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Mitmachaktion: Jetzt können Sie Abgeordnete öffentlich zur Streichung der Homöopathie befragen: auf Abgeordnetenwatch / Hier ein Mustertext mit Anleitung und Verteiler

Kurzfassung für Schnellleser

Die Finanzkommission Gesundheit empfiehlt am 30. März, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen – obwohl diese Maßnahme laut Bericht selbst 0 Euro einspart. Damit geht es nicht um Einsparungen, sondern um eine politische Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Versorgung. Entscheidend ist jetzt der Gesundheitsausschuss des Bundestages, dessen Mitglieder die konkrete Umsetzung vorbereiten.

Dieser Artikel zeigt, wie Sie über Abgeordnetenwatch mit einer einzigen Frage direkt Einfluss nehmen können, und stellt Ihnen dafür eine fertig formulierte Musterfrage sowie einen Abgeordentenverteiler zur Verfügung.

Ziel ist es, die Abgeordneten öffentlich zur Position zu bewegen und sichtbar zu machen, wer die Streichung unterstützt – und wer nicht.


Der Homoeopathiewatchblog hat mit seinen Lesern jetzt eine vollständige Interventionskette in Sinne einer professionellen politischen Kommunikation aufgebaut:

Nicht einzelne Aktionen, sondern ein geschlossenes System im Rahmen der Kampagne #rettedeinehomöopathie:

  • Erste Nachricht und Einordnung→ setzt Thema (Link, 30.3.)
  • Offener Brief → bündelt die Interessen der Homöopathie-Gemeinschaft (Link, 30.3.)
  • Petition → verankert parlamentarisch (Link, 31.3.)
  • Abgeordnetenwatch → erzeugt öffentlichen Druck (Link, 31.3.)

Homoeopathiewatchblog und seine Leser liefern damit das strukturell, was Homöopathie-Verbände normalerweise liefern müssten, aber nicht können oder nicht wollen.

 


So können Sie aktiv werden und Politiker dazu bringen, Stellung zu beziehen

Die Finanzkommission Gesundheit hat als Regierungskommission am 30. März 66 Maßnahmen vorgeschlagen, um 42 Milliarden Euro einzusparen. Gleichzeitig empfiehlt sie, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen – obwohl diese Maßnahme laut Kommissionsbericht nach eigenen Angaben 0 Euro einspart. Damit ist klar: Es handelt sich nicht um einen Sparvorschlag, sondern um eine politische Entscheidung.

Und genau darüber entscheiden jetzt nicht „die Politik allgemein“, sondern ein ganz konkretes Gremium im Bundestag: der Gesundheitsausschuss.

Hier wird vorbereitet, was später im Parlament beschlossen wird.

Hier setzt eine einfache Mitmachaktion des Homoeopathiewatchblog an, mit der jeder selbst aktiv werden kann. Für sich genommen ist es eine einzelne Frage – in der Summe kann daraus eine Welle entstehen.

Warum eine Frage an Abgeordnete etwas bewirkt

Über die Plattform Abgeordnetenwatch können Bürger Bundestagsabgeordnete öffentlich befragen. Diese Fragen sind für alle sichtbar – und die Antworten der Politiker auch. Das klingt einfach, hat aber eine konkrete Wirkung: Politiker müssen sich öffentlich positionieren. Und genau diese Positionen lassen sich später zitieren und einordnen.

Ein Beispiel: Auf eine solche Frage hat Cem Özdemir im Februar öffentlich zur Homöopathie Stellung genommen, nachdem ihn Leser des Watchblog dazu aufgefordert hatten. Seine Antwort ist heute Teil der politischen Debatte.

Genau so entstehen sichtbare politische Positionen – nicht durch interne Gespräche, sondern durch öffentliche Fragen.

Warum genau diese Abgeordneten wichtig sind

Der Gesundheitsausschuss ist das zentrale Arbeitsgremium für alle gesundheitspolitischen Entscheidungen im Bundestag. Hier werden Gesetze vorbereitet, bewertet und verändert, bevor sie ins Parlament kommen. Wenn es um die Zukunft der Homöopathie in der GKV geht, dann läuft das genau über diesen Ausschuss.

