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Warum staatliche Skepsis gegenüber Homöopathie und Heilpraktikern eine lange Tradition hat: Analyse von 1936 bis 2026

Hinweis zur historischen Einordnung Diese Analyse setzt keine politischen Systeme gleich. Insbesondere erfolgt keine Gleichsetzung zwischen dem NS-Staat und der heutigen Bundesrepublik. Der Bezug auf die NS-Zeit dient ausschließlich der Auswertung amtlicher Quellen und der Analyse staatlicher Regulierungsmuster im Umgang mit medizinischen Verfahren. Untersucht wird die Struktur staatlichen Handelns (Prüfung, Bewertung, Regulierung), nicht die politische Systemqualität. Warum staatliche Skepsis gegenüber Homöopathie und Heilpraktikern eine lange Tradition hat: Analyse von 1936 bis 2026 Eine umfangreiche historische Analyse (7 Seiten, 18.000 Zeichen) der staatlichen Kritik an Komplementärmedizin von 1936 bis 2026 auf Basis von amtlichen Primärquellen – von Christian J. Becker, Gesundheitsjournalist

Nächste Anti-Homöopathie-Kampagne erkennbar: Spiegel, SPD, Skeptiker attackieren Arzneimittelstatus und Apothekenpflicht  

Der Homoeopathiewatchblog beschäftigt sich seit 2018 auch mit den Gegnern der Homöopathie. Ziel der Berichterstattung ist es, die Homöopathie-Gemeinschaft über Aktivitäten der Gegenseite zu informieren und als Frühwarnsystem auf neue Entwicklungen aufmerksam zu machen. Seit Jahren ging es dabei vor allem um die GKV-Verankerung. Jetzt rückt ein neues Thema in den Mittelpunkt: der Arzneimittelstatus der Homöopathie, der von Gegnern erkennbar im April als Folgekampagne nach GKV-Aus attackiert wird. Während viele in der Homöopathie noch mit dem GKV-Aus beschäftigt sind, zeichnet sich nämlich bereits die nächste Phase der Auseinandersetzung ab. Sie läuft leiser an, ist aber in ihrer Tragweite größer. Es

Homöopathie-Gemeinschaft gibt nicht auf: Offener Brief an Gesundheitsministerin Warken wird heute mit 820 Unterschriften übergeben

Kurzfassung für Schnellleser Am Tag nach dem Kabinettsbeschluss zum GKV-Aus der Homöopathie am 29. April wird der offene Brief des Homoeopathiewatchblog heute am 30. April an Gesundheitsministerin Nina Warken übergeben – als direkte Reaktion auf die gestrige Regierungsentscheidung. 820 Freunde der Homöopathie haben sich daran mit ihrer Unterschrift beteiligt (Link). Der Brief bündelt Erfahrungen, Positionen und Erwartungen von Patienten, Ärzten, Heilpraktikern und Herstellern – und zeigt: Die Homöopathie-Gemeinschaft ist sichtbar und meldet sich zu Wort.   In eigener Sache:Wenn Sie die Arbeit des Watchblog unterstützen möchten, finden Sie hier die Möglichkeit dazu.Der Artikel geht direkt darunter weiter. ☕ Unterstützen Sie

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Warum auch die zweite Homöopathie-Petition gescheitert ist – mein Appell an Homöopathie-Verbände scheiterte zweimal

Die Petition #rettedeinehomöopathie auf Openpetition ist vorzeitig von mir als Initiator beendet worden. Nach knapp zwei Tagen lagen 867 Unterschriften vor. Das ist keine fehlende Resonanz. Es zeigt im Gegenteil, dass Unterstützung vorhanden ist. Das ist nun schon die zweite gescheiterte Homöopathie-Petition innerhalb von drei Wochen. Die entscheidende Frage ist daher: Warum ist auch dieser zweite Anlauf gescheitert? Aus meiner Sicht liegt die Ursache nicht bei den Unterstützern, sondern in den Rahmenbedingungen. Eine zuvor von mir am 30. März gestartete Bundestagspetition wurde auf Wunsch von Homöopathie-Verbänden weils hilft und DZVHAE gestoppt. Sie haben mir diese Aufforderung schriftlich mitgeteilt. Mein Appell

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„Alte Petition von 2024 ist nicht mehr relevant“: Wichtigste CDU-Gesundheitspolitikerin widerspricht Homöopathie-Verbänden

(Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel richtet sich nicht gegen einzelne Vorstände von Homöopathie-Verbänden, auch wenn dies intern häufig so dargestellt wird, sobald der Watchblog über deren Aktivitäten berichtet. Als Journalist arbeite ich faktenbasiert und mache relevante Entwicklungen öffentlich. Dazu gehören auch Strategien, Aussagen und Maßnahmen von Homöopathie-Verbänden. Diese sind als eingetragene Vereine organisiert und unterliegen damit einer besonderen Verantwortung zur Transparenz gegenüber ihren Mitgliedern. Wenn diese Transparenz nicht von den Homöopathie-Verbänden selbst hergestellt wird, trägt journalistische Berichterstattung dazu bei, sie herzustellen – so auch in diesem Artikel.) Die Strategiedebatte in der Homöopathie-Gemeinschaft ist offen ausgebrochen. Während Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte und

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Magazin FOCUS berichtet über Patientenstimme aus Homoeopathiewatchblog mit 17 Zeilen aus Blog

Der Homoeopathiewatchblog positioniert sich in der aktuellen Debatte über die Streichung homöopathischer Leistungen aus der GKV als wichtige Gegenstimme zur Homöopathie-kritischen Gesundheitspolitik. Nun wird er auch von Mainstream-Medien wie FOCUS Online als zitierte Stimme der Homöopathie aufgegriffen. FOCUS Online berichtet aktuell und zitiert den Blog: https://www.focus.de/gesundheit/news/homoeoopathie-sparhammer-wertvolles-heilmittel-weg-expertin-findet-aus-sinnvoll_8ae161dc-ebf7-4c5c-be17-82dfd7cb8cd5.html. FOCUS online ist das reichweitenstärkste Nachrichtenmagazin Deutschlands mit 719 Millionen Page Impressions. Der FOCUS schreibt heute, zitiert 17 Textzeilen aus dem Homoeopathiewatchblog und verlinkt den Blog, und zwar aus einem Artikel mit Patientenstimmen mit dem Beitrag von Tilmann K.: „Ich werde als Kassenpatient diskriminiert“ Einige Beitragzahler äußern sich verärgert. Tilmann K. beispielsweise beschreibt auf der