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ZDF antwortet mir – ohne zu antworten. Und Böhmermann schweigt ganz. Ist das die Haltung, die er von anderen einfordert? /Hier die ZDF Antwort im Original

Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender eine klare Frage bekommt, erwartet man auch eine klare Antwort. Genau das ist am 10. Dezember nicht passiert. Ich hatte dem ZDF eine einfache, präzise Presseanfrage gestellt: Wie stellt die Redaktion des „ZDF Magazin Royale“ sicher, dass in der Sendung am 12. Dezember auch Positionen der Homöopathie-Gemeinschaft vorkommen – und nicht wieder ausschließlich Material aus dem Umfeld bekannter Anti-Homöopathie-Lobbygruppen, wie 2019? Die Antwort des ZDF klingt freundlich, sagt aber inhaltlich: nichts. Die Redaktion betont lediglich, dass die Sendung „gesellschaftskritisch“ sei, „satirische Zuspitzungen“ nutze und „nach journalistischen Standards“ arbeite. Und dass die Verantwortung bei der zuständigen Redaktion

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Warum ich eine Presseanfrage an Jan Böhmermann und das „ZDF Magazin Royale“ gestellt habe – Wenn Satire einseitig wird, darf man widersprechen

Die Homöopathie-Gemeinschaft hat in den letzten Monaten erlebt, wie politisch und medial über sie gesprochen wird. Vieles davon ist erwartbar, manches ist hart, und einiges ist schlicht unfair. Was aber nicht passieren darf: dass große Medienhäuser wie das ZDF den Eindruck erwecken, sie könnten über Homöopathie berichten, ohne auch nur einen Blick auf die vielen Stimmen werfen, die täglich damit arbeiten, forschen oder behandelt werden. Denn in Deutschland wenden 30 Millionen Menschen Homöopathie an. 2019 zeigte das „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann, wie schnell eine Sendung in Schlagworten und Lobby-Argumenten steckenbleiben kann. Damals wurden ausschließlich Positionen bekannter Anti-Homöopathie-Akteure übernommen.

Spendenseite Homoeopathiewatchblog: Mit einem Kaffee können Sie viel bewirken

Wie können Sie helfen? Spendieren Sie mir einen Kaffee für den Homoeopathiewatchblog Denn: Viele kleine Spenden erzeugen eine große gemeinschaftliche Kraft. Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie den Blog als Stimme der Homöopathie-Gemeinschaft. Beispielsweise als Frühwarnsystem, der Informationen mit großer Reichweite verbreitet. Dadurch sind Sie sind immer gut informiert. Als Dank für eine Kaffeespende (5 Euro oder so viel, wie viel Ihnen das wert ist) schicke Ich Ihnen einen Flyer mit den besten 70 Studien der Homöopathie inkl. Erläuterung. Das können Sie für Ihre Praxis nutzen oder für Gespräche mit Freunden. Für Ihre Spende können Sie den QR-Code unten nutzen, der

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Warnung an die Homöopathie-Gemeinschaft: Jan Böhmermann hat das Thema „Grüne gegen Globuli“ entdeckt – und die nächste Welle rollt bereits an

In den letzten Tagen haben mich Hinweise aus der Praxis erreicht, die ich heute an Sie weitergeben möchte. Mehrere Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker berichten, dass die Redaktion von Jan Böhmermann anruft und per E-Mail anschreibt, Interviews anfragt und gezielt nach wissenschaftlichen Belegen für homöopathische Mittel, u.a. wie Ignatia fragt. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise, dass das Thema bereits für die nächste Ausgabe des ZDF Magazin Royale vorbereitet wird – die Sendung am 12. Dezember soll nach bisherigen Informationen genau diese Linie verfolgen. Wer das Muster kennt, ahnt, worauf das hinausläuft. Dass nun ausgerechnet Jan Böhmermann den Stoff übernimmt, überrascht nicht. Seine

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Wie bewerten Sie den Grünen-Beschluss – und was lernen wir gemeinsam daraus?

Der Beschluss der Grünen am 28. November, Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie künftig nicht mehr als Arzneimittel anzuerkennen und als Kassenleistung zu verbieten, wirkt nach. Für die gesamte Homöopathie-Gemeinschaft bedeutet das weit mehr als eine politische Niederlage. Es ist ein Einschnitt, der die Versorgung, den Berufsalltag und das Selbstverständnis vieler Menschen berührt. Genau deshalb lohnt es sich, gemeinsam zu ordnen, was passiert ist – und welche Lehren wir daraus ziehen können. Ich möchte diese Analyse bewusst nicht allein schreiben, sondern Sie als Experten hören, der Homöopathie jeden Tag bei sich und/oder anderen anwendet und empfiehlt. Entscheidend ist, wie Sie das Thema

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Grünen-Parteitag stimmt für Verbot von Homöopathie, Anthroposophie und vielen Phytotherapeutika als Arzneimittel: Grüne opfern Globuli auf Druck der Anti-Homöopathie-Lobby

Hannover, 28. November – Auf dem Grünen-Parteitag fiel gegen 21.58 Uhr eine Entscheidung, die die medizinische Versorgung von rund 30 Millionen Menschen in Deutschland spürbar beeinträchtigen dürfte, sobald die Partei wieder Regierungsverantwortung übernimmt. Die Delegierten stellten sich mit deutlicher Mehrheit laut Präsidium hinter den Antrag des Kreisverbandes Berlin Tempelhof-Schöneberg Nr. VR-02, die Erstattung homöopathischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen zu streichen und zusätzlich den Binnenkonsens „zu überarbeiten“ – faktisch also abzuschaffen. Der Wegfall des Binnenkonsenses käme einem Verbot von Homöopathie, Anthroposophie und Teilen der Phytotherapie als Arzneimittel gleich, sobald die Grünen erneut regieren. Der Binnenkonsens ist eine Regelung im Arzneimittelgesetz,