Die Forderung des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, homöopathische Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, markiert eine gesundheitspolitische Zäsur. Gassen sagte in der Rheinischen Post am Samstag: „Es gibt keine Evidenz, dass Homöopathie wirkt. Menschen sollen gerne Globuli und Mistel-Zweige einsetzen, wenn sie daran glauben – aber nicht zulasten der Beitragszahler.“ Die Forderung Gassens betrifft nicht einzelne Akteure, sondern die gesamte Homöopathie-Gemeinschaft – Patientinnen und Patienten ebenso wie Ärztinnen, Ärzte und Heilpraktiker. Vor diesem Hintergrund habe ich auf dem Homoeopathiewatchblog einen offenen Brief an Herrn Gassen initiiert. Der Brief setzt sich sachlich mit der Frage der Kassenleistung auseinander, beleuchtet

