homöopathie corona

Erstmals behandelt ein Arzt für Homöopathie eine Coronavirus-Patientin mit Homöopathie und veröffentlicht den Fallbericht inkl. Mittelwahl exklusiv im Homoeopathiewatchblog

Homöopathie hatte ihre medizinische Schlüsselmomente bei der Behandlung von Epidemien wie Cholera oder Spanischer Grippe, bei der sie ihre Wirksamkeit weltweit zeigen konnte. Auch die Coronavirus-Epidemie kann solch ein Schlüsselmoment werden, wenn die Homöopathie-Community bereit ist, ihre Stärken für uns Patienten einzusetzen. Im Homoeopathiewatchblog habe ich als einziges Medium in Deutschland in dieser Woche begonnen, Fallberichte von homöopathischen Behandlungen des Coronavirus zu veröffentlichen. Am Montag berichtete ein Arzt für Homöopathie, mit welchen Homöopathika er seine eigene Coronavirus-Erkrankung behandeln konnte (Link  Fall 1).

Nach diesem ersten belegten Fall der ärztlichen Selbstbehandlung berichte ich heute erstmals über die (erfolgreiche) Behandlung einer Patientin mit Coronavirus durch einen Arzt für Homöopathie. Sie finden hier im Blog diesen zweiten belegten Fall in Deutschland mit dem Bericht der Patientin, ihrem Laborbefund und mit dem Fallbericht des behandelnden Arztes inkl. Mittelauswahl. Die Patientin zeigt nach Ansteckung (Skiurlaub in Tirol) einen typischen Verlauf der Erkrankung mit mildem Beginn und plötzlicher Verschlimmerung bis hin zur Atemnot. Das Spektakuläre: mit der Mittelgabe zweier Homöopathika (darunter eine Nosode) konnte der Arzt die Atemnot mit einem Nachteinsatz lindern und die Krankheit in einen milden Verlauf steuern.

Um die Patientin und den Arzt vor Bedrohungen und Vandalismus durch die Anti-Homöopathie-Lobby zu schützen, habe ich mich in Abstimmung mit ihnen entschieden, ihre Namen nicht zu nennen. (Leider gab es solche Vandalismus-Fälle von Repräsentanten der Skeptiker-Lobby gegen Ärzte für Homöopathie in letzter Zeit (Link). Auch der Tod des Skeptiker-Lobby-kritischen Journalisten Claus Fritzsche unter ungeklärten Umständen ist ein mahnendes Beispiel (Link)).

Außerdem verzichten wir darauf, die eingesetzten homöopathischen Mittel frei zugänglich zu nennen. Homöopathie bei Coronavirus gehört in Arzthand und ist keine Sache der Selbstmedikation. Daher sind die Mittel nur für Ärzte und andere Experten der Homöopathie-Community lesbar. Die folgenden Schilderungen sind nicht als Empfehlung, sondern als Bericht einer Behandlung zu sehen.

Hier die Geschichte der 50-jährigen Skifahrerin, die sich in einem Tirolurlaub mit dem Coronavirus ansteckte:

Bericht der Patientin Sabine zur ihrer Coronavirus-Erkrankung und Behandlung:

Hallo. Ich heiße Sabine*, bin 50 Jahre alt und wohne in Deutschland (Red. Hinweis: Name zum Patientinnenschutz geändert). Heute ist der elfte Tag nach Ausbruch der Corona-Lungenkrankheit in meinem Körper. Der erste Tag war fünf Tage nach Rückkehr nach einem Tirol-Wochenende. An diesem ersten Tage war ich schlapp, hatte Kopfweh, leichte Erkältungssymptome und abends bis 38 Grad Temperatur. Die Tage danach verliefen unspektakulär, ich hatte keine erhöhte Temperatur mehr, leichte Erkältung und dauerhaften Kopfdruck. Vom Gefühl verlief diese Erkältung eher wellenartig, ich war mal fitter, mal schlapper, mit den Gefühl einer heißen Stirn und kurzatmig bei Anstrengung. Und am siebten Tag änderte sich das Gefühl, der Kopfdruck wurde weniger und gegen Abend verstärkte sich ein Druck auf meiner Brust. Und auch in Ruhe, sitzend, war ein tiefes Durchatmen nicht möglich und mit viel Hustenreiz verbunden. Nach Verordnung meines Arztes habe ich dann Homöopathikum 1 abwechselnd mit Homöopathikum 2 (Link zur Mittel-Nennung nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da keine Selbstmedikation empfehlenswert ist) im Stundentakt eingenommen und konnte dann gut schlafen. Und der achte Tag war insgesamt mit viel Ruhe verbunden und der Druck auf meinem Brustkorb war aber morgens schon weniger, dafür kam aber der Kopfdruck zurück. Insgesamt wurde es seitdem aber jeden Tag besser und bis heute sind fast alle Symptome weg, nur der Hustenreiz ist leicht geblieben.

