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Gemeinsam stark gegen Böhmermann und ZDF: Watchblog spricht Heilpraktikerschulen und Heilpraktiker-Verbände fürs Mitmachen an

Die Debatte um den Beitrag von ZDF Magazin Royale am 19. Dezember, in dem der Heilpraktiker-Beruf stark und aus Sicht vieler Betroffener verleumdet wurde, hat seit Januar auf meinem Blog sehr viele Rückmeldungen ausgelöst. Heilpraktikerinnen, Heilpraktiker und auch Patienten schreiben mir, dass sie sich in dieser Darstellung nicht wiederfinden. Deshalb rufe ich seit der Böhmermann-Sendung dazu auf, beim ZDF-Fernsehrat eine Programmbeschwerde einzureichen (mit einem vorbereiteten Mustertext) – ein legitimes Mittel, um eine öffentliche Sendung auf mögliche Verstöße gegen journalistische Sorgfaltspflichten prüfen zu lassen: https://homoeopathiewatchblog.de/2026/01/05/zdf-fernsehrat-programmbeschwerde-boehmermann-heilpraktiker/ Eine Programmbeschwerde ist kein bloßer Formalakt. Der Fernsehrat überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Programmgrundsätze und kann

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Minus 66 Prozent: Die Zahl der Ärzte im Homöopathie-Kassenvertrag bricht ein – Folgen für Patienten und Versorgung / Es gibt 7.000 Ärzte für Homöopathie, nur 10 Prozent sind im GKV-System

Zusammenfassung für Schnellleser In den letzten Jahren ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte mit Homöopathie-GKV-Verträgen um 66 Prozent eingebrochen. Im Jahr 2026 arbeiteten nur noch 784 Ärzte in diesem System, im Jahr 2018 waren es noch über 2.300 Ärzte. Und dies, obwohl es in Deutschland insgesamt rund 7.000 homöopathisch qualifizierte Ärzte gibt (Quelle: Ärztekammer/Ärztezeitung). Das bedeutet: Nur ein kleiner Bruchteil dieser Fachgruppe ist in der GKV-Versorgung aktiv – und dieser Anteil schrumpft rapide. Dieser Rückgang hat konkrete Folgen für die Versorgung: In vielen Regionen sinkt die Erreichbarkeit homöopathischer Angebote, Wartelisten wachsen, und Patienten wechseln zu Selbstzahlerleistungen. Die Ursachen sind

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Welche Bedeutung hätte es für Heilpraktiker, wenn Homöopathie ihren Arzneimittelstatus verliert? / Eine Analyse von Christian J. Becker

Die politische Debatte klingt zunächst technisch: Der Arzneimittelstatus für homöopathische Präparate könnte geändert oder gestrichen werden. Für viele Heilpraktiker und ihre Patienten klingt das nach Formalie, nach einer Frage der Etiketten oder einer neuen Kategorie im Regal. Doch wer genauer hinschaut, merkt sehr schnell, dass es sich um einen tiefen Eingriff in Versorgung, Haftung, Dokumentation und Therapiepraxis handelt. Juristisch wäre Homöopathie zwar formal weiterhin erlaubt, praktisch aber rutschte sie Schritt für Schritt aus der regulierten medizinischen Sphäre heraus – ein Prozess, der einem funktionalen Verbot nahekommt. In dieser Analyse stelle ich als Gesundheitsjournalist dar, was es für Heilpraktiker und Patienten

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Warum die Homöopathie jetzt einen strukturierten Dialog mit der Politik braucht: Hier eine Idee der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie für Verbände

Ein Vorschlag an die Verbände: Dialogforum Gesundheit 2040 – Schwerpunkt Homöopathie Vor wenigen Tagen habe ich hier im Homoeopathiewatchblog – im Rahmen der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie – einen Rettungsplan vorgestellt: Was Verbände und Hersteller jetzt konkret tun könnten, um die Homöopathie politisch zu stabilisieren und handlungsfähig zu bleiben. Wer ihn nachlesen möchte, findet ihn hier: https://homoeopathiewatchblog.de/2025/12/28/hier-ein-rettungsplan-fuer-die-homoeopathie-was-verbaende-der-homoeopathie-und-herstellerverbaende-jetzt-tun-koennen-sofort-ab-29-12-koordiniert-professionell/ Der Gedanke, den ich heute weiterführe, knüpft daran direkt an: Wenn wir nicht ständig nur reagieren wollen, braucht die Homöopathie einen klar strukturierten Gesprächsrahmen mit der Politik. Kein symbolischer Auftritt. Kein Strohfeuer. Sondern ein Prozess, der Ordnung schafft. Hier folgt eine Idee des Homoeopathiewatchblog für

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Hier der Beweis: ZDF löschte Böhmermann-Sendung 2023 nach vielen Programmbeschwerden => Ansporn gegen Anti-Heilpraktiker-Sendung

Es wird oft gesagt: „Programmbeschwerden bringen nichts.“ Der Fall aus dem Herbst 2023 zeigt das Gegenteil. Damals griff ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann das Thema „ritueller Missbrauch“ auf. Die Sendung arbeitete mit Zuspitzungen und Vereinfachungen, die Betroffene, Fachstellen und Experten als grob verzerrend kritisierten. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer legten Programmbeschwerde ein – sachlich begründet, mit konkreten Kritikpunkten. Und diesmal passierte etwas Ungewöhnliches: Das ZDF löschte die Böhmermann-Sendung von 2023. (Link zum Beweis) Der Fernsehrat gab den Beschwerden mehrheitlich statt. Das hatte viele weitere Folgen. Das ZDF musste Stellung nehmen, der Beitrag verschwand aus der Mediathek, und die Redaktion bekam

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Jetzt zählt jede Stimme: Programmbeschwerde zum Böhmermann-Angriff auf Heilpraktiker an ZDF-Fernsehrat einreichen / Der 13. März ist eine große letzte Chance

Über Weihnachten und Neujahr war vieles ruhig. Praxen waren zu, Familienzeit stand im Vordergrund. Viele Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker haben die „Böhmermann“-Sendung vom 19. Dezember erst jetzt gesehen. Und viele schreiben mir: „Warum liest man darüber fast nur im Homoeopathiewatchblog und Heilpraktiker-Newsblog? Heißt das, dass Böhmermann unwichtig ist? Was passiert jetzt?“ Die Böhmermann-Sendung war kein Beitrag zur Aufklärung. Sie war ein Frontalangriff gegen den Heilpraktiker-Beruf. Mit Unterstellungen, die ein Berufsbild zerstören sollen, statt sachlich zu diskutieren. Wer Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker pauschal als Risiko darstellt, greift nicht nur eine Berufsgruppe an, sondern auch die Patienten, die sich bewusst für diese Form der