Zum Jahresende lohnt sich ein Blick zurück – und ein mutiger Blick nach vorn. 2025 war für die Homöopathie ein schwieriges Jahr: politischer Druck, mediale Kampagnen, immer neue Debatten ausgelöst von der Anti-Homöopathie-Lobby. Vieles davon habe ich im großen Homoeopathiewatchblog-Jahresrückblick zusammengefasst (Link). Gerade nach einem solchen Jahr ist es wichtig, mutig zu denken. Nicht nur zu reagieren, sondern eingefahrene Wege zu hinterfragen: [ … weiter lesen als Globuli-Club-Mitglied … ]
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Christian J. Becker, Globuli-User und Journalist des Homoeopathiewatchblog,
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Integrative Medizin (IM) bedeutet, konventionelle Medizin mit evidenzbasierter Komplementärmedizin zu verbinden.
Bevor über IM und Homöopathie diskutiert wird, sollte man sich die Definition von IM anschauen:
„IM bekräftigt die Bedeutung der Beziehung zwischen Behandler und Patient, stellt den ganzen Menschen in den Mittelpunkt, ist evidenzbasiert und nutzt alle geeigneten Therapie- und Lebensstilansätze, Gesundheitsfachkräfte und Disziplinen, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen.“
Stichwort „evidenzbasiert“(!) Gemeint ist die sog. Komplementärmedizin, deren Verfahren wissenschaftlich fundiert sind. Damit ist Homöopathie außen vor.
Bezeichnend ist auch, wie Christian Becker im Blog schreibt, dass die Bezeichnung Homöopathie hier schleichend verschwindet. Beispiel bei einer sehr etablierten Einrichtung: Sie hieß bislang „Deutsche Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren“ und nun „Deutsche Akademie für Integrative Medizin“. In ihrer Aufzählung, welche medizinischen Systeme gemeint sind, findet sich keine Homöopathie mehr, sondern Anthroposophische Medizin, TCM, Ayurveda. Noch nicht einmal TEM, zu der ja Homöopathie durchaus dazugehören würde (schließlich ist sie ein deutsches/europäisches „Kind“).
Beachtet werden sollte auch die Definition der Hufelandgesellschaft: sie betont ebenfalls die Evidenz der zu integrierenden komplementärmedizinischen Verfahren. Und sie betont, dass IM ärztliche Medizin sei(!); das sollte der Berufsstand der Heilpraktiker beachten.
Danke Ihnen, liebe Frau Hilpert-Mühlig. Ich denke aus meiner Journalistensicht ist es wichtig, dass auch Verbände wie der FDH, dessen Präsidentin Sie sind,
auf Hintergründe aufmerksam macht. Wenn eine Organisation wie wie Deutsche Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren“ sich nun „Deutsche Akademie für Integrative Medizin (Dafim)“
nennt ist das wichtig für Ärzte und Heilpraktiker. Und wichtig ist noch ein weiterer Aspekt. Die Organisation Dafim wird vom Verband Pharma Deutschland unterstützt, wie
der Pharmaverband auf seiner Website deutlich macht https://www.pharmadeutschland.de/der-verband/netzwerk/deutsche-akademie-fuer-integrative-medizin-dafim-ev/ Wenn noch nicht einmal
der führende Pharmaverband für mittelständische Hersteller der Homöopathie (Mitglied sind z.B. DHU, Heel, Meta Fackler etc.) sich für die Homöopathie einsetzt sondern in einer nahen Organisation wie der Dafim
die Homöopathie aus dem Namen streichen lässt. Was bedeutet das? Nichts gutes. Das bedeutet, dass der Pharmaverband die Homöopathie offensichtlich schon aufgegeben haben könnte.
Ich gebe Ihnen im Prinzip recht! Nur, wussten Sie, dass Hahnemann in seinen letzten Jahren in Paris seine Patienten an flüssigen LM-Potenzen nur noch riechen ließ? Hahnemann hat sich dabei NICHT übergeben, sondern die Idee der Verdünnung nur konsequent weitergeführt. Ich denke deshalb nicht, das eine Esoterisierung (wie definiert man das?) das eigentliche Problem ist. Das Hauptproblem ist, dass alle positiven Studien und Metaanalysen, die es in reichlicher Zahl gibt, von den Gegnern ignoriert und regelrecht weggelogen werden.
Hier muss man ansetzen. Fakten Pro – die es zuhauf gibt – und Polemik Contra! Ansonsten bin ich ebenfalls Ihrer geschätzten Meinung.
Es ist doch sehr verwunderlich, dass sich gerade im Ursprungsland der Homöopathie selbige hinter anderen Namen versteckt wird oder gar verboten werden soll. Dies zeigt mehr die Schwäche derer, die dagegen arbeiten als derer, die dafür sind und sie zumeist erfolgreich einsetzen. Ich bin auf jeden Fall auch dafür, die Homöopathie wieder mehr in den Vordergund zu rücken und sich stärker für sie einzusetzen, denn in vielen Bereichen würde sie die Schulmedizin nicht nur gut ergänzen, sondern ist ja sogar weit überlegen. Siehe chronische Krankheiten oder Akut-Medizin. Und das Verstecken der Homöopathie in dem Begriff der integrativen Medizin dient doch nur dazu, sie „unsichtbar“ und damit zu einem Puzzelteil derselben zu machen. Ich stimme Ihnen absolut zu, Herr Becker, dass die Nicht-Benennung der Homöopathie dazu führen wird, dass sie in Vergessenheit gerät. Und dies ist ja mehr als gewollt, denn sonst würde man ja nicht ständig versuchen, sie unter den Tisch zu kehren oder als nutzlos zu degradieren.
Hallo,
Integrative Medizin ist wunderbar im weitesten Sinn.
Und besser jemand ist offen für integratives als nur für Schulmedizin.
Aber die einzelnen Fachrichtungen sollten offen benannt werden dürfen/ können, sonst verblaßt alles. Das dürfte den anderen integrativen Therapien ja genauso gehen.
Ich bin für Klarheit.
Das heißt für mich nicht nur rein homöopathisch zu arbeiten. Ich bediene mich auch verschiedener Techniken, aber ich benenne was ich wann anwende.
Auf jeden Fall mehr Sichtbarkeit!! Die halte ich für essenziell. Das Mitschwimmen im grossen Kessel aus allem Möglichen bringt überhaupt nichts. Zeigt weder die Stärke der Homöopathie, noch zeigt es die Masse der Menschen, die selbige gerne nutzen. Wäre Homöopathie nutzloser Humbug, bräuchte es von politischer Seite nicht immer wieder so viel Aufwand für schlechte Presse und Verbots-Appelle. Ergo – muss etwas dran sein. Ist dieser Gegenwind für mich eher ein Qualitätsbeweis. Daher – sichtbar machen! Das macht natürlich angreifbarer mit Kritik & Co. Aber wenn Homöopathie auch in der Deckung angegriffen wird, hat sie doch mit Sichtbarkeit nichts mehr zu verlieren. Also Mut zu wahrer Grösse und Sichtbarkeit! Wir haben nichts zu verbergen, aber viel zu geben. Doch die Gesellschaft würde bei Verboten einen großen Teil ihrer Selbstbestimmung verlieren.
Ich sehe das Problem bei den Esoterischen, die die Homöopathie als Spielzeug missbrauchen. Die Homöopathie retten heißt für mich, öffentlich zu machen, was ist Homöopathie und wo würde Hahnemann sich übergeben!