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Über 4000 Homöopathie-Freunde protestieren gegen das Berufsverbot gegen Ärzte für Homöopathie und haben Petition #RetteDeineHomöopathie unterzeichnet

„Ich hoffe nur, dass die vielen, vielen homöopathisch arbeitenden Ärzte nun endlich auf die Barrikaden gehen!“, begründet Ursula Moderer, warum sie die Petition zur Rettung der Zusatzbezeichnung Homöopathie unterschrieben hat (Hier können auch Sie unterschreiben: Link). Ihrem Appell haben sich aktuell über 4000 Ärzte, Patienten, Wissenschaftler, Heilpraktiker und weitere Homöopathie-Freunde angeschlossen. Sie haben die Petition #RetteDeineHomöopathie von Hahnemann-Gesellschaft, Forschungsgemeinschaft Bütad und Homoeopathiewatchblog unterzeichnet. Die Petition will mithelfen, dass Ärztekammern kein Berufsverbot für Ärzte für Homöopathie aussprechen, indem sie die Zusatzbezeichnung abschaffen wollen. Am 10. Oktober wird die Ärztekammer Bayerns über die Homöopathie ihr Urteil sprechen, am 18. November die Kammer

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Anti-Homöopathie-Lobby wird zwangsweise ihre Finanzierung offenlegen müssen: bald erstes Lobbyregister im Bundestag

Die USA haben es, die EU Kommission hat es, die meisten europäischen Staaten haben es, nur Deutschland hat es bisher nicht: ein Lobbyregister, mit dem der Einfluss von Lobbyisten auf die Politik transparent gemacht wird. Doch im Herbst ändert sich dies. Die GroKo hat sich in diesem Jahr nach Jahrzehnten des öffentlichen Drucks (u.a. mit Petition von abgeordnetenwatch.de) erstmals auf ein Lobbyregister verständigt. Das Lobbyregister (Gesetzentwurf liegt Homoeopathiewatchblog vor) ist eine öffentlich zugängliche Liste aller Unternehmen, Organisationen und Agenturen, die im Bundestag oder bei Abgeordneten Einfluss nehmen. Laut Gesetzentwurf müssen die Lobbyisten sämtliche Daten offenlegen, inklusive Tätigkeit, Namen und Anschrift

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Landwirte und Tierheilpraktiker können Homöopathie kaum mehr einsetzen, wenn es nach neuer EU-Verordnung 2022 geht

Das Thema Homöopathie für Tiere ist nicht jeden Tag in den Schlagzeilen. Doch es spielt eine große Rolle in der Produktion von Lebensmitteln: 10.000 von 30.000 bayerischen Landwirten setzen Homöopathika ein und sparen so große Mengen an Antibiotika (1). Diese Praxis hat ein Ende, wenn die neue EU-Verordnung für Arzneimittel 2022 in Kraft tritt – die gleichzeitig Beschränkungen für Tierheilpraktiker bedeuten kann. Denn der Einsatz von Arzneimittelalternativen in der Landwirtschaft könnte erschwert werden, berichtet das landwirtschaftliche Fachmagazin Topagrar in der Ausgabe 9/2020. Die neue EU-Arzneimittel-Verordnung sehe eine Verschreibungspflicht für homöopathische und phytotherapeutische sowie Schüssler Salze und Blutegel bei lebensmittelliefernden Tieren

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Berufsverbot für ärztliche Homöopathie droht: Erste Online-Petition will Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie verhindern / Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie die Petition

In mehr als der Hälfte der Bundesländer ist es mittlerweile für Ärzte verboten, die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erwerben. Mit der heute startenden ersten Online-Petition „#RetteDeineHomöopathie – Zusatzbezeichnung Homöopathie“ bei Change.org (Link zur Petition) wendet sich ein Aktionsbündnis von Ärzt *innen, Apotheker *innen und Patient *innen an Ärztekammern, um das Berufsverbot für Ärzte für Homöopathie und die Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie zu verhindern. Initiiert haben die Petition „‚RetteDeineHomöopathie“ als Aktionsbündnis die Hahnemann-Gesellschaft als der homöopathische Arztverband, Bütad als die größte Vereinigung von Ärzten und Apothekern für Erfahrungsmedizin in der Türkei sowie der Homoeopathiewatchblog als reichweitenstärkster Online-Branchendienst der Homöopathie-Community und Stimme der

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Die neuesten Umsatzzahlen für den Homöopathie-Markt überraschen: Umsatz 2019 um 1,6 Prozent verändert

Jedes Jahr im Juni sehen die Hersteller von Homöopathika erwartungsvoll auf die neuesten Marktzahlen. Wie viele Globuli haben Patienten gekauft? Welche Auswirkung hat die Anti-Homöopathie-Kampagne und die öffentliche Verteidigung der Therapie? Antworten darauf gibt die Marktstatistik eines Pharmaverbandes. Die vom Juni 2020 zeigt einige Überraschungen, die nicht erwartbar waren. Der Umsatz hat sich um 1,6 Prozent verändert. Seine neueste Marktstatistik mit den Zahlen für 2019 hat der Bundesverband der Arzneimittelhersteller im Juni veröffentlicht (Link). Ergebnis: 2019 lag der Umsatz mit Homöopathika bei 677 Millionen Euro, im Vergleich zu 666 Mio. Euro in 2018. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent.

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Homöopathische Ärzte sollten für die Rettung der Zusatzbezeichnung vor das Bundesverfassungsgericht gehen, empfehlen die Bremer Ärzte / Ihre Klage haben sie am 10. Juli eingereicht / Interview mit Arzt Oliver Borrmann

Lange Zeit war es sehr still in ärztlichen homöopathischen Kreisen um das Thema Zusatzbezeichnung. Ein Bundesland nach dem anderen strich Homöopathie, ohne dass sich Widerstand bei den Ärzten rührte. Seit 10. Juli jedoch dreht sich der Wind. Sechs Bremer Ärzte haben sich aufgemacht, die Verteidigung der Zusatzbezeichnung für Ärzte und Patienten in die Hand zu nehmen. An diesem Tag haben sie Klage gegen die Bremer Ärztekammer vor dem Oberverwaltungsgericht eingereicht. Nachdem ich im Homoeopathiewatchblog als erstes Medium am 29. Juni darüber berichtet habe (Link), sprach sich die Nachricht über die Klage wie ein Lauffeuer herum. Bis heute haben 29.000 Menschen