homöopathie und globukalypse

Wie stark ist die Macht von uns Globuli-Usern bei Homöopathie, Antibiotika und Glyphosat? Wir entscheiden!

Ein Kommentar von Christian J. Becker, Globuli-User und Diplom-Ökotrophologe

Seit 2005 gibt es eine gezielte Kampagne weltweit gegen Homöopathie. Auslöser war eine WHO-Studie, die den Wert der Homöopathie weltweit für die Gesundheit betonte. Die Studie ist in den Mühlen der Bürokratie verschwunden. Was nach der WHO-Studie geblieben ist, ist die Angst der Pharmaindustrie vor den Globuli und uns Globuli-Usern. Die Angst der Hersteller vor uns, die im Endeffekt entscheiden. Wir Globuli-User entscheiden, ob wir vom Arzt Antibiotika wollen oder lieber zu einem Arzt oder Heilpraktiker gehen, der mit Globuli eine Heilung ohne Antibiotika erreicht. Wir Globuli-User entscheiden, wer bezahlt. Momentan bezahlen wir Globuli-User 85% der Ausgaben für Globuli selbst, Krankenkassen erstatten nur 15%. Daher schauen wir Globuli-User interessiert in die Schweiz, wo Globuli seit einem Jahr zur Regelversorung gehören. Und die Pharmaindustrie schaut mit Sorge in die Schweiz.

Norbert Aust, Ingenieur und Kopf der Anti-Homöopathie-Aktion INH hat die Ängste der Pharmaindustrie öffentlich formuliert in einem Interview mit der Tageszeitung BZ aus Berlin: „…die Homöopathie ist auch mit ganz anderen Dingen verbunden: Sie ist oft ein
Einstieg in die Impfskepsis, in Skepsis der Pharmaindustrie generell gegenüber. … Homöopathie besteht nicht einfach nur aus harmlosen Kügelchen! Über den Heilpraktiker kann sie eine Brücke in die richtige Esoterik-Medizin bilden.“

Und wir Globuli-User und Ökotrophologen schauen mit Sorge auch auf unser Essen. Wir Globuli-User wissen, dass erst die Futtermittel mit Glyphosat unkrautfrei gespritzt werden. Diese Futtermittel fressen Milchkühe. Und diese hochgezücheten Milchkühe mit bis zu 60 Liter Milchleistung pro Tag (natürlicherweise produziert eine Kuh ca. 10 Liter Milch für sein Kalb) sind krankheitsanfällig. 800 Millionen Euro geben Landwirte pro Jahr für Arzneimittel aus, davon einen großen Anteil für Antibiotika. Von diesen werden unglaubliche 1.500 Tonnen pro Jahr hergestellt, doppelt so viel wie für uns Menschen. Doch in Bayern gibt es die Gegenbewegung unter Bauern, die Antibiotika durch Globuli ersetzen und dann auch Glyphosat rausschmeissen. Auch hier haben wir Globuli-User die Macht. Wir entscheiden, welche Milch wir kaufen. Die Glyphosat-Antibiotika-Milch (89 Cent) oder die natürliche Globuli-Milch aus biologischer Landwirtschaft (1 Euro). Passenderweise und zynischerweise bietet das Glyphosat-Unternehmen auch noch das passende Krebs-Medikament an. Nur Särge hat es noch nicht im Portfolio. Schließlich sollen wir durch Antibiotika-Cytostatika-Verbrauch eine Weile am Leben erhalten werden, damit die Pharmaindustrie uns finanziell ausschlachten kann.

Fazit: Es liegt also auch an uns als Verbrauchern, ob die Kampagne gegen Globuli weiterlebt und Erfolg hat. Entscheiden ist der Mut. Um mit Theodor Fontane zu sprechen: „Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört“, schrieb Theodor Fontane, „und das ist der Mut“. Der Hochmut der Anti-Globuli-Kampagne stößt auf die heilende Demut der Homöopathie-Branche. An uns Globuli-Usern liegt es, der pro-Homöopathie-Community ein wenig Mut einzuflössen und gemeinsam gegen die Fundamentalisten der Anti-Homöopathie-Kampagne und die sie bezahlende Industrie medial, politisch, inhaltlich und juristisch vorzugehen.

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