homöopathie

Regierungskommission will Homöopathie streichen – unterzeichnen Sie jetzt den offenen Brief an Gesundheitsministerin Warken, um das zu verhindern

Kurzfassung für Schnellleser:
Eine Regierungskommission empfiehlt am 30. März, Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen (Link zu Details). Es geht dabei nicht um Einsparungen, sondern um eine Grundsatzentscheidung über Versorgung. Jetzt kommt es darauf an, sichtbar zu werden. Deshalb startet ein offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, den Sie hier unterzeichnen können.

Meine Einschätzung: „Homöopathie streichen spart 0 Euro – trotzdem will die Regierung sie abschaffen und macht sie damit zum politischen Bauernopfer auf Kosten von 30 Millionen Nutzern.“

 

Jetzt reagieren: Offener Brief an Ministerin Warken, den Sie unterschreiben können

Die Empfehlung liegt auf dem Tisch. Und die Reaktion darauf beginnt jetzt.

Der Homoeopathiewatchblog hat für die Homöopathie-Gemeinschaft im Rahmen der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie einen offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken formuliert, der sich direkt gegen die geplante Streichung der Homöopathie richtet. Der Brief bringt die zentralen Punkte auf den Punkt: Er widerspricht der pauschalen Abwertung, stellt den engen Evidenzbegriff infrage und fordert eine klare politische Position.

Wenn Sie der Meinung sind, dass diese Empfehlung so nicht stehen bleiben darf, dann können Sie hier direkt handeln.

Unterzeichnen Sie den offenen Brief an Ministerin Warken gegen die Streichung der Homöopathie. Unter diesem Artikel finden Sie ein Kommentarfeld, in dem Sie unterschreiben können.

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Was die Kommission tatsächlich vorschlägt

Die Finanzkommission Gesundheit empfiehlt, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Die Begründung klingt sachlich: Es gehe um Leistungen ohne „nachgewiesenen Nutzen“.

Tatsächlich betrifft diese Empfehlung einen Bereich, der seit Jahren Teil der Versorgung ist. Homöopathie wird genutzt, angeboten und nachgefragt. Sie ist für viele Patienten eine selbstverständliche Option im Alltag. Genau diese Realität wird durch die Empfehlung infrage gestellt.

Warum das kein Sparvorschlag ist

Auffällig ist, dass die Kommission selbst keinen nennenswerten finanziellen Effekt mit dieser Maßnahme verbindet. Die Streichung der Homöopathie löst kein relevantes Finanzproblem. Damit wird deutlich, worum es wirklich geht. Hier wird ein Maßstab gesetzt. Es geht darum, neu zu definieren, was künftig als legitime Versorgung gilt und was nicht.

Die Finanzkommission Gesundheit sagt: Die finanzielle Wirkung wird mit null Euro angegeben. Es geht also nicht um ein Sparvolumen, sondern um eine grundsätzliche politische Entscheidung. Zitat aus dem Bericht: „Reformempfehlung Nr. 20: Streichung der Erstattung von homöopathischen Leistungen“ – Finanzwirkung: „0 €“.“

Warum Ihre Stimme jetzt entscheidend ist

Solche Empfehlungen entwickeln schnell politische Dynamik. Sie werden aufgegriffen, weitergetragen und zur Grundlage von Entscheidungen gemacht.

Wenn an dieser Stelle keine sichtbare Gegenposition entsteht, verfestigt sich genau diese Linie.

Die Erfahrung aus dem offenen Brief an KBV-Chef Andreas Gassen im Dezember und Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir im März zeigt, dass viele Stimmen der Homöopathie-Gemeinschaft zusammen Wirkung entfalten können. Sichtbarkeit verändert die Debatte.

Genau diese Sichtbarkeit braucht es jetzt wieder.

Was mit dieser Entscheidung auf dem Spiel steht

Mit der Begründung der Kommission verschiebt sich der Maßstab im Gesundheitssystem. Entscheidend soll künftig vor allem sein, was in Studien als Wirksamkeit messbar ist.

Die Erfahrung von Patienten, die Realität in der Versorgung und individuelle Therapieentscheidungen treten in den Hintergrund. Damit stellt sich eine grundlegende Frage: Wer entscheidet über medizinische Behandlung?

Wenn dieser Maßstab umgesetzt wird, betrifft das nicht nur die Homöopathie. Es betrifft die Struktur von Versorgung insgesamt.

