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Uni Mainz agitiert gegen Homöopathie: Vortrag Grams 14.11. + SPD-nahe Anti-Globuli-Studie

Die Uni Mainz hat sich auf die Seite der Anti-Homöopathie-Kampagne geschlagen und agitiert offen gegen Globuli. Mit verschiedenen PR-Maßnahmen unterstützt sie Aktivitäten gegen Globuli. Hier zwei aktuelle Beispiele: Die Uni stellt Natalie Grams einen Hörsaal für eine Vortrag am 14.11. zur Verfügung. Die Einladung erfolgt durch die Giordano Bruno Stiftung Mainz und HSG. Grams ist Vorstand des Informationsnetzwerk Homöopathie, das seit 2015 eine Aktion gegen Homöopatie leitet und dafür z.B. Testimonials wie Grams oder Edzard Ernst in Medien und Unis einsetzt oder auf Twitter mehrere hundert Aktivisten gegen Globuli aktiviert. Die Veranstaltung wird auf Twitter beworben:

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Kürzlich fiel die Uni Mainz bereits als Aktivist gegen Homöopathie auf. Ein Boulevardblatt für Ärzte hatte darüber geschrieben, dass die Uni eine psychologische Studie bei Globuli-Verwendern  durchgeführt habe. Ergebnis der „Studie“: Globuli-User würden Verschwörungs-Theorien anhängen. Die Uni wirkt nicht unabhängig: die Studienleiterin wurde bei ihrer Promotions-Studie von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt, einer SPD-nahen Stiftung.

Homöopathiewatchblog hatte Journalisten vor der „Uni-Mainz-Studie“ als parteinah gewarnt. Seitdem hat kein Journalist mehr darüber berichtet (obwohl eine bekannte überregionale Sonntagszeitung aus Hessen dazu recherchiert hatte, wie ich von Journalisten erfahren habe).

Am 14.9. hatte der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach seine Kampagne gegen Homöopathie gestartet und ein Ende der Globuli bei Krankenkassen gefordert. Unterstützt wurde er durch Vorstand Josef Hecken vom Gemeinsamen Bundesausschuss, der ein Ende der Apothekenpflicht als sein Wunsch öffentlich gemacht hat. Die 13 Mitglieder des G-BA entscheiden über die Apothekenpflicht von Medikamenten.

 

Einordnung: Es wirkt fast so, als wollten in diesem speziellen Fall verschiedene Interessensgruppen (Uni Mainz, SPD, Skeptiker, Informationsnetzwerk Homöopathie etc.) zusammen als Hammer Druck auf die Homöopathie ausüben, um diese erst zu verformen und dann zu zerbrechen – symbolisch gesprochen.

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2 Kommentare

  1. Cui Bono – ?
    „Druck auf die Homöopathie ausüben, um diese erst zu verformen und dann zu zerbrechen – symbolisch gesprochen“.

    Recherche heute:

    2005 ? ca wurde eine Studie die pro Homöopathie ausgefallen ist, von E. Ernst und anderen Wissenschaftlern ungestraft so verändert, dass diese Studie gegen Homöopathie verwendet und zitiert werden konnte. (Wissenschaftlicher Skandal!)

    Seit dem, platte einseitige WiederholungsPRAussagen, dass Homöopathie ja nicht wirken könne. Nachzulesen auf Twitter, fb und den diversen Blogs. Weltweit die gleichen Texte, weltweit die gleichen sozialen Netzwerke und politische Einflussnahme von einer Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern die das selbsterklärte Ziel haben, Komplementäre Heilverfahren, TCM, Homöopathie, Osteopathie aus dem Markt zu kicken.

    Damit das offensichtlich schneller geht, seit 2009 massive Einflussnahme auf Redaktionen von allen namhaften Zeitschriften weltweit. Drohungen, wie z.B. „wenn sie positiv über Homöopathie oder CAM schreiben steht ihr Stuhl morgen vor der Tür“.

    2015 das Saulus/Pauluserlebnis mit N.G. unter möglicherweise massiven Druck von Weimeyer et al wird sie überredet Anti-Homöopathin zu werden. Wird eingeführt in die Community des Humanismus und reinen Wissenschaft. Wobei die Begriffe nicht passen –

    @auf Twitter agiert Anti-Hom et al , alles andere als Human.

    @Wirkliche Wissenschaft ist ergebnisoffen und würde sich niemals trauen beobachtbare Phänomene als Placeboeffekten abzutun, ohne das sauber zu überprüfen und auch andere Denkmodelle und Theorien zu erforschen.

    Forschen weltweit Fehlanzeige (!) – alle Forschungstöpfe werden massiv bearbeitet ja kein Geld für die Erforschung von Homöopathie und CAM Methoden bereitzustellen. Große Lobbygruppen und industriegesteuerte Interessen verhindern das seit 1990, als die komplementäre Medizin aus den Krankenkassenkatalogen gestrichen wurde.

    Wer, wie Beneviste oder der Nobelpreisträger Luc Mont. für die Plausibilität einer Informationsmedizin eine Lanze bricht wird sofort an den Wissenschaftspranger gestellt und bekommt keine Forschungsgelder mehr!

    Zu viele Ungereimtheiten, zu viele oberflächlich gesehen einfach verständliche Botschaften für eine komplexe Materie – (aus der Feder von PR Profis?).
    Zu viel Druck auf die Bevölkerung, Schulen, Lehrer, selbst Molkereien, alle werden vor einer angeblich schädlichen Homöopathie gewarnt.

    Gleichzeitig wird verheimlicht, dass seit 1990 die Arzneimittelverdnungskosten um das Doppelte auf 37 Milliarden Euro gestiegen sind und dass die 3. häufigste Todesursache in den Ländern die sich diese angeblich sichere evidenzbasierte Medizin leisten können, unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen sind.

    Cui Bono – Mainz?
    Ist das wissenschaftlich solche Veranstaltungen, die nach Lobbyismus und PR Beeinflussung, riechen den Studenten anzubieten?

  2. Wie weit Unis den Anspruch der Wissenschaftlichkeit zu den Akten legen und sich verbiegen, nur um Gelder zu bekommen, hört man ja nun ohnehin öfter. Insgesamt ist es aber bestürzend, zu sehen, wie viele Einrichtungen und Institutionen sich in dieser Form missbrauchen lassen und der Homöopathie und den Patienten damit so schaden. Geld und Macht regiert die Welt in anschaulicher Form. Ich wünsche mir sehr, dass die Drahtzieher offenkundig werden und werde den Blog weiterhin neugierig verfolgen. Äußerst beschämend auch die Presse – wir sind eben im Zeitalter der Fake-News und Fake-Wissenschaft angekommen und in einer Zeit, in der die Mittel zum Zweck mehr als fragwürdig sind. Der Patient bleibt jedenfalls bei dieser Geschichte hier definitiv auf der Strecke.

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