Das heißt konkret:
Diese Abgeordneten entscheiden mit darüber, ob aus der Empfehlung der Finanzkommission politische Realität wird.

Diese Abgeordneten können Sie jetzt ansprechen

Hier sind zentrale Mitglieder des Gesundheitsausschusses aus allen großen Fraktionen. Sie arbeiten direkt an den gesundheitspolitischen Entscheidungen und tragen Verantwortung für die Umsetzung:

SPD
Christos Pantazis – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christos-pantazis
Tanja Machalet – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/tanja-machalet
Stefan Schwartze – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stefan-schwartze

CDU/CSU
Simone Borchardt – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/simone-borchardt
Emmi Zeulner – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/emmi-zeulner
Hendrik Streeck – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/hendrik-streeck

Grüne
Janosch Dahmen – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/janosch-dahmen
Armin Grau – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/armin-grau

Linke
Kathrin Vogler – https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/kathrin-vogler

Warum genau diese?
Weil sie im Gesundheitsausschuss sitzen und dort die inhaltlichen Weichen gestellt werden.

Was Sie konkret mit Ihrer Frage bewirken

Wenn Sie eine Frage über Abgeordnetenwatch stellen, passiert mehr als eine einfache Anfrage.

  1. Der Abgeordnete wird öffentlich gefragt.
  2. Die Antwort ist öffentlich sichtbar.
  3. Und sie bleibt dauerhaft dokumentiert.

Das zwingt Politiker, sich festzulegen.

Damit entstehen konkrete Effekte:

  1. Aussagen werden zitierbar.
  2. Widersprüche werden sichtbar.
  3. Und politischer Druck wächst.

Ein Beispiel: Auf eine solche Frage hat Cem Özdemir öffentlich zur Homöopathie Stellung genommen. Diese Antwort wird bis heute zitiert.

Genau so entsteht politische Öffentlichkeit – durch sichtbare Fragen und nachvollziehbare Antworten.

So stellen Sie Ihre Frage

Gehen Sie auf
www.abgeordnetenwatch.de

Suchen Sie einen Abgeordneten (z. B. Pantazis oder Borchardt)

Klicken Sie auf „Frage stellen“

Kopieren Sie die Frage unten

Einfügen und absenden

Das dauert etwa eine Minute.

Die eine entscheidende Frage – ein möglicher Mustertext

Kopieren Sie diese Frage mit Betreff und Text auf Abgeordnetenwatch:


Betreff:
Homöopathie in der GKV: Ihre Position zur Empfehlung der Finanzkommission

Frage:
Die Finanzkommission Gesundheit empfahl am 30. März im Rahmen von 66 Sparvorschlägen für das Gesundheitswesen, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Gleichzeitig weist sie für diese Maßnahme selbst ein Einsparvolumen von 0 Euro aus. Damit handelt es sich erkennbar nicht um eine Sparmaßnahme, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung über den Umfang der Versorgung.

Unterstützen Sie diese Empfehlung der Finanzkommission? Und wenn ja: Wie begründen Sie die Streichung einer Leistung, die keinen Beitrag zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung leistet und bislang als freiwillige Satzungsleistung angeboten wird?


 

Warum viele gleiche Fragen wichtig sind

Eine einzelne Frage ist eine Stimme. Viele gleiche Fragen aus der Homöopathie-Gemeinschaft sind ein Signal. Wenn viele Menschen dieselbe Frage stellen, entsteht ein sichtbarer Effekt: Das Thema wird öffentlich. Politiker merken, dass es Menschen bewegt. Und Antworten werden wahrscheinlicher und relevanter.

Fazit

Sie brauchen für diese Mitmachaktion keine Kontakte nach Berlin.
Sie brauchen für diese Mitmachaktion keine Organisation.

Eine Minute auf Abgeordnetenwatch reicht, um eine öffentliche politische Position einzufordern.

Und genau darum geht es jetzt.


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