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Mitmachaktion: Jetzt können Sie Politiker aus Ihrem Wahlkreis öffentlich zur Streichung der Homöopathie befragen – auf Abgeordnetenwatch / Hier ein Mustertext mit Anleitung und Verteiler

Kurzfassung für Schnellleser Die Finanzkommission Gesundheit empfiehlt am 30. März, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen – obwohl diese Maßnahme laut Bericht selbst 0 Euro einspart. Damit geht es nicht um Einsparungen, sondern um eine politische Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Versorgung. Entscheidend ist jetzt der Gesundheitsausschuss des Bundestages, dessen Mitglieder die konkrete Umsetzung vorbereiten. Dieser Artikel zeigt, wie Sie über Abgeordnetenwatch mit einer einzigen Frage öffentlich auch von Politikern aus Ihrem Wahlkreis eine Antwort einfordern können. Dafür finden Sie hier einen einfachen Mustertext und eine Anleitung. Ziel ist es, die Abgeordneten öffentlich zur Positionierung zu bewegen und

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Regierungskommission will Homöopathie streichen – unterzeichnen Sie jetzt den offenen Brief an Gesundheitsministerin Warken, um das zu verhindern

  Hinweis: Die Zeichungsfrist für den Offenen Brief ist beendet (24.4.). Der Brief wurde an die Gesundheitsministerin am 30. April mit 820 Unterschriften übergeben (Details in diesem Artikel: Homöopathie-Gemeinschaft gibt nicht auf)     Kurzfassung für Schnellleser: Eine Regierungskommission empfiehlt am 30. März, Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen (Link zu Details). Es geht dabei nicht um Einsparungen, sondern um eine Grundsatzentscheidung über Versorgung. Jetzt kommt es darauf an, sichtbar zu werden. Deshalb startet ein offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, den Sie hier unterzeichnen können. Meine Einschätzung: „Homöopathie streichen spart 0 Euro – trotzdem will die Regierung sie

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Wer hat den Begriff „Binnenkonsens“ zur Homöopathie erfunden und geprägt? Ärztetag 1997, GKV-Fachautoren und Juristen 2002 – eine journalistische Recherche

Zusammenfassung: Der Begriff Binnenkonsens entstand nicht in den 1970er-Jahren mit dem Arzneimittelgesetz. Er taucht erstmals 1997 – wie eine Recherche von Homoeopathiewatchblog und Heilpraktiker-Newsblog zeigen –  als Bezeichnung („Binnenanerkennung“) im Umfeld des Deutschen Ärztetags auf und wird ab 2002 in juristischen Fachkommentaren als feststehender Begriff „Binnenkonsens“ verwendet. Die Skeptiker nutzen ihn seit 2019. Und die ergänzende Recherche eines Heilpraktikers zeigt, welche schwerwiegenden Folgen der Wegfall des Binnenkonsens für Heilpraktiker hätte.   Warum dieser Artikel? In letzter Zeit häufen sich die Versuche bei Homöopathie-Gegnern und angeblichen Homöopathie-Freunden, den Begriff Binnenkonsens auf Basis von Meinungen als „Erzählung ohne juristische Relevanz“ umdeuten zu

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Trotz Rekordzahl an Beschwerden: ZDF-Fernsehrat weist über 1.000 Programmbeschwerden gegen die Anti-Heilpraktiker-Sendung von Jan Böhmermann als unbegründet zurück

Kurzfassung für Schnellleser: Der ZDF-Fernsehrat hat über 1.000 Programmbeschwerden zur Böhmermann-Sendung gegen Heilpraktiker vom 19. Dezember 2025 als unbegründet zurückgewiesen – allerdings nicht wie angekündigt im Plenum, sondern bereits im Beschwerdeausschuss am 5. März. Eine öffentliche Abstimmung im Fernsehrat fand nicht mehr statt. Die Begründung: Die Sendung sei von der Satirefreiheit gedeckt. Die Beschwerdewelle wurde als „Mehrfachbeschwerde“ zusammengefasst. Die 70-seitige Erwiderung des Leitbeschwerdeführers (ein Heilpraktiker) blieb intern. Über 1.000 Beschwerden wurden hinter verschlossenen Türen entschieden – das Verfahren im Detail „Der Programmausschuss Programmdirektion hat einstimmig entschieden, dass die Beschwerde keinen Anlass zur Beanstandung gibt.“  Mit diesen Worten verkündet die CSU-Politikerin,

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Gesundheitsministerium bestätigt: Osteopathie-Berufsgesetz geht in die konkrete Vorbereitung/ BMG antwortet auf Presseanfrage des Homoeopathiewatchblog

In den letzten Monaten hieß es aus vielen Heilpraktikerverbänden, vor allem des Verbundes Gesamtkonferenz rund um den BDH: „Es gibt doch noch gar keinen Gesetzentwurf, das steht nur im Koalitionsvertrag, die Regierung hat andere Baustellen, alles nur Spekulation vom Watchblog und Newsblog.“ Jetzt ist klar: Das stimmt so nicht mehr. Auf eine Presseanfrage des Homoeopathiewatchblog hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 18. März erstmals offiziell bestätigt, dass die berufsgesetzliche Regelung der Osteopathie konkret vorbereitet wird – mit einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die noch in diesem Monat starten soll. Damit steht fest: Das Osteopathie-Gesetz ist nicht mehr nur eine Formulierung im Koalitionsvertrag. Es ist

ORF-Doku „Gurus, Globuli, Wunderheiler“ stellt Homöopathie als gefährlichen Sektenglauben dar / Parallelen zu Böhmermanns Sendung gegen Heilpraktiker erkennbar

Heute um 20.15 Uhr zeigt der öffentlich-rechtliche TV-Sender ORF in Österreich eine 45‑minütige Dokumentation gegen Homöopathie. Und seit heute ist sie bereits vorab online abrufbar (Link zur ORF‑Mediathek) – die neue Dok 1-Sendung des ORF mit dem Titel „Gurus, Globuli, Wunderheiler – Das Geschäft mit der Hoffnung“. Moderiert von Nora Zoglauer, die selbst Homöopathie eingesetzt hatte, will die Doku „das Geschäft mit der Hoffnung“ beleuchten – und platziert die Homöopathie in einem Kontext, der viel über aktuelle mediale Deutungsmuster verrät. Ich habe mir die Sendung als Journalist für Sie angesehen und eingeordnet. Ein Framing mit politischer Wirkung Die Struktur der Dokumentation folgt einem bekannten Muster. Im Mittelpunkt steht