homöopathie

Welche Folgen hat das GKV-Aus für Krankenhäuser mit Homöopathie und Anthroposophie? Bleiben am Ende schulmedizinisch dominierte Kliniken mit anthroposophischen Reststrukturen?

Die Frage einer Leserin des Homoeopathiewatchblog zielt auf einen entscheidenden Punkt: Was bedeutet das geplante GKV-Aus konkret für Krankenhäuser, die homöopathische oder anthroposophische Leistungen anbieten – und dabei überwiegend mit gesetzlich versicherten Patienten arbeiten? Ich habe mich als Gesundheitsjournalist vor einigen Wochen mit dieser Frage beschäftigt. Hier meine Einordnung. Zu den zentralen Häusern mit anthroposophischem bzw. homöopathischem Ansatz in Deutschland gehören etwa: das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke die Klinik Lahnhöhe in Lahnstein die Filderklinik in Filderstadt das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin die Klinik Öschelbronn das Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München Diese Einrichtungen verbinden schulmedizinische Versorgung mit anthroposophischen und teilweise auch homöopathischen

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Gesundheitsministerium veröffentlichte heute Gesetz zum GKV-Aus der Homöopathie und Anthroposophie als Entwurf / Nun ist das Aus leider amtlich

Was manche nicht für möglich gehalten haben, ist seit heute um 16 Uhr real: Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 16. April den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt – und darin die Homöopathie und Anthroposophie ausdrücklich aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gestrichen. Der Entwurf trägt den Titel „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ und setzt zentrale Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit um. Im Zentrum steht die Begrenzung von Ausgaben auf Leistungen mit „nachweislichem Nutzen“. Betroffen sind dabei ausdrücklich sowohl homöopathische als auch anthroposophische Verfahren. Zu finden ist der Gesetzentwurf (157 Seiten) auf der Website des Gesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz Klare

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Welche wirtschaftlichen Folgen hat das GKV-Aus der Homöopathie für den Verband DZVhÄ? Minus 42% der Erträge / Bilanz-Analyse

Am 14. April 2026 hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Streichung der Homöopathie als freiwillige Leistung aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verkündet. Das ist ein Paukenschlag für Patienten und homöopathisch tätige Ärzte und die Gesundheitsversorgung. Welche Folgen hat das? Dem wird sich der Homoeopathiewatchblog in einer Serie widmen. Die Folgen sind noch nicht im Detail absehbar. Aber erste Zahlen lassen sich analysieren. Denn es ist auch ein wirtschaftlicher Paukenschlag für den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) und seine Mitgliedsärzte. Als Journalist habe ich die Bilanz des Verbands für 2025 ausgewertet, die im Lobbyregister des Bundestags veröffentlicht ist [Link: https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R006366]. So können die

homöopathie

Homöopathie-Fachgesellschaft WissHom warnt vor politischem Signal der Regierung gegen die Homöopathie – und fordert evidenzbasierte Debatte

Der Homoeopathiewatchblog hat seit dem 30. März bereits 28 Beiträge zum drohenden GKV-Aus der Homöopathie veröffentlicht, um seine Leser über die Entwicklung zu informieren. Hinzu kommen sechs Mitmachaktionen, mit denen der Blog die Homöopathie-Gemeinschaft dazu anregen will, gegenüber der Politik stärker Gehör zu finden. Damit lässt sich auch belegen, dass sich der Blog und seine Leser aktiv für den Erhalt der Homöopathie einsetzen. Zusätzlich hatte der Blog eine Bundestagspetition gestartet, die aber von den beiden Verbänden weils hilft und DZVHAE wieder gestoppt wurde, weil sie eine eigene Petition starten wollten. Weil sich die Homöopathie-Verbände bislang auffallend zurückhaltend verhalten, hat der

Froehlich

Homöopathie-Verband Hahnemann-Gesellschaft fordert mehr gemeinschaftliche Aktivitäten für die Homöopathie

Der Homoeopathiewatchblog hat in den letzten beiden Wochen 28 (!) Artikel zum drohenden GKV-Aus der Homöopathie veröffentlicht, um seine Leser zu informieren. Zusätzlich hat der Blog sechs Mitmachaktionen gestartet, damit sich die Homöopathie-Gemeinschaft mehr Gehör bei der Politik verschafft. Damit lässt sich auch belegen, dass sich der Blog und seine Leser aktiv für den Erhalt der Homöopathie einsetzen. Zusätzlich hatte der Blog eine Bundestagspetition gestartet, die aber von den beiden Verbänden weils hilft und DZVHAE wieder gestoppt wurde, weil sie eine eigene Petition starten wollten. Was tun die Homöopathie-Verbände? Weil sich die Homöopathie-Verbände bislang auffallend zurückhaltend verhalten, hat der Homoeopathiewatchblog

Pharma-Industrie positioniert sich erstmals öffentlich gegen Homöopathie: „Deshalb wäre es richtig, die Homöopathie .. zu streichen …“

Bisher hat sich die Pharmaindustrie mit öffentlichen Äußerungen zur Homöopathie weitgehend zurückgehalten. Das hat sich seit dem Bericht der Finanzkommission Gesundheit am 30.3. und der Verkündung des GKV-Aus der Homöopathie durch die Gesundheitsministerin am 14.4. verändert. Im Umfeld der pharmazeutischen Industrie wird nun öffentlich eine Position zur Homöopathie formuliert. Sie nutzt dafür ihre Informationswebseite Pharma Fakten. In einem Interview mit Prof. Thomas Hammerschmidt auf „Pharma Fakten“ heißt es wörtlich am 15.4.: „Mir gefällt besonders der Fokus auf evidenzbasierte Medizin, auch wenn die spezifischen Vorschläge nur kleine Einsparmöglichkeiten aufweisen. Aber die Leistungen, die im Gesundheitssystem erbracht werden, sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen