homöopathie

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Wie bewerten Sie den Grünen-Beschluss – und was lernen wir gemeinsam daraus?

Der Beschluss der Grünen am 28. November, Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie künftig nicht mehr als Arzneimittel anzuerkennen und als Kassenleistung zu verbieten, wirkt nach. Für die gesamte Homöopathie-Gemeinschaft bedeutet das weit mehr als eine politische Niederlage. Es ist ein Einschnitt, der die Versorgung, den Berufsalltag und das Selbstverständnis vieler Menschen berührt. Genau deshalb lohnt es sich, gemeinsam zu ordnen, was passiert ist – und welche Lehren wir daraus ziehen können. Ich möchte diese Analyse bewusst nicht allein schreiben, sondern Sie als Experten hören, der Homöopathie jeden Tag bei sich und/oder anderen anwendet und empfiehlt. Entscheidend ist, wie Sie das Thema

homöopathie

Grünen-Parteitag stimmt für Verbot von Homöopathie, Anthroposophie und vielen Phytotherapeutika als Arzneimittel: Grüne opfern Globuli auf Druck der Anti-Homöopathie-Lobby

Hannover, 28. November – Auf dem Grünen-Parteitag fiel gegen 21.58 Uhr eine Entscheidung, die die medizinische Versorgung von rund 30 Millionen Menschen in Deutschland spürbar beeinträchtigen dürfte, sobald die Partei wieder Regierungsverantwortung übernimmt. Die Delegierten stellten sich mit deutlicher Mehrheit laut Präsidium hinter den Antrag des Kreisverbandes Berlin Tempelhof-Schöneberg Nr. VR-02, die Erstattung homöopathischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen zu streichen und zusätzlich den Binnenkonsens „zu überarbeiten“ – faktisch also abzuschaffen. Der Wegfall des Binnenkonsenses käme einem Verbot von Homöopathie, Anthroposophie und Teilen der Phytotherapie als Arzneimittel gleich, sobald die Grünen erneut regieren. Der Binnenkonsens ist eine Regelung im Arzneimittelgesetz,

homöopathie

Analyse: Warum der Anti-Homöopathie-Antrag des Grünen-Vorstandes kein Zufall ist – sondern Teil eines Plans

Die taz hat in den vergangenen Tagen etwas Wichtiges herausgearbeitet: Der Kurs der Grünen verändert sich gerade grundlegend (Link taz.de/Die-Gruenen-vor-ihrem-Parteitag/!6131119/). Vor dem Parteitag beschreibt das Blatt einen klaren strategischen Schwenk des neuen Vorstandes. Während Robert Habeck über Jahre auf Ausgleich gesetzt hat, auf den – misslungenen Versuch – , „Brücken bauen“, wählt die neue Parteispitze eine andere Richtung. Laut taz stehen die Vorstände Franziska Brantner und Felix Banaszak inzwischen für einen deutlich härteren Politikstil. Weniger Vermittlung, mehr Konflikt. Weniger Harmonie, mehr Abgrenzung. Sie wollen wieder Zuspitzung, klare Kante und bewusst gesetzte Reibung. Und der zentrale Punkt: Diese Linie kommt nicht

homoeopathie auge

Grünen-Antrag des Vorstandes gegen Homöopathie: Warum der sanfte Ton täuscht und was wirklich dahinter steckt

Viele, die in der Homöopathie unterwegs sind, lesen den Antrag des Grünen-Vorstands zur GKV-Erstattung (Link zum Antrag) und atmen erst einmal durch. Die Sprache klingt weich, fast technokratisch. Kein Angriff, kein großer Knall. Genau das ist der Punkt. Wenn Politik unangenehme Eingriffe plant, wird die Sprache glatter. Wer genau hinsieht, erkennt: Der Antrag ist kein Kompromiss, sondern die Vorbereitung auf harte Einschnitte. Nur eben verpackt in Formulierungen, die beruhigen sollen. Politischer Euphemismus funktioniert simpel. Man ersetzt ein klares Wort durch ein freundlicheres. Aus „abschaffen“ wird „verändern“. Aus „Privileg streichen“ wird „neu ordnen“. So wirkt ein drastischer Schritt wie ein kleiner

Heilpraktiker rufen zu Protestbriefen an die Grünen gegen Anti-Homöopthie-Antrag auf: Verband FDH startet Aktion, bei der jeder mitmachen kann / Brief und Adressen hier im Homoeopathiewatchblog

Vom 28. bis 30. November trifft die Partei Bündnis 90/Die Grünen auf ihrem Parteitag eine Entscheidung, die auch viele Heilpraktiker und Patienten betrifft. Der Bundesvorstand und ein Kreisverband der Grünen haben Anträge gestellt, die einem Verbot der Homöopathie gleichkommen würden: Die Kassenerstattung soll gestrichen werden. Außerdem sollen Homöopathika und Anthroposophika aus Apotheken verbannt und deren Arzneimittelstatus aufgehoben werden, so der Plan der Grünen, indem sie den sogenannten Binnenkonsens abschaffen. Für Praxen von Heilpraktikern würde das bedeuten, dass Einzelarzneimittel verschwinden und nur noch wenige Komplexmittel erhältlich wären – nicht mehr in der Apotheke, sondern nur noch in Drogerien und beim Discounter.

Adressen der Landesverbände der Grünen / Zusammengestellt vom Homoeopathiewatchblog

Hier finden Sie eine Auflistung aller Landesverbände inkl. E-Mail-Adressen der Grünen. Die Landesverbände stellen die Delegierten des Parteitages. Bsp: Wenn Sie in Baden-Württemberg wohnen und eine Protest-E-Mail an die Adresse landesverband@gruene-bw.de schreiben, erreichen Sie direkt auch die Delegierten aus diesem Bundesland. Das hat die ähnliche Aktion zum SPD-Parteitag gezeigt. Einen Brieftext dafür finden Sie auf der Aktionswebsite von weil´s hilft.   Alphabetische Auflistung der Kontaktadressen der Landesverbände der Grünen (Quelle: Gruene.de/gruene-vor-ort) LV Baden-Württemberg Königstraße 78 70173 Stuttgart Tel.: 0711/9 93 59-0 Fax: 0711/9 93 59 99 Mail: landesverband@gruene-bw.de Internet: www.gruene-bw.de LV Bayern Franziskanerstr. 14 81669 München Tel.: (089) 211 597-0 Fax: (089)