Zum ersten Mal äußert sich ein prominenter Gesundheitspolitiker der Union öffentlich zur neuen Linie des Kanzleramts bei Zusatzleistungen der Krankenkassen wie der Homöopathie. Der stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, CSU-Abgeordneter und Arzt Dr. Stephan Pilsinger, bezieht auf eine Anfrage des Homoeopathiewatchblog vom 20. Januar 2026 Stellung zur Position von Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU). Während Frei den Rückzug des Staates aus der inhaltlichen Versorgungssteuerung betont und die Entscheidung über Zusatzleistungen vollständig der Selbstverwaltung der Krankenkassen überlassen will, spricht sich Pilsinger für den Erhalt des Status quo aus. Er verteidigt die Therapiefreiheit, die Wahlfreiheit der Patienten und die Erstattung homöopathischer Leistungen als freiwillige

