs ihrer Partei gegen Homöopathie bekräftigt. Wenige Wochen später wird nun ein erster politischer Konflikt innerhalb der Partei sichtbar: Die Lokalpolitikern der Grünen und Heilpraktikerin Katrin Schramm aus Bayern tritt aus Protest gegen die Anti-Homöopathie-Politik der Grünen aus der Partei aus. Der Fall zeigt, dass die Debatte inzwischen auch die eigene Parteibasis erreicht. Erste Stellungnahme der Parteispitze seit dem Parteitagsbeschluss Die Grünen haben ihre Position gegen Homöopathie zuletzt noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Auf eine Presseanfrage des Homoeopathiewatchblogs äußerte sich Bundesvorsitzende

Eine neue Chance: Wichtiges politisches Gremium empfiehlt Evidenzprüfung aller Satzungsleistungen statt Sonderweg gegen Homöopathie

Der Homoeopathiewatchblog beobachtet für seine Leser nicht nur öffentliche Stellungnahmen von Politikern und Verbänden, sondern er beobachtet auch die Beratungen und Dokumente hinter den Kulissen, die im politischen Berlin zirkulieren und zuerst in gesundheitspolitischen Fachkreisen publiziert werden. Denn wichtige gesundheitspolitische Weichenstellungen und Veränderungen entstehen häufig lange bevor sie in der öffentlichen Debatte sichtbar werden, wie die folgende Information zeigt. Seit Wochen scheint die politische Richtung festzustehen: Homöopathie und anthroposophische Medizin sollen als freiwillige Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen werden. Doch nun ist im laufenden Gesetzgebungsverfahren ist in dieser Woche ein bemerkenswerter Vorschlag aufgetaucht, der die Debatte in eine andere Richtung

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Grünen-Sprecher und Homöopathie-Gegner fordert Beteiligung von Fachgesellschaften, Patientenvertretungen und Selbstverwaltung bei Homöopathie-Entscheidung der Politik

Seit dem Beschluss des Grünen-Bundesparteitags im November 2025 ist die Position der Partei gegen Homöopathie klar. Und ihr gesundheitspolitischer Sprecher Janosch Dahmen gehört seit Jahren zu den profiliertesten Befürwortern eines GKV-Aus der Homöopathie. Umso bemerkenswerter ist eine aktuelle Antwort von ihm auf eine Frage der Watchblog-Leserin Annegret H. Denn Dahmen hält zwar weiterhin am Ziel fest, homöopathische Leistungen aus den Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Gleichzeitig widerspricht er jedoch dem Eindruck, die Finanzkommission Gesundheit könne über die Zukunft der Homöopathie entscheiden oder entsprechende Grundsatzfragen allein festlegen. Stattdessen fordert der Grünen-Politiker ausdrücklich die Beteiligung wissenschaftlicher Fachgesellschaften, von Patientenvertretungen und der

Israelischer Forscher Prof. Menachem Oberbaum fordert neutrale Instanz gegen fragwürdige Löschung von Homöopathie-Studien bei Fachzeitschriften

Kurzfassung für Schnellleser Seit Jahren kritisieren skeptische Organisationen öffentlich die wissenschaftliche Evidenz der Homöopathie. Ihr Lobby-Druck richtet inzwischen zunehmend direkt gegen Fachzeitschriften, die Homöopathie-Studien veröffentlichen. Studien werden immer häufiger nicht mehr publiziert oder später von den Fachzeitschriften wieder zurückgezogen. Der israelische Forscher und Arzt für Homöopathie Prof. Menachem Oberbaum hält diese Entwicklung für ein strukturelles Problem wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Im Interview mit dem Homoeopathiewatchblog fordert er deshalb als einer der ersten international bekannten Homöopathie-Forscher eine neutrale oder unabhängige Instanz für wissenschaftliche Retraktionen. Oberbaum kritisiert fehlende transparente Kontrollmechanismen und warnt davor, dass Retraktionen zunehmend politisch und ideologisch genutzt würden. Warum ein israelischer