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Fallbericht: Erstmals lässt sich eine Globuli-Kritikerin mit Covid-19 von Arzt für Homöopathie behandeln und führt Tagebuch der Behandlung

Weltweit behandeln Homöopathen Patienten mit Covid-19. Auch in Deutschland unterstützen immer mehr Ärzte für Homöopathie ihre Patienten. Für sie ist der Homoeopathiewatchblog aktuell das einzige Forum, in dem sie Ihre Erfahrungen mit Fallberichten öffentlich machen können, damit andere Homöopathen von der Behandlung lernen können.

Die bisher vier Veröffentlichungen von Fallberichten im Watchblog bewirken, dass sich Verbände öffnen. Die Hahnemann-Gesellschaft aus Deutschland und ÖGHM aus Österreich rufen auf, das Potenzial der Homöopathie für Covid-19-Patienten zu nutzen.

Heute können Sie hier im Watchblog den fünften belegten Fall lesen. Und wieder ist es eine Premiere: Erstmals veröffentlicht ein Arzt für Homöopathie einen Fallbericht, wie er eine Globuli-Kritikerin (38 Jahre) mit Coronavirus-Infektion (inkl. Dyspnoe) behandelt.

Um die Ärzte vor Bedrohungen und Vandalismus durch die Anti-Homöopathie-Lobby zu schützen, nenne ich wie den anderen Fallberichten keine Namen. (Leider gab es solche Vandalismus-Fälle von Repräsentanten der Skeptiker-Lobby gegen Ärzte für Homöopathie in letzter Zeit (Link). Auch der Tod des Skeptiker-Lobby-kritischen Journalisten Claus Fritzsche unter ungeklärten Umständen ist ein mahnendes Beispiel (Link)).

Außerdem verzichten der Arzt und ich darauf, die eingesetzten homöopathischen Mittel frei zugänglich zu nennen. Homöopathie bei Covid-19 gehört in Arzthand und ist keine Sache der Selbstmedikation. Daher sind die Mittel nur für Ärzte und andere Experten der Homöopathie-Community lesbar. Die folgenden Schilderungen sind nicht als Empfehlung, sondern als Bericht einer Behandlung zu sehen.

Die bisher im Homoeopathiewatchblog veröffentlichten Fälle:
Letzten Montag berichtete ein Arzt für Homöopathie, mit welchen Homöopathika er seine eigene Coronavirus-Erkrankung behandeln konnte (Link Fall 1).
Am Donnerstag folgte der Fallbericht der Behandlung einer 50-jährigen Patientin mit typischem Verlauf (leichter Beginn, plötzliche Eskalation bis hin zur Atemnot – Link Fall 2).
Im dritten Fallbericht erzählte ein Arzt von der Covid-19 Behandlung eines 5-jährigen Kleinkindes (Link – Fall 3).
Im vierten Fallbericht schreibt ein Arzt, wie er einen ärztlichen Kollegen (konventioneller Mediziner) behandelte (Link – Fall 4).

 

Fallbericht eines Arztes für Homöopathie, der eine 38-jährige Globuli-Kritikerin behandelt:

 

Ich kenne sie nicht. Sie meldet sich auf dringende Empfehlung einer Freundin von einer meiner Patientinnen.


Ihr Laborbefund:

homöopathie


 

Tag 9

18.30h Ich spreche mit der Patientin an Tag 9 ihrer Covid-19 Erkrankung.

Ihre Freundinnen hätten darauf gedrängt, sich zu melden. Sie gesteht mir, dass sie nicht glaubt, dass Globuli wirken. Ich beruhige sie, dass das absolut in Ordnung ist. Ihr Glaube an die Wirksamkeit der Globuli hat keinen Einfluss auf den homöopathischen Therapieverlauf bei Covid-19.

