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„Nicht evidenzbasiert“: Führende CDU-Gesundheitspolitikerin begründet die Streichung der Homöopathie aus der GKV – auf Nachfrage einer Watchblog-Leserin

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Christian J. Becker, Globuli-User und Journalist des Homoeopathiewatchblog,
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Ein Kommentar

  1. Die Behauptung, dass Homöopathie nicht evidenzbasiert ist, dass es keine medizinischen Erkenntnisse für die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien gibt, widerlegen weltweit täglich Millionen Menschen. Aber diese Tatsache wird ignoriert.

    Was ist der Trick bei dieser Aussage? Was sind medizinische Erkenntnisse? Was sind wissenschaftliche Belege?
    Man fordert von der Homöopathie evidenzbasierte Medizin.

    Die Schulmedizin behauptet, evidenzbasiert zu sein, aber ist es selbst nicht. Es gibt für kein chemisches Medikament industrieunabhängige Studien. Die Zulassungsstudien werden von den Herstellern selbst durchgeführt, das Studiendesign bleibt geheim. Eine Arbeit von M. Seife zeigt auf, dass die FDA, die eigentlich die ordentliche Durchführung von Studien kontrollieren soll, selbst Teil der Patienten- und Ärztetäuschung ist. Sie entfernt „negative“ Anteile aus ihren Berichten über Studien. Quelle Das ist das fundamentale Problem der modernen Medizin, welche die ganze „Evidenzbasis“-Rhetorik zu Tage fördert.

    Die Realität der pharmazeutischen Forschung:

    Studien werden überwiegend von den Herstellern finanziert und durchgeführt
    Negative Studien verschwinden oft in der Schublade (Publication Bias)
    Studiendesigns werden so gewählt, dass sie möglichst positive Ergebnisse liefern
    Langzeitnebenwirkungen werden oft gar nicht erfasst
    Studienergebnisse werden lückenhaft dargestellt – Negatives wird gestrichen
    Die Doppelmoral:
    Während der Homöopathie „fehlende Evidenz“ vorgeworfen wird, basieren „Wirksamkeitsnachweise in der Schulmedizin auf Studien, die von denjenigen bezahlt wurden, die davon profitieren. Das ist, als würde man Zigaretten- oder Whisky-Hersteller ihre eigenen Gesundheitsstudien machen lassen.

    Historisch interessant:

    Viele etablierte medizinische Verfahren innerhalb der Schulmedizin nie in randomisierten Studien getestet wurden – sie sind einfach wie selbstverständlich durch Erfahrung und Tradition legitimiert.

    Aktuelles Beispiel zur Inkonsistenz der Evidenzstandards ist die Covid19-Impfung – Analyse der Doppelmoral
    Die COVID-Impfstoff-Problematik:

    Studien wurden vorzeitig beendet (Notfallzulassung statt normale Langzeitstudien)
    Primärer Endpunkt war „symptomatische Erkrankung“, nicht Transmission oder Langzeitschutz
    Kontrollgruppen wurden aufgelöst (ethische Begründung), wodurch Langzeitvergleiche unmöglich wurden
    Wirksamkeitsdaten sanken kontinuierlich und erforderten mehrfache „Booster“
    Die argumentative Doppelmoral:
    Bei Schulmedizin wird akzeptiert:

    Notfallzulassungen ohne Langzeitdaten
    keine Wirksamkeit – Menschen sind an der Krankheit erkrankt, bei der die Impfung wirken sollte
    Studienabbrüche aus „ethischen“ Gründen
    Nachträgliche Anpassungen der Zielvorgaben von Verhinderung einer Erkrankung auf weniger schwere Erkrankungsverläufe -aber auch das wurde nicht in Studien nachgewiesen, sondern nur von Politikern behauptet.
    Bei Homöopathie wird gefordert:

    Jahrzehntelange Studien nach Goldstandard
    100%ige Wirksamkeit ohne Ausnahmen
    Komplette mechanistische Erklärung
    Doppelblinde Studien trotz individualisierender Methodik

    Das Kernproblem
    Evidenzstandards werden selektiv angewendet – streng bei unerwünschten Methoden, flexibel bei profitablen oder politisch gewünschten Interventionen.

    Als Homöopath frage ich zu Recht: „Wenn 30 Jahre dokumentierte Praxiserfahrung nicht als Evidenz gelten, warum gelten dann 2 Monate Impfstoffdaten?“

    „Evidenz“ ist eine Machtfrage, keine wissenschaftliche

    Wenn wir die Machtfrage stellen, müssen wir die Epistemische Gerechtigkeit betrachten und die Frage stellen: wann werden Menschen fair behandelt in ihrer Rolle als Wissensträger und Erkenntnissubjekte?

