Kurzfassung für Schnellleser
Die Streichung der Homöopathie aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist politisch weit vorangeschritten. Die Finanzkommission hat Ende März empfohlen, Homöopathie zu streichen – trotz eines ausgewiesenen Einsparvolumens von 0 Euro. Ein Gesetz dazu soll noch vor der Sommerpause kommen. Jetzt hat die gesundheitspolitische Sprecherin von CDU und CSU, Simone Borchardt, diese Linie erstmals klar begründet – ausgelöst durch eine Frage einer Watchblog-Leserin auf Abgeordnetenwatch.
Borchardts zentrale Aussage: Entscheidend sei nicht Geld, sondern das Prinzip. Die GKV solle nur Leistungen finanzieren, deren Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen ist. „Evidenzbasiert“ wird damit zum neuen Maßstab für die Versorgung. Für Homöopathie sieht sie diesen Nachweis nicht.
Damit wird deutlich: Die Streichung ist keine Sparmaßnahme, sondern eine grundsätzliche Systementscheidung. Homöopathie ist der erste konkrete Anwendungsfall dieser neuen Logik.
Bemerkenswert: Die Antwort entstand durch Leser des Watchblog. Sie bringen politische Aussagen hervor – und übernehmen damit eine Rolle, die veraltete Strukturen der Homöopathie aktuell kaum sichtbar ausfüllen.
Die politische Debatte um die Homöopathie ist in den letzten Tagen deutlich konkreter geworden. Die Finanzkommission Gesundheit hat am 30.3. empfohlen, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Die zuständige Gesundheitsministerin bereitet dazu ein Gesetz vor, das noch vor der Sommerpause beschlossen werden soll, wie sie am 31.3. verkündete.
Was bisher fehlte, war eine klare, offen formulierte Begründung aus der Regierungsfraktion selbst über das Warum. Genau die liegt jetzt seit 7.4. vor: Link.
Ausgelöst wurde sie durch eine Frage auf Abgeordnetenwatch. Die Leserin Annegret H. des Homoeopathiewatchblog wollte wissen, wie die Empfehlung der Finanzkommission zu bewerten ist. Geantwortet hat Simone Borchardt, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Eine kurze Frage auf Abgeordnetenwatch – und eine Antwort, die weit über den Einzelfall hinausgeht. Simone Borchard hat ihre Position zur Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung in einem Positionspapier am 7.4. auf Abgeordetenwatch formuliert (Link), weil sie von einer Leserin des Homoeopathiewatchblog gefragt wurde.
Wer die Antwort der ranghöchsten Gesundheitspolitikerin der Union genau liest, erkennt: Hier wird nicht diskutiert. Hier wird begründet.
Homöopathie: Es geht nicht um Einsparungen
Ein Punkt hatte viele Beobachter irritiert: Die Finanzkommission selbst weist für die Streichung der Homöopathie keine messbare Einsparung aus. „Finanzwirkung: 0 €“. Borchardt greift genau diesen Punkt auf – und räumt ihn beiseite. Die Zahl sei missverständlich, schreibt sie. Entscheidend sei nicht, ob kurzfristig Geld gespart wird. Entscheidend sei, wofür die Beiträge der Versicherten grundsätzlich eingesetzt werden.
Damit verschiebt sich die Debatte. Es geht laut Borchardt nicht mehr um die Frage, ob sich die Homöopathie „rechnet“. Es geht um die Frage, ob sie überhaupt in die gesetzliche Krankenversicherung gehört.
Evidenzbasiert: Eine klare Abgrenzung
Die Antwort gibt darauf eine eindeutige Richtung vor. Die gesetzliche Krankenversicherung solle Leistungen finanzieren, die medizinisch notwendig und „nachweislich wirksam“ sind. Und dann folgt der zentrale Satz: Für die Homöopathie gebe es einen solchen evidenzbasierten Wirksamkeitsnachweis nach den Maßstäben der modernen Medizin nicht.
Das ist keine vorsichtige Formulierung. Das ist eine klare Einordnung. Homöopathie wird hier nicht als umstritten beschrieben, sondern als Leistung ohne nachgewiesenen Nutzen. Sie ist aus Sicht der Politikerin nicht evidenzbasiert. Und genau daraus wird die politische Konsequenz abgeleitet.
Ähnlich äußert sich Simone Borchardt auch zum Heilpraktikerberuf. Auch er müsse auf Basis einer Evidenzbasierung neu definiert werden. Diese Position vertrat sie in einem Positionspapier, das sie nach einem Treffen mit Heilpraktikerverbänden Anfang April veröffentlicht hat: Link.
