Pharma-Industrie positioniert sich erstmals öffentlich gegen Homöopathie: „Deshalb wäre es richtig, die Homöopathie .. zu streichen …“

Bisher hat sich die Pharmaindustrie mit öffentlichen Äußerungen zur Homöopathie weitgehend zurückgehalten. Das hat sich seit dem Bericht der Finanzkommission Gesundheit am 30.3. und der Verkündung des GKV-Aus der Homöopathie durch die Gesundheitsministerin am 14.4. verändert. Im Umfeld der pharmazeutischen Industrie wird nun öffentlich eine Position zur Homöopathie formuliert. Sie nutzt dafür ihre Informationswebseite Pharma Fakten. In einem Interview mit Prof. Thomas Hammerschmidt auf „Pharma Fakten“ heißt es wörtlich am 15.4.: „Mir gefällt besonders der Fokus auf evidenzbasierte Medizin, auch wenn die spezifischen Vorschläge nur kleine Einsparmöglichkeiten aufweisen. Aber die Leistungen, die im Gesundheitssystem erbracht werden, sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen

Frankreich kämpfte, Deutschland schweigt – die Homöopathie steht vor dem Aus: Wie Homöopathie-Akteure darauf reagieren

Als Frankreich die Erstattung der Homöopathie aus dem staatlichen Gesundheitssystem vor einigen Jahren streichen wollte, blieb die Reaktion der Homöopathie-Szene nicht aus. Es formierte sich eine sichtbare Gegenbewegung mit der Kampagne „Mon Homéo Mon Choix“, getragen von Ärzten (dem Arztverband), Herstellern (Weleda, Boiron), Patientenorganisationen und Kampagnenstrukturen. In Deutschland zeigt sich aktuell ein anderes Bild. In Deutschland haben die Homöopathie-Verbände offensichtlich die Therapie (inkl. Patienten und Therapeuten) schon seit langem aufgegeben, schweigen und unternehmen nichts. Frankreich: organisierter Widerstand auf der Straße und in der Öffentlichkeit In Frankreich entstand mit „Mon Homéo Mon Choix“ eine zentrale Kampagne, die frühzeitig auf Mobilisierung setzte.

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Gesundheitsministerin verkündete das Aus der Homöopathie bei Krankenkassen / Pressekonferenz am 14. April

Bei einer Pressekonferenz hat sich Gesundheitsministerin Nina Warken erstmals umfassend zum Bericht der Finanzkommission Gesundheit geäußert – und dabei auch explizit zur Homöopathie Stellung genommen: Sie verkündet das Aus für Homöopathie bei der gesetzlichen Krankenkasse. Auf Nachfrage eines Journalisten erklärt Warken auf der Pressekonferenz am 14. April 2026 (im Video von Phoenix bei Minute 22:25 (YouTube), dass homöopathische Leistungen künftig nicht mehr vergütet werden sollen: Link https://www.youtube.com/watch?v=yDtvD1YkWg0 Damit ist klar: Die Streichung der Homöopathie ist nicht nur eine Empfehlung der Finanzkommission – sie wird von der Ministerin politisch übernommen. „Ohne Nutzen kein Geld“ als neue Leitlinie Warken hat zugleich ein

Krankenkassenchef kritisiert zwei Evidenz-Maßstäbe der Finanzkommission bei Homöopathie und DiGA

Kurzzusammenfassung Vater der Rabattverträge gegen die Finanzkommission: Wie Christopher Herrmann die Evidenzfrage bei Homöopathie neu bewertet Dr. Christopher Herrmann, ehemaliger Chef der AOK Baden-Württemberg und Architekt der Rabattverträge, greift in einem aktuellen Observer-Beitrag (Link) nicht nur die von der Finanzkommission und Regierung konstruierte Evidenzfrage bei Homöopathie an, sondern auch die Logik der Kommission selbst. Er stellt den Anspruch infrage, Evidenz auf Studienbasis [ … weiter lesen als Globuli-Club-Mitglied … ]

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Nur noch diese Woche ist Widerstand der Homöopathie-Verbände gegen GKV-Aus möglich / Regierung veröffentlicht engen Zeitplan

Kurzfassung für Schnellleser Die Entscheidung über die Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung fällt in diesen Tagen. Der Gesetzentwurf entsteht jetzt im Bundesgesundheitsministerium und wird innerhalb weniger Tage abgestimmt. Für Homöopathie-Verbände bleibt damit nur ein sehr kurzes Zeitfenster, um überhaupt noch Einfluss auf den Inhalt zu nehmen. Alles, was danach folgt – Kabinett am 29. April oder parlamentarisches Verfahren bis Juli – setzt eine bereits getroffene Linie um. Vor diesem Hintergrund hat der Homoeopathiewatchblog eine direkte Reaktionsmöglichkeit geschaffen: Ein vorbereiteter Protestbrief kann von Patienten, Ärzten und Heilpraktikern unmittelbar an die entscheidenden beiden Gesundheitspolitiker der Regierungsfraktionen gesendet werden(https://homoeopathiewatchblog.de/2026/04/13/protestbrief-gkv-aus-homoeopathie/). Die Logik dahinter ist

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Keine Gegenwehr: Verband mit Homöopathie-Herstellern wie DHU widerspricht GKV-Aus nicht / Stellungnahme Pharma Deutschland

Die Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, stößt bei Lesern des Homoeopathiewatchblog auf Widerspruch. Allerdings stößt die Empfehlung nicht überall in der Homöopathie auf offenen Widerspruch. Das zeigt eine aktuelle Stellungnahme von Pharma Deutschland – einem Branchenverband, der auch Unternehmen wie DHU vertritt, die homöopathische Arzneimittel herstellen. Der Verband macht deutlich, dass von ihm keine Gegenwehr gegen das GKV-Aus der Homöopathie zu erwarten ist. (Link zum Statement.) Die DHU leitet das Gremium der homöopathischen Hersteller im Verband. Ein Leser im Heilpraktiker-Newsblog kommentiert diese Haltung: „Ich erinnere mich auch noch sehr deutlich an die begeisterte