Jetzt können Sie unterzeichnen

Der offene Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken macht genau diese Punkte sichtbar und fordert eine klare politische Antwort.

Unterzeichnen Sie den offenen Brief an Ministerin Warken gegen die Streichung der Homöopathie. Unter diesem Artikel finden Sie ein Kommentarfeld, in dem Sie unterschreiben können.

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Wenn Sie diesen offenen Brief unterstützen möchten, schreiben Sie bitte einen Kommentar unter diesen Artikel mit folgendem Text:

Bitte nennen Sie im Kommentar ihren Vornamen, Nachnamen, Ort, Beruf (optional) Damit ich dies übernehmen kann, sollte der Kommentar so aussehen und diese Angaben enthalten

(Beispiel, das Sie an sich anpassen können: Bitte tauschen Sie in Ihrem Kommentar meinen Namen durch Ihren Namen aus)

„Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
an Gesundheitsministerin Nina Warken
(Beispiel: Christian J. Becker, Hamburg, Journalist“)

Hinweis: Es reicht nicht aus, wenn Sie Ihren Namen und Beruf in den Kommentarabsender setzen!

Die Unterschriften sammle ich und füge sie dem Brief bei. Den Brief werde ich mit allen Unterschriften an die Gesundheitsministerin Nina Warken übergeben.

Hinweis aus formalen Gründen: Mit Ihrer Unterschrift im Kommentar stimmen Sie zu, dass Ihr Name/Ort/Beruf in der Unterzeichnerliste veröffentlicht und zusammen mit dem offenen Brief an Nina Warken übermittelt wird.

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Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

zur Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

wir wenden uns an Sie als Patienten, Ärzte, Heilpraktiker sowie Unterstützer der Homöopathie, die diese Therapieform seit vielen Jahren in der medizinischen Praxis und Versorgung erleben und nutzen. Wir stehen in unserer Vielfalt für die Homöopathie-Gemeinschaft.

Die von Ihrer Regierung eingesetzte Finanzkommission Gesundheit empfiehlt, homöopathische Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen und begründet dies mit einem angeblich fehlenden „nachgewiesenen Nutzen“.

Diese Einschätzung weisen wir in dieser Pauschalität zurück.

Der international anerkannte Begriff der evidenzbasierten Medizin, geprägt von David Sackett, umfasst drei gleichwertige Elemente:

  • wissenschaftliche Evidenz,
  • ärztliche Erfahrung,
  • Werte und Präferenzen der Patienten.

Eine Reduktion von Evidenz auf bestimmte Studiendesigns widerspricht diesem Grundverständnis und stellt keine sachgerechte Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen dar.

Zur Homöopathie liegt eine umfangreiche wissenschaftliche Literatur vor – darunter randomisierte Studien, Metaanalysen sowie große Versorgungs- und Beobachtungsstudien. Insbesondere die Versorgungsforschung zeigt, dass Patienten unter homöopathischer Behandlung langfristig profitieren können. Arbeiten wie die Versorgungsanalysen von Hamre et al. (2023) beschreiben solche Effekte unter Alltagsbedingungen.

Vor diesem Hintergrund stellen wir klar:

  1. Es gibt keine sachliche Grundlage, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen.
  2. Es gibt keine fachliche Rechtfertigung, bewährte Versorgungsangebote aus dem Bereich der Komplementärmedizin aus dem System zu entfernen.
  3. Eine solche Maßnahme wäre eine politische Entscheidung, nicht eine medizinisch gebotene.

Wir weisen zudem darauf hin, dass die Finanzkommission selbst keinen nennenswerten finanziellen Effekt mit dieser Empfehlung verbindet. Die vorgeschlagene Streichung ist daher keine Maßnahme zur Stabilisierung der GKV-Finanzen, sondern eine grundsätzliche Weichenstellung im Umgang mit bestimmten Therapieformen.

Wir fordern daher, dass

  1. bestehende Kassenleistungen für Homöopathie erhalten bleiben,
  2. der Handlungsspielraum der Krankenkassen bei freiwilligen Satzungsleistungen gesichert wird,
  3. und gesundheitspolitische Entscheidungen auf einer vollständigen, korrekt verstandenen evidenzbasierten Medizin beruhen.