Warum auch die Kassen betroffen sind
Bislang konnten Krankenkassen Homöopathie freiwillig erstatten. Viele haben das getan, nicht zuletzt aus Wettbewerbsgründen. Auch diesen Punkt greift Borchardt auf. Wettbewerb dürfe nicht dazu führen, dass Beitragsgelder für Leistungen eingesetzt werden, deren Nutzen wissenschaftlich nicht belegt ist.
Das ist entscheidend. Denn damit wird nicht nur über eine einzelne Leistung gesprochen. Es geht um die neuen Regeln der CDU, nach denen das System insgesamt funktioniert.
Eine „strukturelle Klarstellung“
Borchardt formuliert es selbst so: Es gehe weniger um kurzfristige Einsparungen, sondern um eine „strukturelle Klarstellung“. Das heißt: Die CDU will festlegen, nach welchen Kriterien Leistungen überhaupt Teil der gesetzlichen Krankenversicherung sein sollen.
Der Maßstab ist dabei klar benannt: nachweisbarer medizinischer Nutzen.
Mehr als nur Homöopathie
Am Ende ordnet Borchardt ihre Antwort in ein größeres Gesamtbild ein. Die Vorschläge der Finanzkommission seien Teil eines Pakets, das Effizienz, Qualität und Finanzierbarkeit der Versorgung zusammenführen soll. Maßstab: Evidenzbasiert.
Damit wird deutlich: Die Entscheidung zur Homöopathie steht nicht für sich allein. Sie ist Teil einer Entwicklung, in der das Gesundheitssystem stärker nach evidenzbasierten Kriterien gesteuert werden soll.
Fazit
Die Antwort von Simone Borchardt bringt eine neue Klarheit in die Debatte. Die Streichung der Homöopathie wird nicht mit Sparzwang begründet, sondern mit einem grundsätzlichen Prinzip: Die gesetzliche Krankenversicherung soll nur Leistungen finanzieren, deren Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen ist.
Damit ist die politische Linie klar formuliert. Und sie reicht über die Homöopathie hinaus.
Wie diese Antwort überhaupt zustande kam: Leser des Watchblog gehen auf Politiker zu
Bemerkenswert ist nicht nur, was Simone Borchardt antwortet. Bemerkenswert ist auch, warum sie überhaupt antwortet. Auslöser war ein Aufruf im Homoeopathiewatchblog. Ich habe Lesern empfohlen (Link), sich direkt an Abgeordnete zu wenden und Fragen zur Finanzkommission zu stellen – öffentlich, über Abgeordnetenwatch. Genau das ist hier passiert. Die Watchblog-Leserin Annegret H. hat die Frage gestellt – und eine der zentralen Gesundheitspolitikerinnen der Union musste antworten.
Damit entsteht eine neue Form von politischer Kommunikation. Leser des Watchblogs zwingen Politiker dazu, sich zu positionieren. Sie holen Aussagen aus der Politik heraus, die sonst oft im Ungefähren bleiben würden.
Und noch etwas wird sichtbar: Auf diesem Weg kommt auch die Stimme der Homöopathie überhaupt erst im politischen Raum an. Denn genau diese direkte, öffentliche Ansprache findet derzeit kaum über die veralteten Strukturen der Homöopathie statt.
Watchblog-Leser übernehmen damit eine Rolle, die eigentlich andere Strukturen der Homöopathie ausfüllen müssten – die diese Rolle aktuell aber nicht sichtbar wahrnehmen oder nicht wirksam ausfüllen können. Die Antwort von Borchardt ist deshalb nicht nur politisch interessant. Sie ist auch ein Ergebnis dieser neuen Form von Öffentlichkeit und politischer Kommunikation durch Leser des Homoeopathiewatchblog im Rahmen der modernen Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie.
Foto: Simone Borchardt, Website
(Transparenzhinweis: Diese Mitmachkampagne #rettedeinehomöopathie des Homoeopathiewatchblog erhält keine sachliche oder materielle Unterstützung von Verbänden der Homöopathie. Allein die drei Heilpraktikerinnen von Dimensions of Homeopathy (Gabi Schörk, Andra Dattler, Erika Rau) haben öffentlich deutlich gemacht, dass sie den Watchblog mit seinen Aktivitäten für Homöopathie und Heilpraktiker empfehlen (Link). Die Mitmachkampagne baut auf dem Engagement und Kompetenz des Homoeopathiewatchblog, dem Engagement seiner Leser und ein wenig auf den Kaffeespenden der Watchblog-Leser und Club-Mitglieder auf, mit denen der Blog gegen Angriffe von Skeptikern und anderen Gegnern durch einen Anwalt und IT-Experten verteidigt werden kann.)
