Die Frage einer Leserin des Homoeopathiewatchblog zielt auf einen entscheidenden Punkt: Was bedeutet das geplante GKV-Aus konkret für Krankenhäuser, die homöopathische oder anthroposophische Leistungen anbieten – und dabei überwiegend mit gesetzlich versicherten Patienten arbeiten? Ich habe mich als Gesundheitsjournalist vor einigen Wochen mit dieser Frage beschäftigt. Hier meine Einordnung. Zu den zentralen Häusern mit anthroposophischem bzw. homöopathischem Ansatz in Deutschland gehören etwa: das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke die Klinik Lahnhöhe in Lahnstein die Filderklinik in Filderstadt das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin die Klinik Öschelbronn das Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München Diese Einrichtungen verbinden schulmedizinische Versorgung mit anthroposophischen und teilweise auch homöopathischen

