homöopathie

Weltweit erstmals wurde eine Homöopathin zur Präsidentin aller Ärzte gewählt: Yvonne Gilli führt 40.000 konventionelle und komplementäre Ärzt*innen der Schweiz

Den 1. Februar können sich Ärzte für Homöopathie und die Homöopathie-Community rot im Kalender anstreichen. An diesem Tag wird – weltweit erstmals – eine Ärztin für Homöopathie Präsidentin des größten Arztverbandes eines Landes. Dr. med. Yvonne Gilli wird an diesem Tag die oberste Ärztin von 40.000 Schweizer Ärzten und Ärztinnen als Präsidentin des Arztverbandes FMH. Eine Homöopathin leitet dann die Politik aller konventionellen und komplementären Ärzte – das gibt es nicht einmal in Indien, dem weltweit einzigen Land mit einem Homöopathie-Ministerium.  Seit 2018 gehört die Homöopathie nach einem Volksbegehren von 2009 zur Grundversorgung der Krankenkassen in der Schweiz. Bereits 2012

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Auch Heilpraktiker können Corona-Hygienepauschale bei PKV abrechnen – Patienten profitieren davon

Der zusätzliche Aufwand für Gesundheitsberufe in Corona-Zeiten ist enorm, um Patienten und Personal zu schützen. Der Aufwand für Desinfektion und Schutzausrüstung ist für Therapeuten auch ein finanzieller Aufwand. Durch Kommunikation ihrer Verbände konnten Ärzte durchsetzen, dass sie eine Hygienepauschale für den erhöhten Corona-Aufwand abrechnen können. Ebenso können Physiotherapeuten und Logopäden abrechnen. Auch Heilpraktiker sorgen für entsprechenden Schutz ihrer Patienten und des Personals in Corona-Zeiten. Bisher mussten sie den zusätzlichen finanziellen Aufwand selbst stemmen. Doch es gibt eine gute Nachricht. Der Dachverband der Privaten Krankenkassen empfiehlt seinen Mitgliedskassen, dass auch Heilpraktiker die Corona-Hygienepauschale in Höhe von 1,50 Euro pro Patientenkontakt abrechnen

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Bayern baut als erstes Bundesland eine Homöopathie-Abteilung im Gesundheitsministerium auf / Bavarian government focuses on homeopathy with new department in the Ministry of Health

(For the friends of homeopathy from the USA: The English translation can be found below the German text) Bisher war die Homöopathie in zwei Gesundheitsministerien auf der Welt verankert, heute kommt ein drittes Land dazu: Bayern nimmt Indien und die Schweiz als Vorbild und erschafft ein Homöopathie-Referat innerhalb des Gesundheitsministeriums. Das Referat hat der Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek vorgestellt. Die Leitung des neuen Referats 74 in der Abteilung 7 im Gesundheitsministerium übernimmt die Ministeralrätin Elisabeth Nordgauer-Ellmaier. Staatssekretär Holetschek äußert sich auch zur Kritik der Anti-Homöopathie-Lobby an der Therapie: „Die Menschen wenden es an.“ Man müsse deshalb die rein emotionale Ebene verlassen

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Gute Nachrichten für Heilpraktiker und Homöopathen: Abmahn-Anwälten wird das Handwerk gelegt

Es ist ein Geschäft: Ein Verein der Anti-Homöopathie- und Anti-Heilpraktiker-Lobby mahnt Webseiten von Heilpraktikern ab. Ziel: Eintreiben von Abmahngebühren, die der Verein in die Anti-Homöopathie- und Anti-Heilpraktiker-Kampagne steckt. Doch seit September wird den Anwälten des Vereins und anderen Abmahn-Anwälten dieses Geschäftsmodell erschwert. Grundlage ist eine neue Regelung, die Heilpraktiker vor Abmahn-Anwälten beschützt. Hier die Details: Der Deutsche Bundestag hat am 10. September 2020 einen Gesetzentwurf beschlossen, der Abnahm-Rechtsanwälten und deren Auftraggebern das Leben schwerer machen soll. Das „Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs“ soll miss­bräuch­liche Ab­mah­nungen erschweren oder ganz verhindern. Ziel des Gesetzes sei es, Abmahnungen zu unterbinden, die „primär

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Erste Zeitung gibt Statement ab, warum sie nur noch negativ über Homöopathie berichtet/ Was halten Sie von der Süddeutschen Zeitung-Kampagne gegen Globuli?

Die Medienwelt in Deutschland ist in ihrem Mainstream gegen Homöopathie eingestellt und berichtet negativ über die Therapie. Das war auch ein Grund, warum ich den Homoeopathiewatchblog 2018 als mediales Gegengewicht gestartet habe: Damit die Homöopathie eine vernehmbare Stimme gegen diesen Anti-Globuli-Mainstream in den Medien erhält. Im Jahr 2019 sind insgesamt 4.900 Artikel in Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften etc.) über Homöopathie erschienen. Eine qualitative Auswertung zeigt, dass die Mehrzahl über das Thema mit negativer Tendenz berichtet. Ein Beispiel ist die Süddeutsche Zeitung, deren tendenziöse Artikel gegen Homöopathie als Teil der Anti-Homöopathie-Kampagne schon mehrfach vor dem Presserat gelandet sind (Bsp.: ein Artikel von

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Anti-Homöopathie-Lobby wird zwangsweise ihre Finanzierung offenlegen müssen: bald erstes Lobbyregister im Bundestag

Die USA haben es, die EU Kommission hat es, die meisten europäischen Staaten haben es, nur Deutschland hat es bisher nicht: ein Lobbyregister, mit dem der Einfluss von Lobbyisten auf die Politik transparent gemacht wird. Doch im Herbst ändert sich dies. Die GroKo hat sich in diesem Jahr nach Jahrzehnten des öffentlichen Drucks (u.a. mit Petition von abgeordnetenwatch.de) erstmals auf ein Lobbyregister verständigt. Das Lobbyregister (Gesetzentwurf liegt Homoeopathiewatchblog vor) ist eine öffentlich zugängliche Liste aller Unternehmen, Organisationen und Agenturen, die im Bundestag oder bei Abgeordneten Einfluss nehmen. Laut Gesetzentwurf müssen die Lobbyisten sämtliche Daten offenlegen, inklusive Tätigkeit, Namen und Anschrift