heilpraktiker

Wie machen Verbände PR + Politik, mit welchem Budget und welchem Erfolg? Eine vergleichende Fallstudie zur Presse- und Politikkommunikation von BDH und DDH/FDH

Viele Heilpraktiker schreiben mir derzeit zwei Dinge. Entweder: „Die Verbände sind das Problem, sie können keine Öffentlichkeitsarbeit.“ Oder: „Die Heilpraktikerschaft hat kein Budget für PR und Politikkommunikation.“ Beides sind Behauptungen. Beides lässt sich anhand öffentlich zugänglicher Fakten zumindest teilweise überprüfen. Journalisten arbeiten wie Heilpraktiker und Ärzte mit Fallstudien. Sie vergleichen Akteure, Methoden und Ergebnisse. In diesem Artikel untersuche ich deshalb die Presse- und politische Kommunikation zweier Heilpraktikerverbände: des Bundes Deutscher Heilpraktiker (BDH) und des Deutschen Dachverbands für Heilpraktiker (DDH) bzw. des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH). Die Untersuchung ist mit keinem der beiden Verbände abgestimmt. Das ist bewusst so, um eine

heilpraktiker

Wer ist für Heilpraktiker aktiv, wenn es in Medien und Politik ernst wird? Ein Vergleich mit 2 Fallstudien zwischen Gesamtkonferenz und Newsblog und deren Relevanz

2 Themen, 2 Akteure, 1 sichtbarer Unterschied: Kurzfassung für eilige Leser Der Vergleich zwischen der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und dem Heilpraktiker-Newsblog / Homoeopathiewatchblog zeigt ein klares Muster: Bei zentralen Konflikten der vergangenen Monate – Grüner-Parteitagsbeschluss, ZDF-Magazin Royale – haben die Blogs öffentlich informiert, eingeordnet und konkrete Handlungsoptionen für Heilpraktiker sichtbar gemacht. Diese Aktivitäten waren zeitnah, öffentlich nachvollziehbar dokumentiert und wurden von Heilpraktikern aktiv genutzt. Bei der Gesamtkonferenz sind zu denselben Themen in öffentlich zugänglichen Quellen keine dokumentierten Aktivitäten auffindbar. Weder Erstinformationen noch politische oder mediale Interventionen sind für Heilpraktiker öffentlich sichtbar belegt. Der Vergleich bewertet keine Motive und stellt keine

Heute startet die Mitmachkampagne zum 8. März: Unterzeichnen Sie den offenen Brief an Cem Ödzemir, den Grünen-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg zur Homöopathie und zu Heilpraktikern

Aktuell haben 40 Homöopathie-Freunde unterschrieben (Stand 28.1., Quelle: Watchblog und Newsblog, Start 27.1.) Anlass der Aktion Am 28. November 2025 haben die Delegierten von Bündnis 90/Die Grünen auf ihrem Bundesparteitag beschlossen, homöopathische Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und den sogenannten Binnenkonsens nicht länger zu unterstützen. Dieser Beschluss hat in den vergangenen Wochen vielfältige Diskussionen ausgelöst – nicht nur in der Politik, sondern vor allem in den Praxen, bei Patientinnen und Patienten sowie unter Heilpraktikerinnen, Heilpraktikern und Ärztinnen und Ärzten, die Homöopathie anwenden und anbieten. Vor diesem Hintergrund wendet sich die Homöopathie-Gemeinschaft im Rahmen der Mitmachkampagne #RetteDeineHomöopathie in einem

Ausführlicher Beschwerdebrief: Programmbeschwerde gegen ZDF Magazin Royale, Work in Progress, 20 Seiten

Hinweis zu diesem Text: Programmbeschwerde gegen ZDF Magazin Royale Arbeitsfassung/Work in Progress des Beschwerdebriefs Der nachfolgende Text ist die aktuelle Arbeitsfassung des Beschwerdebriefs, Stand 27.1 . Der Text stammt von mir als Gesundheitsjournalist und Co-Beschwerdeführer sowie von meinen Anwalt. Wir unterstützen mit dem Text den Leitbeschwerdeführer, einen praktizierenden Heilpraktiker aus Hessen, der vom ZDF-Fernsehrat als Leitbeschwerdeführer im Programmbeschwerdeverfahren gegen die Sendung ZDF Magazin Royale ausgewählt wurde. Es handelt sich um einen Work-in-Progress-Stand, es ist also ein ungegeglätteter Rohtext. Der Text dokumentiert den derzeitigen inhaltlichen Kern der Beschwerde und ist noch nicht formal für die Einreichung beim ZDF-Fernsehrat geglättet. Ein ausführlicher

heilpraktiker

Ein Heilpraktiker und ein Journalist brauchen Ihre Hilfe zu Böhmermann: Ihren Kommentar zum ausführlichen Beschwerdebrief an den ZDF-Fernsehrat / Hier die ersten 20 Seiten, Ergebnis von 70 Stunden Arbeit

Kurzfassung für Schnellleser – Der ZDF-Fernsehrat hat einen Heilpraktiker als Leitbeschwerdeführer im Verfahren gegen die Böhmermann-Sendung bestimmt. – Der weitere Verlauf hängt maßgeblich von einem ausführlichen Beschwerdebrief ab, der derzeit erarbeitet wird. – Unten dokumentieren wir den aktuellen Stand dieses Beschwerdebriefs (derzeit rund 20 Seiten). – Sachliche Hinweise können in den Kommentaren ergänzt werden. – Es handelt sich um Transparenz, nicht um Mobilisierung. Worum geht es? Im laufenden Programmbeschwerdeverfahren zur Böhmermann-Sendung hat der ZDF-Fernsehrat einen Heilpraktiker aus Hessen per Los als Leitbeschwerdeführer bestimmt. Für alle anderen, die ebenfalls Programmbeschwerden eingereicht haben, gilt: Sie müssen aktuell nichts tun. Das Verfahren läuft.

homöopathie

Kanzleramtslinie gegen Homöopathie bei GKV betrifft auch Heilpraktiker / Achtung: Aktuell keinen Anwalt gegen Böhmermann einschalten / Leser fragen, Watchblog und Newsblog antworten

Leser fragen, Watchblog und Newsblog antworten In den Kommentaren und Mails an den Heilpraktiker-Newsblog und Homoeopathiewatchblog taucht derzeit immer wieder dieselbe Einschätzung zum Thema GKV und Heilpraktiker sowie  Wut auf Böhmermann auf. Hier meine Antworten dazu: Thema GKV: Die gesetzliche Krankenversicherung betreffe Heilpraktiker aus deren Sicht nicht. Die GKV zahle keine Heilpraktikerleistungen, also könne einem Heilpraktiker egal sein, was das Kanzleramt zu Zusatzleistungen wie der Homöopathie beschließe. Das Kanzerlamt hatte am 22.1.2026 erklärt (Link Wortlaut siehe Anlage 1 unter dem Artikel), dass sich der Staat aus den Zusatzleistungen wie Homöopathie zurückzieht und die Entscheidung über Homöopathie allein den Kassen überlässt,