Guten Tag, sehr geehrte Vorstände der Heilpraktiker- und ärztlichen Homöopathie‑Verbände,
immer wieder erreichen mich Rückmeldungen von Mitgliedern Ihrer Organisationen, dass Verbände im Homoeopathiewatchblog oder Heilpraktiker‑Newsblog aus Sicht der Verbandsführungen zu selten vorkommen. Manche Verbandsleitungen fühlen sich von Presseanfragen persönlich angegriffen. Immer wieder erreichen mich frustrierte Mails von Heilpraktikern und Ärzten, die aus den hier angeschriebenen Verbänden ausgetreten sind, weil sie keine Aktivitäten bei Ihnen in Sachen PR oder Politik wahrnehmen. Wenn Sie möchten kann ich Ihnen etwa 300 solcher Mails schicken (anonymisiert).
Deshalb wende ich mich heute mit einem konstruktiven Vorschlag an Sie.
Diese Mail geht an die Vorstände von rund 60 Verbänden der Heilpraktikerschaft sowie der ärztlichen Homöopathie.
Wie das Kanzleramt auf meine Presseanfragen reagiert – und wie Sie als Heilpraktiker-Verbände und Arztverein auf meine Presseanfragen reagieren
Presseanfragen sind ein übliches journalistisches Instrument. Sie geben Organisationen und Personen die Möglichkeit, ihre Sicht auf ein Thema darzustellen. In den vergangenen Jahren haben sehr unterschiedliche Institutionen auf solche Anfragen von mir reagiert, etwa staatliche Stellen, Verbände oder Fachgesellschaften. Antworten wurden veröffentlicht und haben zur Einordnung politischer Entwicklungen beigetragen.
Hier einige Beispiele:
– Kanzleramtsminister Thorsten Frei: Presseanfrage zur gesundheitspolitischen Linie der Bundesregierung gegenüber Homöopathie und Zusatzleistungen der GKV.
→ Seine Antwort ist im Watchblog dokumentiert – Link zur Antwort.
– Bundesministerium für Gesundheit: Mehrere Presseanfragen zur Homöopathie und zu Heilpraktikerthemen
→ Seine Antwort ist im Watchblog dokumentiert – Link zu einer Antwort.
– GKV-Spitzenverband: Presseanfrage zur Bewertung der gesundheitspolitischen Linie des Kanzleramts und zu möglichen Auswirkungen auf Zusatzleistungen.
→ Die Antwort des Verbandes ist im Watchblog dokumentiert – Link zur Antwort.
– Gesundheitspolitische Sprecher von CDU, SPD, Oppositonsparteinen: Presseanfrage zu Zusatzleistungen.
→ Die Antwort der Sprecher sind im Watchblog dokumentiert – Link zu Beispiel SPD.
– WissHom (Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie): Presseanfrage zur Einordnung einer Studie und deren Bedeutung für die öffentliche Debatte.
→ Die Antwort des Verbandspräsidenten Prof. Michael Frass ist im Watchblog dokumentiert – Link zur seiner Antwort.
– Dimensions of Homeopathy: Presseanfrage an drei Heilpraktikerinnen zu einer Veranstaltung sowie zur öffentlichen Debatte im Zusammenhang mit der Böhmermann-Sendung.
→ Die Antwort der Organisation ist im Watchblog dokumentiert – Link zur Antwort von Andra Dattler, Gabi Schörk und Erika Rau.
– Ärztliche Homöopathie-Gesellschaft Globulus: Presseanfrage zu einer Veranstaltung und deren gesundheitspolitischer Einordnung.
→ Die Antwort ist im Watchblog dokumentiert – Link zur Antwort.
– Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH) und hpO: Presseanfrage zu politischen Auswirkungen eines möglichen Osteopathie-Berufsgesetzes auf Heilpraktiker.
→ Die Antworten beider Verbände sind im Newsblog und Watchblog dokumentiert – Link zu ihren Antworten.
Wie Sie als Heilpraktiker-Verbände und Arztverein auf meine Presseanfragen reagieren: 58 von 60 Heilpraktiker/Arzt-Verbänden antworten nicht auf Presseanfragen
Gleichzeitig habe ich auch zahlreiche Verbände aus diesem Verteiler wiederholt angefragt – ohne Rückmeldung von 58 von 60 Verbänden. Wie sieht beispielhaft eine Presseanfrage an VKHD, BDH, DZVHAE aus? Link zu einer Presseanfrage an die drei Verbands-Vorstände, die von den Herren und Damen Reis, Dissemond, Classen, Blumbach, Riker, Kölsch nicht beantwortet wurde.
Es antworten nur FDH und hpO als Verbände und zusätzlich die oben genannten Verbände und Organisationen der Heilpraktikerschaft und Ärzteschaft (beispielsweise Dimensions of Homeopathy, Globulus, Wisshom etc.).