    Die Grundidee:
    Ungerechtigkeit entsteht nicht nur durch ungleiche Verteilung von Ressourcen, sondern auch dadurch, dass bestimmte Formen von Wissen systematisch abgewertet oder ignoriert werden.

    Zwei Hauptformen:
    1. Testimoniale Ungerechtigkeit:

    Jemandem wird weniger Glaubwürdigkeit zugesprochen aufgrund von Vorurteilen
    Beispiel: Einem erfahrenen Homöopathen wird a priori weniger geglaubt als einem Schulmediziner, unabhängig von der konkreten Aussage

    Hermeneutische Ungerechtigkeit:

    Bestimmte Erfahrungen können nicht angemessen artikuliert werden, weil die dominanten Begriffe und Konzepte dafür fehlen
    Beispiel: Homöopathische Heilungsprozesse lassen sich schwer in der Sprache der evidenzbasierten Medizin beschreiben

    Bezug zur Homöopathie:

    Die 30-jährige Praxiserfahrung wird systematisch als „unwissenschaftlich“ abgetan
    Homöopathisches Wissen wird strukturell marginalisiert, obwohl es auf jahrhundertelanger Beobachtung beruht
    Die dominante medizinische Sprache hat keine Begriffe für homöopathische Phänomene
    Wer bestimmt also, was als „legitimes Wissen“ gilt? Es sind die bereits Mächtigen im Wissenschaftssystem.

    Stärke der Homöopathie
    Wenn Homöopathie nicht so erfolgreich wäre in der Behandlung zahlreicher akute und chronischer Krankheiten, würde sie nicht bekämpft werden müssen. Eine Heilmethode, welche sich ohne Werbung und trotz Unterdrückung seit ihrem Bestehen durchsetzen konnte, muss eine robuste und bewährte Methode sein! Aber nicht nur die Heilmethode muss robust sein, sondern ebenso die Homöopathen. Sie werden öffentlich beleidigt, belächelt, beschimpft, verspottet … aber sie nehmen dies auf sich, weil sich ihre Arbeit lohnt – es gibt nichts schöneres, als einem leidenden Menschen helfen zu können. Das erleichterte Lächeln, das Danke eines Patienten läßt einen Homöopathen all diese Kritik leicht ertragen. Jedem Homöopath ist mit dem Ergreifen dieses Berufes diese Situation bewusst. Die Begeisterung für diese einzigartige Heilmethode – für ihre zuweilen spektakulären Heilerfolge – steht im Vordergrund. Samuel Hahnemann wurde immer wieder bekämpft, aber seine Heilerfolge sprachen für die Homöopathie und tun dies weltweit bis heute.

    Dazu Prof. Harald Wallach, Forschungsmethodiker:
    “ Lektion Nummer 1. Homöopathie hat sich klinisch in der Geschichte durchgesetzt, weil sie weniger invasiv und schädigend vorging als die konventionelle Behandlung und deshalb wirksamer war. Und solange in der konventionellen Medizin Behandlungen angewandt werden, von denen Patienten keinen Nutzen verspüren oder die starke Nebenwirkungen haben, werden sie bei der Homöopathie nach Alternativen Ausschau halten. Dass Nebenwirkungen konventioneller Medikamente auch heute und aktuell ein Problem sind, belegen die Texte von Gøtzsche (Gotzsche, P. C. (2014). Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. München: Riva.).

    Lektion Nummer 2. Die Homöopathie hat sich historisch immer wieder behauptet – gegen Anfeindungen und aktive Versuche der Unterdrückung. Ich wüsste kein anderes therapeutisches System, dem das gelungen wäre bzw. das so zählebig ist im Angesicht heftiger Widerstände. Muss man daraus nicht schließen, dass es damit etwas Spezielles auf sich hat?“
    https://harald-walach.de/2016/02/29/die-wiederentdeckung-des-rades-macht-es-selten-runder-homoeopathiekritik-geht-in-eine-neue-runde/

    Jedes demokratische Land benötigt Vielfalt – Vielfalt in allen Bereichen, so auch in der Medizin. Demokratie in der Medizin heißt, dass mehrere Heilmethoden nebeneinander frei existieren dürfen. Nicht die Medizin Lobby soll entscheiden können, welche Heilmethode wie existieren darf, sondern allein der Patient.

    Homöopathie hat keine Sponsor, Homöopathie hat keine reiche Lobby, es gibt keinen reichen Pharmahersteller. Homöopathie ist dezentral und Open Source. Jedem steht das Pflanzen- und Mineralreich zur Verfügung, um ohne hoher Patentrechte Arzneien herzustellen. Homöopathie kann so weltweit existieren.

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