Zum Schnell-Lesen: die Überschriften der sechs neuesten Blogartikel

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Gesundheitspolitische Sprecherin der Union positioniert sich: Simone Borchardt setzt beim Heilpraktiker auf „evidenzbasiert“

Nach einem Treffen mit Vorständen von Heilpraktikerverbänden hat Simone Borchardt, die gesundheitspolitische Sprecherin von CDU und CSU, ihre Position zum Heilpraktikerberuf veröffentlicht. Das Anfang April auf der Facebookseite der Politikerin veröffentlichte Positionspapier zum Heilpraktikerberuf (Link – mit Foto der anwesenden Heilpraktikerverbände) enthält bei genauerem Lesen einen Satz, der politisch ein Sprengsatz für den Heilpraktikerberuf werden könnte. Borchardt schreibt auf ihrer Facebookseite zum Heilpraktikerberuf: „Nur mit einer sachlichen, evidenzbasierten Betrachtung gelingt es, diesen Bereich zukunftsfähig zu gestalten und sinnvoll in unser Gesundheitssystem einzuordnen.“ Das ist keine neutrale Beschreibung. Das ist eine politische Richtungsentscheidung aus der Unionsfraktion. Ein Begriff macht Politik Der

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GKV-Aus für Homöopathie: Was ab 1. Januar 2027 konkret passieren kann – und wen es trifft – mit Blick auf Patienten, Ärzte, Wissenschaftler, Hersteller, Heilpraktiker, Verbände/ Exkurs Österreich

Am 30. März 2026 hatte die Finanzkommission Gesundheit in ihrem Bericht empfohlen, die Homöopathie als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Nur einen Tag später kündigte die Gesundheitsministerin Nina Warken an, dass ein entsprechendes Gesetzespaket noch vor der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden soll. Um gegen diese Entwicklung vorzugehen, hat der Homoeopathiewatchblog mit seinen Lesern einen offenen Brief an die Ministerin initiiert, den Sie hier unterschreiben können. Nun muss sich die Homöopathie-Gemeinschaft leider damit beschäftigen, was konkret passiert, wenn die Homöopathie als Kassenleistung gestrichen wird. Welche Folgen treten ein, wann greifen sie – und wen trifft es tatsächlich: Patienten, Ärzte,

Was passiert, wenn Homöopathie gestrichen wird? Zwei Beispiele als Vergleich: Großbritannien und Frankreich

Die von der Finanzkommission Gesundheit am 30.3. empfohlene Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist keine deutsche Besonderheit. Zwei Länder haben diesen Schritt bereits vollzogen: Großbritannien und Frankreich. Wer verstehen will, was jetzt in Deutschland passieren kann, muss sich diese beiden Fälle genauer anschauen. Denn sie zeigen kein Einzelfallgeschehen, sondern ein wiederkehrendes Muster. Großbritannien: Leiser Rückzug ohne wirksamen Widerstand Homöopathie war in Großbritannien lange Teil des staatlichen Gesundheitssystems NHS. Es gab spezialisierte Kliniken, ärztliche Strukturen und eine gewisse institutionelle Verankerung. Dann begann kein Bruch, sondern ein Rückbau. Schritt für Schritt. Ab etwa 2017 begannen NHS-Organisationen, homöopathische Leistungen nicht mehr

Regierungskommission zeigt sich erstaunt über geringen Widerstand gegen Homöopathie-Streichung – und definiert Homöopathie als „falsche Medizin“

Die Finanzkommission Gesundheit zeigt sich überrascht, wie wenig Widerstand ihr Vorschlag vom 30.3. zur Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung bislang auslöst. Im Interview mit dem Ärzteblatt (Link ) macht der stellvertretende Vorsitzende der Kommission, Prof. Ferdinand Gerlach, deutlich: Die Streichung der Homöopathie gilt intern als politisch durchsetzbar – und verweist dabei ausdrücklich darauf, dass es „erstaunlich wenig Widerstand“ gegen diese Empfehlung zur Streichung der Homöopathie gebe. Der FAZ hatte er gesagt, dass er mit einem „Shitstorm in epischer Dimension“ gerechnet habe. Die Realität überrascht ihn, wie er dem Ärzteblatt sagt: „Die Kommentare, die mich aus der Bevölkerung dazu

homöopathie

Wie reagieren Befürworter der Homöopathie auf den Vorschlag der Finanzkommission, Homöopathie aus der GKV zu streichen? Analyse von BPH, DZVhÄ, weil’s hilft, Watchblog – sowie der Gegner

Die Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit (FKG) am 30.3.2026, homöopathische Leistungen nicht mehr als Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung vorzusehen, hat eine politische Reaktion ausgelöst. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärte am 31.3., dass sie die Empfehlung der FKG in einen Gesetzesvorschlag überführen will, der noch vor der Sommerpause als Gesetzespaket im Bundestag verabschiedet werden soll. Dies ist der größte politische Angriff auf die Homöopathie in den letzten Jahrzehnten – aus meiner Sicht als Journalist und Aktivist für die Homöopathie. Wie reagieren andere Akteure der Homöopathie auf diese Entwicklung? Und vor allem: Welche konkreten Aktivitäten sind erkennbar? Der Homoeopathiewatchblog hat Akteure und ihre Reaktionen

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Mitmachaktion: Jetzt können Sie Abgeordnete öffentlich zur Streichung der Homöopathie befragen: auf Abgeordnetenwatch / Hier ein Mustertext mit Anleitung und Verteiler

Kurzfassung für Schnellleser Die Finanzkommission Gesundheit empfiehlt am 30. März, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen – obwohl diese Maßnahme laut Bericht selbst 0 Euro einspart. Damit geht es nicht um Einsparungen, sondern um eine politische Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Versorgung. Entscheidend ist jetzt der Gesundheitsausschuss des Bundestages, dessen Mitglieder die konkrete Umsetzung vorbereiten. Dieser Artikel zeigt, wie Sie über Abgeordnetenwatch mit einer einzigen Frage direkt Einfluss nehmen können, und stellt Ihnen dafür eine fertig formulierte Musterfrage sowie einen Abgeordentenverteiler zur Verfügung. Ziel ist es, die Abgeordneten öffentlich zur Position zu bewegen und sichtbar zu machen, wer