Laborbefund der Patientin:

homöopathie corona 

 

Fallbericht des behandelnden Arztes für Homöopathie zu Patientin Sabine mit Covid-19:

Die Patientin schildert einen klassischen Covid-19-Verlauf.

Nach einer Inkubationszeit von 5 Tagen kommt es zum Ausbruch der ersten Krankheitssymptome, hier Allgemeinsymptome wie Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, und subfebrilen Temperatur am Tag 1 der Erkrankung wie bei einem akuten Infekt.

Die niedrige Temperatur von unter 38°C ist ein prognostisch ungünstiger Faktor.

Danach folgt eine Phase mit wechselnder leichterer Symptomatik in der die Patienten spüren, dass sie weder richtig krank noch richtig gesund sind. So auch hier, indem die Patientin von Kopfdruck berichtet und über Dyspnoe unter Belastung klagt. Die Patienten merken einfach, dass sie Treppen nicht mehr gut laufen können, dass sie bereits nach kurzen Wegstrecken zu schnaufen anfangen.

Da meine Patientin aus einem ausgewiesen Risikogebiet zurück kam, wurde sie an Tag 4 der Erkrankung auf das Virus getestet. Am Folgetag kam das positive Ergebnis.

Dann kommt es im Durchschnitt um Tag 7 (3-11 Tag) von Covid-19 zu einer deutlichen Verschlimmerung der Lungensymptomatik, die statistisch meist am Folgetag zur Hospitalisation führt.

In diesem Fall berichtet meine Patientin am Spätabend von Tag 7 der Erkrankung von einer Ruhedyspnoe. Neu dabei ein starker Hustenreiz. Der Befall der Lunge in seiner ganzen Schwere hatte begonnen.

Es war ein Zufall gewesen, dass ich auf diesen Fall aufmerksam wurde. In einem privaten Gespräch hörte ich von dem sich verschlimmernden Krankheitsverlauf, zählte die Krankheitstage seit Beginn der ersten Symptome und bestand auf sofortige Information der Patientin über die Bedeutung der zunehmenden Lungensymptomatik.

Auf Grund der starken Gefährdung der Patientin bot ich die sofortige Kontaktaufnahme noch zur Nacht an.

Behandlungbeginn ist 23.42h.

Die Anamnese ergab:

Der sie die ganzen 5 Tage begleitende Kopfdruck war am Morgen gewichen und dafür stellte sich ein deutlicher Druck auf der Brust ein.

Es entstand eine Ruhedyspnoe. „In Ruhe sitzend war ein tiefes Durchatmen nicht mehr möglich.“

Viel Hustenreiz, trocken.

Der Durst war so stark, dass die Patientin angab:  „Ich muss den Fluss austrinken“.

Der Geruchs- und Geschmackssinn war vermindert. Es bestand ein Taubheitsgefühl der Unterlippe, innen.

Die Patientin berichtete, dass während der zurückliegenden Tage die kognitive Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt war. Bei den berufliche Pflichten fühlte sie sich schnell überfordert und wollte einfache Dinge tun. Die Temperatur war wieder auf 38°C gestiegen. Für die Infektabwehr und für Covid-19 ist das ein prognostisch ungünstiger Zustand. Hier war äußerste Vorsicht geboten.

Hierarchisierung:

  • Fever, heat> Low fevers
  • Thirst, extreme > large quantities for, frequent, often
  • Mind, work, mental, aversion to, study

Complete Dynamics, master, edition.

Verschreibung:

Homöopathikum 1 und Homöopathikum 2, je in Potenz C 1000, im Wechsel alle 1h. (Link zur Mittel-Nennung nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da keine Selbstmedikation empfehlenswert ist)

Um 8.40h erreicht mich die Nachricht, dass der Druck auf dem Brustbein besser ist, dafür hat sie wieder „diesen Schädel“. Temp normal. Gefühl einer heißen Stirn .

Verlaufsbeurteilung:

  1. Von innen nach außen | Dyspnoe Cephalgie (zentralerer lebenswichtigere Funktionen werden entlastet, indem sie zunächst auf periphere Symptome gelegt werden und verschwinden im weiteren Verlauf immer mehr.
  2. In der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens (zuerst war der Kopfschmerz, dann die Dyspnoe. Kommt der Kopfschmerz wieder und die Dyspnoe weicht, handelt es sich um einen Heilverlauf NB:Hering’sche Regel).

