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Neue Charité-Studie: 60% der Homöopathie-User suchen Beratung in Apotheke/ 82 % mit guter Erfahrung

Gegner der Homöopathie wie SPD-Politiker Karl Lauterbach oder sein CDU-Companero Josef Hecken, G-BA, oder die SPD-nahe Studien wie gerade an Uni Mainz verbreiten das Gerücht, dass wir Nutzer von Homöopathie bei der Entscheidung für Globuli etwas Gaga im Kopf seien.

Das widerlegt die Studie der Charité in Berlin vom 5.10. Sie hat untersucht, wie Selbstzahler Globuli nutzen. Wie entscheiden sie sich für Globuli? 60% lassen sich in Apotheken beraten, zur Vorbereitung für das Gespräch werden Bücher und Web genutzt. Die Beratung in der Apotheke dauert im Schnitt 10 Minuten. Die Auswahl und Entscheidung für ein Medikament dauert insgesamt mit Recherhe und Apothekengespräch durchschnittlich 25 Minuten. 82% entscheiden sich für Globuli, weil sie schon gute Erfahrungen mit Homöopathie in der Vergangenheit gemacht haben.

Dann nutzen die Befragten die Globuli am meisten bei akuten Erkrankungen (91%), vor allem Erkältungen (86%), aber auch bei chronischen Erkrankungen (51%) und zur Prävention (47%). Homöopathische Arzneimittel wurden hauptsächlich in der Potenz D12 (55%) für die Dauer von 5 Tagen verwendet, und zwar 3 Mal täglich 5 Globuli. Studienteilnehmer waren 665 Nutzer von Globuli, überwiegend Frauen, Mitte Vierzig mit hohem Bildungsabschluss. 43% berichten, dass ein Haushaltsmitglied im Gesundheitswesen tätig ist. Die Studienleitung schlussfolgert: „Homöopathische Selbstmedikation wird von den Teilnehmern als Ressource gesehen, um die Gesundheit wiederzuerlangen, zu erhalten und zu fördern. Weitere Forschung über die Qualität und Anwendbarkeit der Informationen für die homöopathische Selbstmedikation ist notwendig.“ (Studie: Results of an Online Questiionnaire Survey/ Katharina Achstetter, Michael Teut/ Institute of Socials Medicine, Epidemiology, and Health Economics, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Published 5.10.)

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