ANME warnt als zweiter Verband nach dem FDH: Grünen-Beschluss gefährdet Apothekenpflicht und Arzneimittelstatus der Homöopathie

Nach dem Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) meldet sich nun auch die Association for Natural Medicine in Europe (ANME) als Verband zu Wort – und rückt denselben neuralgischen Punkt in den Mittelpunkt: Der Grünen-Beschluss vom 28. November 2025 zielt nicht nur auf die Streichung der Erstattung, sondern stellt den Binnenkonsens des Arzneimittelrechts infrage. (Link zum Anme-Weckruf an Heilpraktiker und Hersteller von Homöopathika). Damit ist ANME der zweite Verband, und zwar ein Dachverband, der öffentlich benennt, worum es bei den aktuellen politischen Vorstößen tatsächlich geht: nicht um eine Detailkorrektur, sondern um die Fundamente der besonderen Therapierichtungen. Der Kern der Kritik: Wenn der

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Heute kommt der vorhergesagte Dammbruch: Auch SPD und Linke sprechen sich gegen Homöopathie aus/ Deren Sprecher votieren gegen Globuli

Heute ist eingetreten, worauf dieser Watchblog schon nach dem Grünen-Parteitag in einem Artikel am 28.11. hingewiesen hat. Ich habe vorhergesagt, dass der Grünen-Beschluss auch die Homöopathie-Gegner in anderen Parteien animiert. Laut einem Vorabbericht der Rheinische Post, der über Online-Dienste bekannt wurde und über die dts Nachrichtenagentur verbreitet wird, fordern heute auch SPD und Die Linke das Ende der Erstattung homöopathischer Behandlungen durch die gesetzliche Krankenversicherung — ein politischer Dammbruch. Die dts Nachrichtenagentur hat die Meldung heute um 13.58 Uhr verbreitet: Die Meldung kommt bislang fast ausschließlich über die dts-Nachrichtenagentur, wird aber schon auf vielen kleineren Portalen gespiegelt. Das ist oft

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Ein Weckruf: Ärztin für Homöopathie aus Indien ruft die Homöopathie-Gemeinschaft in D auf, gemeinsam zu handeln

Nach dem Grünen-Parteitag habe ich einen Aufruf veröffentlicht, damit die Homöopathie-Gemeinschaft diese Niederlage analysieren kann, um daraus zu lernen. Mittlerweile haben 140 Menschen kommentiert oder mir mehrheitlich eine E-Mail geschickt. Ich werde aus diesen Einschätzungen der Leser eine Analyse erstellen, die Sie hier im Blog werden lesen können. Ein Kommentar sticht aus meiner Sicht heraus, weil er nicht aus unserer „deutschen Blase“ kommt. Er stammt von einer Ärztin für Homöopathie aus Indien, die seit zwei Jahren in Deutschland lebt, arbeitet, und im Meißner Hahnemannzentrum aktiv ist. Da Frau Dr. Loya im Heilpraktiker-Newsblog kommentiert hat, möchte ich den interessanten Kommentar auch

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Fachzeitschrift zieht Prof. Frass-Studie zur Homöopathie bei Krebs zurück – und erstmals kommt der Forscher selbst ausführlich zu Wort

In den letzten Tagen haben Medien wie Spiegel und Standard berichtet, dass die Fachzeitschrift The Oncologist die Studie über Homöopathie bei einer bestimmten Krebserkrankung von Univ.-Prof. Dr. Michael Frass überraschenderweise zurückgezogen hat. Fast überall las man nur die Sicht der Skeptiker. Prof. Frass konnte in keinem dieser Beiträge seine Sicht als Forscher in einem Interview darstellen. Die genannten Medien nutzen auch ganz offen propagandistische Quellen der Skeptiker und verlinkten auf sie. Zu Wort kam in den genannten Medien nur ein Homöopathie-Gegner, den seine Uni in England nach einem Disziplinarverfahren nicht mehr beschäftigt hat. Als Lehrstuhl-Inhaber zum Thema Komplementärmedizin hatte er

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Heilpraktikerverband FDH spricht Klartext: Grünen-Beschluss richtet sich gegen Homöopathie bei den Kassen – und gegen den Arzneimittelstatus von Homöopathie, Anthroposophie und Teilen der Phytotherapie

In den vergangenen Tagen melden sich immer mehr verunsicherte Homöopathie-Freunde beim Homoeopathiewatchblog. Viele sagen, dass sie sich von Verbänden eine klare und vollständige Einordnung wünschen. Sie wollen von Verbänden wissen, was der Grünen-Parteitag tatsächlich entschieden hat. Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH), mit 7.000 Mitgliedern der größte Heilpraktiker-Berufsverband, spricht nun Klartext. Der Beschluss der Grünen richte sich nicht nur gegen die Kassenerstattung homöopathischer Leistungen, sondern zugleich gegen die Apothekenpflicht und den Arzneimittelstatus von Homöopathie, Anthroposophie und Teilen der Phytotherapie. Das teilt der Verband am 1.12. in einer Pressemitteilung mit. Der FDH erinnert daran, dass er schon früh auf die politischen Entwicklungen

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Grünen-Parteitagsbeschluss: Was er für Ärzte für Homöopathie und Anthroposophie wirklich bedeutet

Viele Ärztinnen und Ärzte für Homöopathie und Anthroposophie sind in den letzten Tagen verunsichert und melden sich beim Homoeopathiewatchblog. Grund dafür ist der Beschluss des Grünen-Parteitages vom 28. November 2025 – und die Art, wie ärztliche Fachverbände ihn darstellen. Ein Arzt schreibt mir beispielsweise: „Ich frage mich zunehmend, ob mein Verband wirklich offen mit uns kommuniziert. Der Eindruck drängt sich auf, dass kritische Informationen zurückgehalten werden. Manchmal habe ich das Gefühl, diese Zurückhaltung soll vor allem verdecken, dass politisch kaum etwas beim Verband passiert. Am Ende zahle ich weiter meine Beiträge, immerhin 250 Euro im Jahr, ohne zu wissen, ob