Conclusio: so weitermachen.

14.49h „gutes Grundgefühl und viel zu viel Hunger“. Die Allgemeinsymptome werden besser.

Nächster Tag 10.14h: „Ich gehe jetzt in den Garten Bäumchen ausreißen“.

Es ist geschafft. Die Patientin ist aus der akuten Gefahrenzone heraus.

 


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3 Kommentare

  1. Interessant ist bei diesem Fall, dass die Unterlippe aus pathophysiognomischer Sicht (mein Spezialgebiet seit knapp 40 Jahren) Repräsentant der Dickdarmschleimhaut ist was aus Sicht der TCM wiederum zur Lunge Beziehung hat. Wenn das so nicht verstanden wird gebe ich gerne weitere Info dazu!

  2. Dr.med.L.F.schreibt
    Liebe(r) Leser(in),
    Sie kennen sicher die Fernsehserie: „X-Factor: Das Unfassbare“. Hier eine Geschichte bei der Sie am Schluss selbst entscheiden, ob sie wahr oder frei erfunden ist.

    „Es war einmal ein niedergelassener Arzt in der Schweiz, der über 20 Jahre lang als Internist eine Allgemeinpraxis rein homöpathisch geführt hat- mit sehr guten Erfolgen, die Menschen kamen zu ihm, sie vertrautem ihm.Bei einigen Familien hatte er sogar vier Generationen homöopathisch begleitet.
    Er hat viele verschiedene „Grippen“ behandelt , von Influenza über Parainfluenzaviren-Grippen, Magendarmgrippen etc.
    Dabei hatte er gesehen, dass tatsächlich alle Erkrankten bei einer herrschenden Grippe dasselbe, sogenannt „epidemische Mittel“zur Unterstützung benötigten, wie bereits Hahnemann und viele nach ihm beschrieben hatten. Nicht alle Patienten hatten alle Symptome aber das epidemische Mittel deckte jeweils alle Haupt-und Nebensymptome, egal in welcher Kombination, ab.

    Einmal kam eine Frau, nennen wir sie Anna, zu ihm und bat händeringend um einen Rat für ihre kranke Mutter, die er nicht kannte und die in einem ziemlich weit entfernten Krankenhaus mit einer solchen epidemischen Grippe lag. Anna, die selbst bei dem Arzt Patientin war und viele Male schon die helfende Wirkung der Homöopathie bei sich und ihrer Familie miterleben durfte,hätte ihrer Mutter gerne geholfen. Anna ertrug es nicht, hilflos neben dem Krankenhausbett ihrer alten Mutter zu sitzen, die Mühe hatte zu atmen.Die Prognose sei schlecht, hatte man ihr gesagt, und – nachdem sie die behandelnden Ärzte um Erlaubnis gefragt hatte- ja sie könne ihrer Mutter ruhig homöopathische Mittel verabreichen, auch wenn es ja wahrscheinlich nicht helfen werde, schaden werde es ja zumindest nicht.

    Die damals herrschende Grippe hatte bei den meisten Patienten Fieber verursacht, Kopf-und Gliederschmerzen und einen Verlust des Geruchs-und des Geschmacksinns, viel Durst, Kältegefühle entlang den Schultern zu den Oberarmen hin, trockenen Husten etc. Alle diese Symptome hatte die Mutter von Anna auch.B. war damals das epidemische Mittel. Der Arzt schlug deshalb Anna vor, sie solle doch der Mutter B. in der Stärke D30 anfangs alle 2 Stunden, später seltener aber- auch wenns deutlich besser werden sollte, noch mindestens 10 Tage lang noch 3 mal täglich verabreichen und hoffen, es nütze; versprechen wolle er auch nichts sagte der Arzt…er schenkte ihr, da sie nicht sehr bemittelt war, die Konsultationskosten und das homöopathische Mittel für Ihre Mutter.
    (In der Schweiz war es übrigens lange üblich, dass jeder Arzt 10 einkommensschwache Familien kostenlos behandelt hat und eine obligatorische Krankenversicherung gab es damals auch noch nicht).

    Und siehe da, auch bei der Mutter von Anna half B……
    Lehre daraus: wenn man von einem erfahrenen homöopathischen Arzt erfahren hat, welches das epidemische Mittel ist, dann kann man es ja auch als Laie zusätzlich zu allen anderen Massnahmen mal versuchen.“

    Hier endet die Geschichte.
    Wahr oder frei erfunden?
    Märchen oder nicht?
    Was denken Sie über die Selbstbehandlung?

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