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Welche Bedeutung hätte es für Heilpraktiker, wenn Homöopathie ihren Arzneimittelstatus verliert? / Eine Analyse von Christian J. Becker

Die politische Debatte klingt zunächst technisch: Der Arzneimittelstatus für homöopathische Präparate könnte geändert oder gestrichen werden. Für viele Heilpraktiker und ihre Patienten klingt das nach Formalie, nach einer Frage der Etiketten oder einer neuen Kategorie im Regal. Doch wer genauer hinschaut, merkt sehr schnell, dass es sich um einen tiefen Eingriff in Versorgung, Haftung, Dokumentation und Therapiepraxis handelt. Juristisch wäre Homöopathie zwar formal weiterhin erlaubt, praktisch aber rutschte sie Schritt für Schritt aus der regulierten medizinischen Sphäre heraus – ein Prozess, der einem funktionalen Verbot nahekommt. In dieser Analyse stelle ich als Gesundheitsjournalist dar, was es für Heilpraktiker und Patienten

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Warum die Homöopathie jetzt einen strukturierten Dialog mit der Politik braucht: Hier eine Idee der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie für Verbände

Ein Vorschlag an die Verbände: Dialogforum Gesundheit 2040 – Schwerpunkt Homöopathie Vor wenigen Tagen habe ich hier im Homoeopathiewatchblog – im Rahmen der Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie – einen Rettungsplan vorgestellt: Was Verbände und Hersteller jetzt konkret tun könnten, um die Homöopathie politisch zu stabilisieren und handlungsfähig zu bleiben. Wer ihn nachlesen möchte, findet ihn hier: https://homoeopathiewatchblog.de/2025/12/28/hier-ein-rettungsplan-fuer-die-homoeopathie-was-verbaende-der-homoeopathie-und-herstellerverbaende-jetzt-tun-koennen-sofort-ab-29-12-koordiniert-professionell/ Der Gedanke, den ich heute weiterführe, knüpft daran direkt an: Wenn wir nicht ständig nur reagieren wollen, braucht die Homöopathie einen klar strukturierten Gesprächsrahmen mit der Politik. Kein symbolischer Auftritt. Kein Strohfeuer. Sondern ein Prozess, der Ordnung schafft. Hier folgt eine Idee des Homoeopathiewatchblog für

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Hier der Beweis: ZDF löschte Böhmermann-Sendung 2023 nach vielen Programmbeschwerden => Ansporn gegen Anti-Heilpraktiker-Sendung

Es wird oft gesagt: „Programmbeschwerden bringen nichts.“ Der Fall aus dem Herbst 2023 zeigt das Gegenteil. Damals griff ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann das Thema „ritueller Missbrauch“ auf. Die Sendung arbeitete mit Zuspitzungen und Vereinfachungen, die Betroffene, Fachstellen und Experten als grob verzerrend kritisierten. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer legten Programmbeschwerde ein – sachlich begründet, mit konkreten Kritikpunkten. Und diesmal passierte etwas Ungewöhnliches: Das ZDF löschte die Böhmermann-Sendung von 2023. (Link zum Beweis) Der Fernsehrat gab den Beschwerden mehrheitlich statt. Das hatte viele weitere Folgen. Das ZDF musste Stellung nehmen, der Beitrag verschwand aus der Mediathek, und die Redaktion bekam

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Jetzt zählt jede Stimme: Programmbeschwerde zum Böhmermann-Angriff auf Heilpraktiker an ZDF-Fernsehrat einreichen / Der 13. März ist eine große letzte Chance

Über Weihnachten und Neujahr war vieles ruhig. Praxen waren zu, Familienzeit stand im Vordergrund. Viele Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker haben die „Böhmermann“-Sendung vom 19. Dezember erst jetzt gesehen. Und viele schreiben mir: „Warum liest man darüber fast nur im Homoeopathiewatchblog und Heilpraktiker-Newsblog? Heißt das, dass Böhmermann unwichtig ist? Was passiert jetzt?“ Die Böhmermann-Sendung war kein Beitrag zur Aufklärung. Sie war ein Frontalangriff gegen den Heilpraktiker-Beruf. Mit Unterstellungen, die ein Berufsbild zerstören sollen, statt sachlich zu diskutieren. Wer Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker pauschal als Risiko darstellt, greift nicht nur eine Berufsgruppe an, sondern auch die Patienten, die sich bewusst für diese Form der

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Deutschland in der Dauerkrise: Hauptstadt ohne Strom – aber CDU, Grüne, SPD und Linke kämpfen gegen Homöopathie und inszenieren „Wag the Dog“ Teil 2

Realität vs. Symbolpolitik Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob Politik und Wirklichkeit noch etwas miteinander zu tun haben. Während in Deutschland spürbar Sand im Getriebe steckt, liefern sich Parteien hitzige Debatten über Homöopathie. Als ginge es um den Kern unserer Sicherheits-, Finanz- oder Sozialpolitik. Professor Thomas Jäger brachte es heute mit Blick auf den tagelangen Stromausfall in der Hauptstadt in einem Satz auf den Punkt: „In Berlin wird gerade dokumentiert, wie wenig Deutschland auf ernsthafte Gefährdungen vorbereitet ist.“ Wo es wirklich brennt Man muss nicht lange suchen, um Beispiele zu finden. In Berlin fällt nach einem Anschlag

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Weckruf von Samuel Hahnemann: Sein Brief an die Homöopathie und an die Politik in Deutschland

Manchmal hilft es, sich vorzustellen, wie die Gründer einer Idee auf die Gegenwart blicken würden. In den vergangenen Tagen habe ich mich gedanklich mit Samuel Hahnemann „unterhalten“. Der Anlass war naheliegend: In Meißen, seiner Geburtsstadt, startet eine neue Fortbildungsreihe, bei der indische Expertinnen und Experten ihr Wissen weitergeben. Ein Kreis schließt sich: Wissen aus der Welt kehrt zurück an den Ort, an dem vieles im Jahr 1755 am 10. April begann. In dieser gedanklichen Begegnung habe ich Hahnemann erzählt, wie heute über Homöopathie debattiert wird. Von politischen Beschlüssen. Von Kampagnen. Von der Situation in der Schweiz. Von der Integration in