Ich lade Sie als Leitungen von Verbänden der Heilpraktiker und homöopathischen Ärzteschaft daher ein:
Begreifen Sie auch Medien wie Watchblog und Newsblog als Chance für Ihre Mitglieder, nicht als Risiko für sich als Vorstand.
– Schicken Sie mir Ihre Presseinformationen oder Themenvorschläge. Ich prüfe diese nach journalistischen Kriterien und berücksichtige sie gegebenenfalls in der Berichterstattung.
– Antworten Sie auf Presseanfragen. Nur so kann Ihre Position sichtbar werden. Wenn Sie nicht antworten, überlassen Sie anderen die Deutungshoheit über sich und Ihre Themen.
– Wenn Sie sachliche Kritik an der Arbeit von Journalisten wie mir öffentlich äußern möchten, stehen Ihnen dafür die Kommentarspalten der beiden Blogs offen. Oder schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an.
Wenn keine Informationen, Themen oder Antworten von Ihnen als Verbands-Leitungen eingehen, kann Ihr Verband oder Ihre Themen naturgemäß auch nicht in der Berichterstattung erscheinen.
Ein Motto in der Wissenschaft ist Ihnen bekannt, das auch für Sie gilt:
„Publish or perish“ („Veröffentliche oder gehe unter“)
Mit freundlichen Grüßen
Christian J. Becker
Dipl. oec. troph. | Gesundheitsjournalist |
Seit 2018 | 900+ Beiträge | 1 Mio. Seitenaufrufe 2025Haltung. Fakten. Öffentlichkeit für Homöopathie und HeilpraktikerMitglied im Verband der Pressejournalisten (DVPJ)
Journalist Licence Reg.-ID DV-29573
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Neben meiner beruflichen Tätigkeit als PR‑Berater, Public‑Affairs‑Berater und Journalist (u.a. Leiter PR für die Versandapotheke DocMorris, Leiter PR für einen Flughafen, Public Affairs-Berater für die Hörakustik-Branche, Journalist für die ZEIT/ derzeit u.a. Berater PR und PA für eine NGO im Bereich Verbraucherschutz in Europa) engagiere ich mich seit vielen Jahren auch ehrenamtlich für Themen, die mir persönlich wichtig sind. So habe ich über mehrere Jahre eine politische Initiative gegen Rechtsextremismus geleitet und darüber unter anderem als Journalist für die ZEIT geschrieben (Link); weitere Leit-Medien berichteten ebenfalls über diese Arbeit, z.B. über Gerichtsprozesse von mir gegen Rechtsextreme, die ich journalistisch nutze (Spiegel online, Süddeutsche Zeitung, Welt, etc.)
Seit 2018 setze ich mich mit dem Homoeopathiewatchblog und dem Heilpraktiker‑Newsblog journalistisch für die Homöopathie, Ärzte für Homöopathie und Heilpraktiker ein. Meine Strategie: Mit den Blogs reichweitenstarke und relevante Medien aufzubauen, um die vielen homöopathie-kritischen und heilpraktiker-kritischen Journalisten und ihre Medien zu umgehen. Das ist gelungen: Der Watchblog und der Newsblog sind unabhängige journalistische Plattformen mit erheblicher Reichweite. Gemeinsam erreichten beide Projekte 2025 rund 1,5 Millionen Seitenaufrufe. Aktuell habe ich seit 2018 fast 1.000 Artikel veröffentlicht.
Dieses Engagement ist persönlich motiviert – aus Überzeugung und aus Dankbarkeit für eigene positive Erfahrungen mit der Heilkunde und den Therapeuten.
Die Themen der Blog sind Information und Aktion mit diesen Schwerpunkten:
- Was macht die Homöopathie- und Heilpraktiker-Gemeinschaft, um Homöopathie und Heilpraktiker öffentlich zu verteidigen?
- Was haben Politik, Medien und Anti-Lobby der Skeptiker gegen Homöopathie und Heilpraktiker vor?
- Wie kann jeder bei Kampagnen wie #rettedeinehomöopathie von Watchblog, Newsblog und Lesern mitmachen, um Homöopathie und Heilpraktiker öffentlich zu verteidigen?
Der Watchblog und Newsblog sind kein Verbandsersatz, wovor viele Verbandsleitungen sich u.a. wegen Aktivitäten und der Reichweite fürchten. Die Blogs sind eine Ergänzung, um z.B. Druck auf die Skeptiker und ihre Anwälte aufzubauen (wie in diesem Beispiel, Link), was Sie als Verbände nicht umsetzen können.
Ich finanziere als Patient von Heilpraktikern und Ärzten für Homöopathie auch über deren Verbandsmitgliedsbeiträge die Verbände mit. D.h. ich finanziere Sie als Verbände mit. Dementsprechend habe ich auch als Patient ein Interesse daran, dass Sie sich als Verbände für die Homöopathie und Heilpraktiker einsetzen.
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