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ZDF-Intendant verteidigt „ZDF Magazin Royale“ gegen Heilpraktiker: Böhmermann dürfe alles – auch die pauschale Abwertung von Heilpraktikern

Der ZDF-Intendant Norbert Himmler hat auf die eingegangenen Programmbeschwerden der Leser des Homoeopathiewatchblog reagiert und sich mit einer Stellungnahme direkt an den Leitbeschwerdeführer, einen praktizierenden Heilpraktiker, zur Sendung „ZDF Magazin Royale“ vom 19. Dezember 2025 gewandt. In seinem Schreiben vom 4. Februar 2026 weist Himmler die Vorwürfe zurück und stellt sich ausdrücklich hinter die Redaktion um Jan Böhmermann. Die Stellungnahme des ZDF-Intendanten liegt dem Homoeopathiewatchblog im Original vor; sie umfasst rund 2,5 Textseiten. Böhmermann hatte in seiner Sendung am 19.12.2025 den Berufsstand der Heilpraktiker, Homöopathie und Anthroposophie in einer rund 25-minütigen Sendung scharf kritisiert und pauschalisierend dargestellt. In der Folge hatte

Jeder Heilpraktiker, Patient, Arzt, Hersteller kann mit entscheiden: Unterzeichnen Sie den Offenen Brief an Cem Özdemir und stoppen Sie so die Anti-Homöopathie-Politik der Grünen / Die Zeit läuft ab bis 8. März

Kurz erklärt: Im Homoeopathiewatchblog läuft aktuell ein offener Brief an den grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir, den jeder Homöopathie-Freund unterzeichnen kann. Jeder kann sich so beteiligen, die Anti-Homöopathie-Politik der Grünen zu stoppen. Aktuell haben 67 Menschen unterschrieben. Darin geht es um die Zukunft der Homöopathie, die Rolle der Heilpraktiker und um eine politische Linie der Grünen, die diese Therapierichtung bei Kassen und als Arzneimittel verbieten will. Am 8. März bietet sich für jeden die Chance, das zu stoppen. Wer jetzt unterschreibt, mischt sich sichtbar ein, bevor politische Fakten geschaffen werden. Der Artikel zum Offenen Brief wurde seit der Veröffentlichung am 27.1.

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Leser fragen: Spaltet der Watchblog/Newsblog die Homöopathie und Heilpraktiker? Ist der Blogger „hyperaktiv“?

Journalisten und Verbände haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie arbeiten öffentlich. Und öffentliche Arbeit muss sich bewerten lassen. Weder Journalismus noch Verbandsarbeit sind sakrosankt. Wer sichtbar wirkt, muss Kritik aushalten, einordnen und beantworten. Das gilt für mich als Journalist genauso wie für Verbände, Vorstände oder Kampagnenakteure. Deshalb stelle ich mich den Fragen der Leser, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben. Ein Unterschied zwischen mir und vielen Verbänden liegt allerdings offen zutage: Während ich antworte, bleiben zahlreiche Verbände auf konkrete Anfragen stumm. Oder sie setzen ihren Anwalt auf den Heilpraktiker-Newsblog wegen dessen Fragen zur Gesamtkonferenz an, wie am 29.1. geschehen

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Analyse: 2028 schließt der letzte GKV-Arzt die Tür ab – Das Ende der ärztlichen Homöopathie bei den Krankenkassen ist näher, als viele ahnen / Folgen für Patienten, Ärzte, Hersteller, Heilpraktiker, Verbände wie DZVHAE und HG

Kurzfassung für eilige Leser Die ärztliche Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung stirbt nicht durch ein Verbot, sondern durch schleichende Auszehrung. Das leere Wartezimmer im Bild oben ist ein Symbol dafür. Eine Analyse des Homoeopathiewatchblog zeigt: Spätestens Ende 2028 wird der letzte GKV-abrechnende Arzt für Homöopathie aus der GKV-Versorgung verschwunden sein. Die Zahlenbasis ist eindeutig: 2018 rechneten noch rund 2.300 Ärzte homöopathische Leistungen über die GKV ab. 2025 waren es nur noch 784. Setzt sich dieser Trend fort, endet die ärztliche Homöopathie in der GKV rechnerisch innerhalb weniger Jahre. Parallel entfällt die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie als strukturierter Nachwuchspfad. Neue Ärzte können

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Wie machen Verbände PR + Politik, mit welchem Budget und welchem Erfolg? Eine vergleichende Fallstudie zur Presse- und Politikkommunikation von BDH und DDH/FDH

Viele Heilpraktiker schreiben mir derzeit zwei Dinge. Entweder: „Die Verbände sind das Problem, sie können keine Öffentlichkeitsarbeit.“ Oder: „Die Heilpraktikerschaft hat kein Budget für PR und Politikkommunikation.“ Beides sind Behauptungen. Beides lässt sich anhand öffentlich zugänglicher Fakten zumindest teilweise überprüfen. Journalisten arbeiten wie Heilpraktiker und Ärzte mit Fallstudien. Sie vergleichen Akteure, Methoden und Ergebnisse. In diesem Artikel untersuche ich deshalb die Presse- und politische Kommunikation zweier Heilpraktikerverbände: des Bundes Deutscher Heilpraktiker (BDH) in Verbindung mit der Gesamtkonferenz, die vom BDH gegründet wurde, und auf der anderen Seite des Deutschen Dachverbands für Heilpraktiker (DDH) bzw. des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH). Die

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Wer ist für Heilpraktiker aktiv, wenn es in Medien und Politik ernst wird? Ein Vergleich mit 2 Fallstudien zwischen Gesamtkonferenz und Newsblog und deren Relevanz

2 Themen, 2 Akteure, 1 sichtbarer Unterschied: Kurzfassung für eilige Leser Der Vergleich zwischen der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und dem Heilpraktiker-Newsblog / Homoeopathiewatchblog zeigt ein klares Muster: Bei zentralen Konflikten der vergangenen Monate – Grüner-Parteitagsbeschluss, ZDF-Magazin Royale – haben die Blogs öffentlich informiert, eingeordnet und konkrete Handlungsoptionen für Heilpraktiker sichtbar gemacht. Diese Aktivitäten waren zeitnah, öffentlich nachvollziehbar dokumentiert und wurden von Heilpraktikern aktiv genutzt. Bei der Gesamtkonferenz sind zu denselben Themen in öffentlich zugänglichen Quellen keine dokumentierten Aktivitäten auffindbar. Weder Erstinformationen noch politische oder mediale Interventionen sind für Heilpraktiker öffentlich sichtbar belegt. Der Vergleich bewertet keine Motive und stellt keine