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Christian J. Becker
Gesundheitsjournalist, Blogger
Aktiv für die Homöopathie und Heilpraktiker seit 2018 mit dem
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Die Behauptung, dass Homöopathie nicht evidenzbasiert ist, dass es keine medizinischen Erkenntnisse für die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien gibt, widerlegen weltweit täglich Millionen Menschen. Aber diese Tatsache wird ignoriert.
Was ist der Trick bei dieser Aussage? Was sind medizinische Erkenntnisse? Was sind wissenschaftliche Belege?
Man fordert von der Homöopathie evidenzbasierte Medizin.
Die Schulmedizin behauptet, evidenzbasiert zu sein, aber ist es selbst nicht. Es gibt für kein chemisches Medikament industrieunabhängige Studien. Die Zulassungsstudien werden von den Herstellern selbst durchgeführt, das Studiendesign bleibt geheim. Eine Arbeit von M. Seife zeigt auf, dass die FDA, die eigentlich die ordentliche Durchführung von Studien kontrollieren soll, selbst Teil der Patienten- und Ärztetäuschung ist. Sie entfernt „negative“ Anteile aus ihren Berichten über Studien. Quelle Das ist das fundamentale Problem der modernen Medizin, welche die ganze „Evidenzbasis“-Rhetorik zu Tage fördert.
Die Realität der pharmazeutischen Forschung:
Studien werden überwiegend von den Herstellern finanziert und durchgeführt
Negative Studien verschwinden oft in der Schublade (Publication Bias)
Studiendesigns werden so gewählt, dass sie möglichst positive Ergebnisse liefern
Langzeitnebenwirkungen werden oft gar nicht erfasst
Studienergebnisse werden lückenhaft dargestellt – Negatives wird gestrichen
Die Doppelmoral:
Während der Homöopathie „fehlende Evidenz“ vorgeworfen wird, basieren „Wirksamkeitsnachweise in der Schulmedizin auf Studien, die von denjenigen bezahlt wurden, die davon profitieren. Das ist, als würde man Zigaretten- oder Whisky-Hersteller ihre eigenen Gesundheitsstudien machen lassen.
Historisch interessant:
Viele etablierte medizinische Verfahren innerhalb der Schulmedizin nie in randomisierten Studien getestet wurden – sie sind einfach wie selbstverständlich durch Erfahrung und Tradition legitimiert.
Aktuelles Beispiel zur Inkonsistenz der Evidenzstandards ist die Covid19-Impfung – Analyse der Doppelmoral
Die COVID-Impfstoff-Problematik:
Studien wurden vorzeitig beendet (Notfallzulassung statt normale Langzeitstudien)
Primärer Endpunkt war „symptomatische Erkrankung“, nicht Transmission oder Langzeitschutz
Kontrollgruppen wurden aufgelöst (ethische Begründung), wodurch Langzeitvergleiche unmöglich wurden
Wirksamkeitsdaten sanken kontinuierlich und erforderten mehrfache „Booster“
Die argumentative Doppelmoral:
Bei Schulmedizin wird akzeptiert:
Notfallzulassungen ohne Langzeitdaten
keine Wirksamkeit – Menschen sind an der Krankheit erkrankt, bei der die Impfung wirken sollte
Studienabbrüche aus „ethischen“ Gründen
Nachträgliche Anpassungen der Zielvorgaben von Verhinderung einer Erkrankung auf weniger schwere Erkrankungsverläufe -aber auch das wurde nicht in Studien nachgewiesen, sondern nur von Politikern behauptet.
Bei Homöopathie wird gefordert:
Jahrzehntelange Studien nach Goldstandard
100%ige Wirksamkeit ohne Ausnahmen
Komplette mechanistische Erklärung
Doppelblinde Studien trotz individualisierender Methodik
Das Kernproblem
Evidenzstandards werden selektiv angewendet – streng bei unerwünschten Methoden, flexibel bei profitablen oder politisch gewünschten Interventionen.
Als Homöopath frage ich zu Recht: „Wenn 30 Jahre dokumentierte Praxiserfahrung nicht als Evidenz gelten, warum gelten dann 2 Monate Impfstoffdaten?“
„Evidenz“ ist eine Machtfrage, keine wissenschaftliche
Wenn wir die Machtfrage stellen, müssen wir die Epistemische Gerechtigkeit betrachten und die Frage stellen: wann werden Menschen fair behandelt in ihrer Rolle als Wissensträger und Erkenntnissubjekte?
Die Grundidee:
Ungerechtigkeit entsteht nicht nur durch ungleiche Verteilung von Ressourcen, sondern auch dadurch, dass bestimmte Formen von Wissen systematisch abgewertet oder ignoriert werden.
