homöopathie

Rückblick und Ausblick: Unsichtbarkeit und „Integrative Medizin“ sind als Strategie für die Homöopathie gescheitert / Es ist Zeit für mehr Mut, z.B. mit #rettedeinehomöopathie 

Zum Jahresende lohnt sich ein Blick zurück – und ein mutiger Blick nach vorn. 2025 war für die Homöopathie ein schwieriges Jahr: politischer Druck, mediale Kampagnen, immer neue Debatten ausgelöst von der Anti-Homöopathie-Lobby. Vieles davon habe ich im großen Homoeopathiewatchblog-Jahresrückblick zusammengefasst (Link). Gerade nach einem solchen Jahr ist es wichtig, mutig zu denken. Nicht nur zu reagieren, sondern eingefahrene Wege zu hinterfragen: [ … weiter lesen als Globuli-Club-Mitglied … ]

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Christian J. Becker, Globuli-User und Journalist des Homoeopathiewatchblog,
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5 Kommentare

  1. Ich gebe Ihnen im Prinzip recht! Nur, wussten Sie, dass Hahnemann in seinen letzten Jahren in Paris seine Patienten an flüssigen LM-Potenzen nur noch riechen ließ? Hahnemann hat sich dabei NICHT übergeben, sondern die Idee der Verdünnung nur konsequent weitergeführt. Ich denke deshalb nicht, das eine Esoterisierung (wie definiert man das?) das eigentliche Problem ist. Das Hauptproblem ist, dass alle positiven Studien und Metaanalysen, die es in reichlicher Zahl gibt, von den Gegnern ignoriert und regelrecht weggelogen werden.

    Hier muss man ansetzen. Fakten Pro – die es zuhauf gibt – und Polemik Contra! Ansonsten bin ich ebenfalls Ihrer geschätzten Meinung.

  2. Es ist doch sehr verwunderlich, dass sich gerade im Ursprungsland der Homöopathie selbige hinter anderen Namen versteckt wird oder gar verboten werden soll. Dies zeigt mehr die Schwäche derer, die dagegen arbeiten als derer, die dafür sind und sie zumeist erfolgreich einsetzen. Ich bin auf jeden Fall auch dafür, die Homöopathie wieder mehr in den Vordergund zu rücken und sich stärker für sie einzusetzen, denn in vielen Bereichen würde sie die Schulmedizin nicht nur gut ergänzen, sondern ist ja sogar weit überlegen. Siehe chronische Krankheiten oder Akut-Medizin. Und das Verstecken der Homöopathie in dem Begriff der integrativen Medizin dient doch nur dazu, sie „unsichtbar“ und damit zu einem Puzzelteil derselben zu machen. Ich stimme Ihnen absolut zu, Herr Becker, dass die Nicht-Benennung der Homöopathie dazu führen wird, dass sie in Vergessenheit gerät. Und dies ist ja mehr als gewollt, denn sonst würde man ja nicht ständig versuchen, sie unter den Tisch zu kehren oder als nutzlos zu degradieren.

  3. Hallo,
    Integrative Medizin ist wunderbar im weitesten Sinn.
    Und besser jemand ist offen für integratives als nur für Schulmedizin.
    Aber die einzelnen Fachrichtungen sollten offen benannt werden dürfen/ können, sonst verblaßt alles. Das dürfte den anderen integrativen Therapien ja genauso gehen.
    Ich bin für Klarheit.
    Das heißt für mich nicht nur rein homöopathisch zu arbeiten. Ich bediene mich auch verschiedener Techniken, aber ich benenne was ich wann anwende.

  4. Auf jeden Fall mehr Sichtbarkeit!! Die halte ich für essenziell. Das Mitschwimmen im grossen Kessel aus allem Möglichen bringt überhaupt nichts. Zeigt weder die Stärke der Homöopathie, noch zeigt es die Masse der Menschen, die selbige gerne nutzen. Wäre Homöopathie nutzloser Humbug, bräuchte es von politischer Seite nicht immer wieder so viel Aufwand für schlechte Presse und Verbots-Appelle. Ergo – muss etwas dran sein. Ist dieser Gegenwind für mich eher ein Qualitätsbeweis. Daher – sichtbar machen! Das macht natürlich angreifbarer mit Kritik & Co. Aber wenn Homöopathie auch in der Deckung angegriffen wird, hat sie doch mit Sichtbarkeit nichts mehr zu verlieren. Also Mut zu wahrer Grösse und Sichtbarkeit! Wir haben nichts zu verbergen, aber viel zu geben. Doch die Gesellschaft würde bei Verboten einen großen Teil ihrer Selbstbestimmung verlieren.

  5. Ich sehe das Problem bei den Esoterischen, die die Homöopathie als Spielzeug missbrauchen. Die Homöopathie retten heißt für mich, öffentlich zu machen, was ist Homöopathie und wo würde Hahnemann sich übergeben!

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