Homöopathie ist für viele Menschen ein relevanter Bestandteil ihrer medizinischen Versorgung. Diese Realität darf in politischen Entscheidungsprozessen nicht ausgeblendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Becker
Journalist
Homoeopathiewatchblog.de

sowie die Unterzeichner
aus der Homöopathie-Gemeinschaft


 

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27 Kommentare

  1. Als überzeugte Patientin bei einer Homöopathin unterstütze ich das Schreiben auf jeden Fall!!

  2. Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken
    Tatjana Kehl, Dierdorf

  3. Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken.
    Markus Philipps, Heilpädagoge, Isernhagen

  4. Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken.
    Tilmann Kalka, Berufspädagoge M.SC., Dipl. Ing. Agr.

  5. „Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken.
    Hildegund Kurr
    zufriedene Patientin, Heilpraktikerin und Homöopathin

  6. Ich bin dafür die Homöopathie als Kassenleistung beizubehalten. Die Abschaffung spart kein Geld und zerstört Vertrauen der Patienten in Gesundheitssystem.

  7. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes in meinem Namen.
    Kerstin Körner
    Heilpraktiker und Osteopath

  8. Ich unterstütze und befürworte den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken!

  9. Die Homöopathie hat mir und meiner Familie schon oft geholfen, als die Schulmedizin versagte.
    Insbesondere gelang es unserem klassischen Homöopathen, meine Mutter anstatt 87 93 Jahre alteerden zu lassen. I zuständigen Krankenhaus wollten sie sie schon mit 87 sterben lassen, da man von belastender Dialyse abriet. Die Nieren drohten zu versagen.
    Der Hausarzt, kein Homöopath, etonte, ohne den Ho öopathen hätte sie niemals so ,sage überlebt.
    Die Absicht, die Homöopathie für Kassenpatientin zu streichen, ist m.E. ein unverantwortlich Schlag gegen die Volksgesundheit. Und damit gegen die Volksgesundheit.
    Und damit gegen die Menschen.

    Heinz Jürgen Schmidt
    49770 Herzlake
    Dipl. – Sozialarbeiter und pensionierter
    Kreissozialamtmann

  10. Ich unterstütze den Inhalt dieses offenen Briefes, weil ich schon oft sehr erfolgreich homöopathisch behandelt wurde. Auf dass das auch in Zukunft möglich sein wird.
    Bernhard Lewald
    Hamburg
    Patient

  11. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes mit meinem Namen.
    Renate Hoffmann
    Berlin
    Heilpraktikerin / Homöopathie

  12. Ich unterstütze und befürworte den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken.

  13. Ich unterstütze und befürworte den offenen Brief an Gesundheitsministerin Nina Warken Bärbel Biefel Diplomverwaltungswirtin, Heilpraktikerin, Patientin und Therapeutin seit 2016 in Hagen Westfalen

  14. Hiermit unterstütze ich die Initiative ,offener Brief‘ an die Bundesgesundheitsministerin voll umfänglich,
    Meine persönlichen Erfahrungen seid über 40 Jahren nur die besten , auch für meine 5 köpfige Familie.

    Doris Hahn

  15. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes mit meinem Namen
    Jutta Pietsch
    Heilpraktikerin und Osteopathin

  16. „Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken
    Dr.med. Ulrike Parlak, Hannover, Ärztn für Allgemeinmedizin und Homöopathie

  17. Ich unterstütze den Inhalte dieses offenen Briefes. Er spiegelt meine Erfahrung und Auffassung im Bereich Homöopathie wider. Es ist unglaublich, wie international anerkannte Studien negiert werden. In Indien gehört es zur Standardmedizin.
    Karin Meyer Aerzen

  18. Ich unterstütze und befürworte den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken

    Dr. med. Bernd Labonte
    Internist/Gastroenterologe
    Herdecke

  19. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes mit meinem Namen.
    Dorit Schäffler
    Köln

  20. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes in meinem Namen.
    Silvia Klaiber, Heilpraktikerin in Niederstotzingen seit 30 Jahren

  21. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes mit meinem Namen
    Martin Weigel
    Elmshorn
    Arzt

  22. Ich unterstütze und befürworte den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken

  23. „Ich unterstütze den offenen Brief der Homöopathie-Gemeinschaft
    an Gesundheitsministerin Nina Warken
    Josef-Karl Graspeuntner, seit über 50 Jahren erfolgreich homöopathisch unterstützter dankbarer (Migräne)Patient, Handelsfachwirt, Heilpraktiker und SHZ zertifizierter Homöopath in Vollzeitpraxis seit 1990

  24. Ich unterstütze und befürworte den Inhalt dieses offenen Briefes mit meinem Namen
    Siegfried Letzel
    Esslingen am Neckar
    Biologe, Heilpraktiker

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