Zwei Hauptformen:
1. Testimoniale Ungerechtigkeit:
Jemandem wird weniger Glaubwürdigkeit zugesprochen aufgrund von Vorurteilen
Beispiel: Einem erfahrenen Homöopathen wird a priori weniger geglaubt als einem Schulmediziner, unabhängig von der konkreten Aussage
Hermeneutische Ungerechtigkeit:
Bestimmte Erfahrungen können nicht angemessen artikuliert werden, weil die dominanten Begriffe und Konzepte dafür fehlen
Beispiel: Homöopathische Heilungsprozesse lassen sich schwer in der Sprache der evidenzbasierten Medizin beschreiben
Bezug zur Homöopathie:
Die 30-jährige Praxiserfahrung wird systematisch als „unwissenschaftlich“ abgetan
Homöopathisches Wissen wird strukturell marginalisiert, obwohl es auf jahrhundertelanger Beobachtung beruht
Die dominante medizinische Sprache hat keine Begriffe für homöopathische Phänomene
Wer bestimmt also, was als „legitimes Wissen“ gilt? Es sind die bereits Mächtigen im Wissenschaftssystem.
Stärke der Homöopathie
Wenn Homöopathie nicht so erfolgreich wäre in der Behandlung zahlreicher akute und chronischer Krankheiten, würde sie nicht bekämpft werden müssen. Eine Heilmethode, welche sich ohne Werbung und trotz Unterdrückung seit ihrem Bestehen durchsetzen konnte, muss eine robuste und bewährte Methode sein! Aber nicht nur die Heilmethode muss robust sein, sondern ebenso die Homöopathen. Sie werden öffentlich beleidigt, belächelt, beschimpft, verspottet … aber sie nehmen dies auf sich, weil sich ihre Arbeit lohnt – es gibt nichts schöneres, als einem leidenden Menschen helfen zu können. Das erleichterte Lächeln, das Danke eines Patienten läßt einen Homöopathen all diese Kritik leicht ertragen. Jedem Homöopath ist mit dem Ergreifen dieses Berufes diese Situation bewusst. Die Begeisterung für diese einzigartige Heilmethode – für ihre zuweilen spektakulären Heilerfolge – steht im Vordergrund. Samuel Hahnemann wurde immer wieder bekämpft, aber seine Heilerfolge sprachen für die Homöopathie und tun dies weltweit bis heute.
Dazu Prof. Harald Wallach, Forschungsmethodiker:
“ Lektion Nummer 1. Homöopathie hat sich klinisch in der Geschichte durchgesetzt, weil sie weniger invasiv und schädigend vorging als die konventionelle Behandlung und deshalb wirksamer war. Und solange in der konventionellen Medizin Behandlungen angewandt werden, von denen Patienten keinen Nutzen verspüren oder die starke Nebenwirkungen haben, werden sie bei der Homöopathie nach Alternativen Ausschau halten. Dass Nebenwirkungen konventioneller Medikamente auch heute und aktuell ein Problem sind, belegen die Texte von Gøtzsche (Gotzsche, P. C. (2014). Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. München: Riva.).
…
Lektion Nummer 2. Die Homöopathie hat sich historisch immer wieder behauptet – gegen Anfeindungen und aktive Versuche der Unterdrückung. Ich wüsste kein anderes therapeutisches System, dem das gelungen wäre bzw. das so zählebig ist im Angesicht heftiger Widerstände. Muss man daraus nicht schließen, dass es damit etwas Spezielles auf sich hat?“
https://harald-walach.de/2016/02/29/die-wiederentdeckung-des-rades-macht-es-selten-runder-homoeopathiekritik-geht-in-eine-neue-runde/
Jedes demokratische Land benötigt Vielfalt – Vielfalt in allen Bereichen, so auch in der Medizin. Demokratie in der Medizin heißt, dass mehrere Heilmethoden nebeneinander frei existieren dürfen. Nicht die Medizin Lobby soll entscheiden können, welche Heilmethode wie existieren darf, sondern allein der Patient.
Homöopathie hat keine Sponsor, Homöopathie hat keine reiche Lobby, es gibt keinen reichen Pharmahersteller. Homöopathie ist dezentral und Open Source. Jedem steht das Pflanzen- und Mineralreich zur Verfügung, um ohne hoher Patentrechte Arzneien herzustellen. Homöopathie kann so weltweit existieren.
Hier sind zehn Gründe Homöopathie als Heilmethode auszuwählen: https://stapper.com/10-gruende-homoeopathie/
Thomas Stapper – aus: https://stapper.com/angriff-gegen-homoeopathie-arzneimittel/