Drei Apotheken, drei Mutmacher: Warum die ältesten Apotheken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auf Homöopathie setzen

Kurzfassung für Schnellleser: Die älteste Apotheke Deutschlands von 1241, die älteste Apotheke der Schweiz von 1571 und die älteste Apotheke Österreichs von 1320 haben eines gemeinsam – sie führen Homöopathie bis heute. Alle drei Apotheken gab es schon, als Samuel Hahnemann wirkte. Zusammen stehen sie für fast 2000 Jahre Apothekengeschichte. Während politisch über die Abschaffung homöopathischer Leistungen gestritten wird, verschwinden Apotheken real aus der Fläche – 20 Prozent weniger Apotheken in wenigen Jahren. Für Patienten ebenso wie für Heilpraktiker und Ärzte zeigt sich aber: Homöopathie ist kein nostalgisches Relikt, sondern ein stabiler Bestandteil der Selbstmedikation und der ambulanten Versorgung. Homöopathie

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Die harte neue Realität für Verbände: Heute ist Null-PR peinlich, morgen führt sie zum Ende des Verbandes

Kurzfassung für Schnellleser – Für Homöopathie-Verbände ändern sich die Machtverhältnisse seit 22.1.2026 (Link) grundlegend. – Entscheidungen zu Zusatzleistungen wandern von der Politik zu den Krankenkassen. – Politische Lobbyarbeit verliert damit ihren Hebel. – Einfluss entsteht fast nur noch über Öffentlichkeit. – Öffentlichkeit entsteht heute nicht mehr nur durch Verbände, sondern durch informierte Leser, Patienten und Plattformen wie den Watchblog und Newsblog. – Fehlende Öffentlichkeitsarbeit ist heute peinlich – bald überlebensrelevant. Für Homöopathie-Verbände beginnt eine neue Realität Für die Verbände der Homöopathie haben sich die politischen Spielregeln am 22.1.2026 (Link) still, aber tiefgreifend verändert. Es geht nicht um eine neue Kampagne,

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Wie eine ehemalige Landesvorständin der homöopathischen Ärzteschaft auf Facebook unterschiedliche Stimmen der Homöopathie zulässt: Watchblog und Arzt-Verband

In der aktuellen Debatte um Homöopathie, politische Wirksamkeit und öffentliche Sichtbarkeit wird häufig darüber gesprochen, wer spricht und wer nicht. Weniger Aufmerksamkeit erhält die Frage, wie Öffentlichkeit organisiert wird – und ob unterschiedliche Positionen nebeneinander stehen dürfen. Ein Beispiel für eine andere Praxis findet sich derzeit auf der Facebookseite einer Ärztin für Homöopathie, die in der ärztlichen Selbstverwaltung aktiv war. Dort werden unterschiedliche Stimmen aus der Homöopathie-Szene parallel sichtbar gemacht: Beiträge des Homoeopathiewatchblogs ebenso wie Inhalte aus dem Umfeld des ärztlichen Verbandes. Nicht zur Bewertung, nicht zur Einordnung, sondern als Angebot an Leser, sich selbst ein Bild zu machen. Dieses

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Anstehende Gesundheitsreform: Wie ein Homöopathie-Verband politisch sinnvoll aktiv wird: Hier ein Beispiel – BPH

Im aktuellen Newsletter vom 2. Februar 2026 des Bundesverbands Patienten für Homöopathie (BPH) steckt mehr als ein klassischer Jahresauftakt mit Verweisen auf Verbandsarbeit und Grundsatzpositionen. Politisch und journalistisch relevant ist vor allem ein konkreter Schritt, den der Verband im Vorfeld der angekündigten Gesundheitsreform unternommen hat, bei der offen ist, welche Rolle die Homöopathie spielen wird. Diese Reform soll von der Bundesregierung Mitte März vorgestellt werden. Direkte Ansprache der Politik statt symbolischer Kommunikation Der BPH berichtet, dass er alle Mitglieder der Gesundheitsausschüsse in Bund und Ländern direkt angeschrieben hat – und zwar mit seinem neuen Newsletter „Informationsdienst Homöopathie“, den ich kürzlich

„Abstimmung mit Füßen:“ Heilpraktiker, Ärzte und Patienten eröffnen jetzt die Debatte über Verbände und Hersteller – und die Folgen der Schweigsamkeit

Über Wochen war die Diskussion um die Rolle der Heilpraktiker-Verbände und der Hersteller homöopathischer Arzneimittel vor allem eines: still. Stellungnahmen blieben aus, Reaktionen verlagerten sich in interne Kommunikationskanäle oder fanden gar nicht statt. Inzwischen zeigt sich jedoch eine Veränderung. Leser des Homoeopathiewatchblogs und des Heilpraktiker-Newsblogs beginnen, sich öffentlich zu äußern – mit Namen, mit Haltung und mit klaren Erwartungen. Kommentare aus den vergangenen Tagen markieren diesen Punkt. Sie stammen von Patienten, Heilpraktikern und Ärzten. Gemeinsam ist ihnen, dass Verantwortung nicht mehr abstrakt verortet wird, sondern konkret: bei Verbänden und bei Herstellern. Patienten benennen Versäumnisse der Interessenvertretung Thomas Wegmann beschreibt sich

Jetzt stellt auch ein Heilpraktiker und Homöopath öffentlich Fragen an die Verbände – hier die Fragen von Ralf Massanés Evers im Watchblog und Newsblog

Start einer neuen Serie: „Stimmen aus der Praxis – die im Watchblog Gehör finden“ In den vergangenen Wochen haben vor allem Journalisten Fragen an Verbände der Heilpraktikerschaft und der Homöopathie gestellt: nach Sichtbarkeit, nach politischer Wirksamkeit, nach öffentlicher Kommunikation. Nun beginnen auch Heilpraktiker selbst, diese Fragen öffentlich zu formulieren – und sie nutzen dafür Watchblog und Newsblog als Plattform. Der folgende Text von Ralf Massanés Evers, Heilpraktiker aus Burghausen in Bayern, steht aus meiner Sicht exemplarisch für eine wachsende Zahl von Heilpraktikern, die nicht mehr nur intern diskutieren, sondern öffentlich fragen, wer in ihrem Namen spricht – und wie. Der