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Wie reagieren Befürworter der Homöopathie auf den Vorschlag der Finanzkommission, Homöopathie aus der GKV zu streichen? Analyse von BPH, DZVhÄ, weil’s hilft, Watchblog – sowie der Gegner

Die Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit (FKG) am 30.3.2026, homöopathische Leistungen nicht mehr als Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung vorzusehen, hat eine politische Reaktion ausgelöst. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärte am 31.3., dass sie die Empfehlung der FKG in einen Gesetzesvorschlag überführen will, der noch vor der Sommerpause als Gesetzespaket im Bundestag verabschiedet werden soll. Dies ist der größte politische Angriff auf die Homöopathie in den letzten Jahrzehnten – aus meiner Sicht als Journalist und Aktivist für die Homöopathie. Wie reagieren andere Akteure der Homöopathie auf diese Entwicklung? Und vor allem: Welche konkreten Aktivitäten sind erkennbar? Der Homoeopathiewatchblog hat Akteure und ihre Reaktionen

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Mitmachaktion: Jetzt können Sie Abgeordnete öffentlich zur Streichung der Homöopathie befragen: auf Abgeordnetenwatch / Hier ein Mustertext mit Anleitung und Verteiler

Kurzfassung für Schnellleser Die Finanzkommission Gesundheit empfiehlt am 30. März, die Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen – obwohl diese Maßnahme laut Bericht selbst 0 Euro einspart. Damit geht es nicht um Einsparungen, sondern um eine politische Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Versorgung. Entscheidend ist jetzt der Gesundheitsausschuss des Bundestages, dessen Mitglieder die konkrete Umsetzung vorbereiten. Dieser Artikel zeigt, wie Sie über Abgeordnetenwatch mit einer einzigen Frage direkt Einfluss nehmen können, und stellt Ihnen dafür eine fertig formulierte Musterfrage sowie einen Abgeordentenverteiler zur Verfügung. Ziel ist es, die Abgeordneten öffentlich zur Position zu bewegen und sichtbar zu machen, wer

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Regierungskommission will Homöopathie streichen – unterzeichnen Sie jetzt den offenen Brief an Gesundheitsministerin Warken, um das zu verhindern

Kurzfassung für Schnellleser: Eine Regierungskommission empfiehlt am 30. März, Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen (Link zu Details). Es geht dabei nicht um Einsparungen, sondern um eine Grundsatzentscheidung über Versorgung. Jetzt kommt es darauf an, sichtbar zu werden. Deshalb startet ein offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, den Sie hier unterzeichnen können. Meine Einschätzung: „Homöopathie streichen spart 0 Euro – trotzdem will die Regierung sie abschaffen und macht sie damit zum politischen Bauernopfer auf Kosten von 30 Millionen Nutzern.“ Der Homoeopathiewatchblog hat mit seinen Lesern jetzt eine vollständige Interventionskette in Sinne einer professionellen politischen Kommunikation aufgebaut: Nicht einzelne Aktionen,

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Eilmeldung: Regierungskommission empfiehlt Streichung der Homöopathie aus der GKV

Kurzfassung für Schnellleser: Die Finanzkommission Gesundheit hat heute im Auftrag der Bundesregierung 66 Empfehlungen zu Leistungen der Krankenkassen vorgelegt, die aus ihrer Sicht gestrichen werden können. Zusammengenommen sollen sie Einsparungen von rund 42 Milliarden Euro ermöglichen. Auf dieser Streichliste findet sich an Punkt 20 auch die Homöopathie. Für sie weist die Kommission selbst ein Sparvolumen von 0 Euro aus. Trotzdem empfiehlt sie in dem heute in der Bundespressekonferenz vorgestellten Bericht die vollständige Streichung der Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen. Die Begründung ist eindeutig: Leistungen, die aus Sicht der Kommission keinen nachgewiesenen Nutzen haben, sollen grundsätzlich nicht mehr von der

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Wer hat den Begriff „Binnenkonsens“ zur Homöopathie erfunden und geprägt? Ärztetag 1997, GKV-Fachautoren und Juristen 2002 – eine journalistische Recherche

Zusammenfassung: Der Begriff Binnenkonsens entstand nicht in den 1970er-Jahren mit dem Arzneimittelgesetz. Er taucht erstmals 1997 – wie eine Recherche von Homoeopathiewatchblog und Heilpraktiker-Newsblog zeigen –  als Bezeichnung („Binnenanerkennung“) im Umfeld des Deutschen Ärztetags auf und wird ab 2002 in juristischen Fachkommentaren als feststehender Begriff „Binnenkonsens“ verwendet. Die Skeptiker nutzen ihn seit 2019. Und die ergänzende Recherche eines Heilpraktikers zeigt, welche schwerwiegenden Folgen der Wegfall des Binnenkonsens für Heilpraktiker hätte.   Warum dieser Artikel? In letzter Zeit häufen sich die Versuche bei Homöopathie-Gegnern und angeblichen Homöopathie-Freunden, den Begriff Binnenkonsens auf Basis von Meinungen als „Erzählung ohne juristische Relevanz“ umdeuten zu

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Trotz Rekordzahl an Beschwerden: ZDF-Fernsehrat weist über 1.000 Programmbeschwerden gegen die Anti-Heilpraktiker-Sendung von Jan Böhmermann als unbegründet zurück

Kurzfassung für Schnellleser: Der ZDF-Fernsehrat hat über 1.000 Programmbeschwerden zur Böhmermann-Sendung gegen Heilpraktiker vom 19. Dezember 2025 als unbegründet zurückgewiesen – allerdings nicht wie angekündigt im Plenum, sondern bereits im Beschwerdeausschuss am 5. März. Eine öffentliche Abstimmung im Fernsehrat fand nicht mehr statt. Die Begründung: Die Sendung sei von der Satirefreiheit gedeckt. Die Beschwerdewelle wurde als „Mehrfachbeschwerde“ zusammengefasst. Die 70-seitige Erwiderung des Leitbeschwerdeführers (ein Heilpraktiker) blieb intern. Über 1.000 Beschwerden wurden hinter verschlossenen Türen entschieden – das Verfahren im Detail „Der Programmausschuss Programmdirektion hat einstimmig entschieden, dass die Beschwerde keinen Anlass zur Beanstandung gibt.“  Mit diesen Worten verkündet die CSU-Politikerin,