Ihr Covid-19 Tagebuch zeigt einen klassischen Verlauf. Eine akute Exazerbation wie bei einem akuten Infekt. Dann eine symptomarme Phase. Hier Tag 3. Dann setzt Covid-19 mit generalisierten grippalen Symptomen wieder ein in Folge dessen sich der Geruchs- und Geschmackssinn verliert. Parästhesien treten im Mund- Nase- Bereich auf. Dort klagt sie über einen bitteren Geschmack. Seit Tag 5 fällt ihr das Treppensteigen immer schwerer. Ab Tag 8 bemerkt sie die zunehmende Dyspnoe. Covid-19 hat sich auf ihre Lungen gelegt. Hier muss sofort gehandelt werden!

Bevor es zu der ersten Symptomatik kam hatte sie Durchfall und in dieser Zeit einen ausgeprägten Herpes labialis an beiden Mundwinkeln entwickelt.

Jetzt zeigt sich seit ca. 3h ein flüchtiges erythematöses Exanthem thorakal und fazial (prognostisch sehr alarmierend) mit Juckreiz.

Sie klagt über Kopfschmerzen mit starken Gesichtsschmerzen um die Augen und die Wangen.

Die Halsschmerzen werden stärker. Es ist ein Pixen ganz hinten im Oropharynx.

Will sich hinlegen.

Mouth > Lips >, margins, inner side

Face > pain > headache, during

Face > pain > cheeks

Throat > tingling, prickling

Cough > tingling, prickling, from > throat, in

Chest > pain > lungs

Chest > pain > lungs > afternoon

Chest > pain > sore, bruised > lungs

Chest > skin > external

Generalities > lying amel

18.25h Homöopathikum 1 (Link zur Mittel-Nennung / nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000 im Wechsel mit Homöopathikum 2 (Link zur Mittel-Nennung / nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen)C1000 alle 30 Minuten

19.30h geht nicht gut. Spürt jeden Atemzug.

weiter nehmen und die Einnahme- Frequenz erhöhen. Melden in 2 h.

Excurs: In der Homöopathie erhöht man den Arzneireiz indem man die Frequenz der Einnahme erhöht (nicht die Anzahl der Globuli).

22.38h „vor einer Stunde ging es mir nicht so gut, habe bei jedem Atemzug die Lunge gespürt. Jetzt geht es besser…“. „Wenn es schlechter geht, einfach noch häufiger nehmen“.

Tag 10 

7.37h Es geht viel besser als gestern Abend. Die Atembeschwerden sind weg. Der Husten ist viel weniger als gestern. Er ist trocken, der Hustenreiz kommt aus dem Hals (typisch für Covid-19) und wird durch Reden verstärkt. Die Kopfschmerzen sind deutlich weniger. Dafür beim Aufwachen Halsschmerzen, die jetzt aber auch schon besser sind. Die Nase ist weiter dicht.

Cough > dry > tickling from

Cough > irritating , from > throat

Generalities > talking agg

Throat > pain > morning > agg > waking, on

Die Beschwerdesymptomatik wandert von zentralen Organen (Lunge) zu periphereren (Hals). Das entspricht der Heringschen Regel und ist prognostisch günstig. Medikation so weiter. Eventuell die Abstände der Einnahme vergrößern auf alle Stunde oder alle zwei Stunden, je nach Stärke der Beschwerden.

Prognostisch möchte ich wissen, ob die physische Belastbarkeit der Patientin unter der Medikation über den Tag zunimmt und ob sich die Lungen- Symptomatik am Nachmittag wieder verschlechtert.

15.18h „Können Sie zaubern? Habe heute die Zwiebeln beim Anbraten gerochen. Seit ca. 2 h wieder leichte Atemprobleme.“

Belastungsdyspnoe idem. Die Lungen schmerzen ganz leicht, wie vorgestern schon mal. Mehr zum Rücken. Ein Gefühl wie zusammengedrückt.

Hier muss reagiert werden. Obwohl sich die Patientin stabilisiert, hat sich die Lungenproblematik nicht ganz unter der Verschreibung aufgelöst. Zum zweiten Mal erfolgt die Verschlimmerung am Nachmittag, das ist zu lange. Der tiefste Punkt der Pathologie von Covid-19 hat sich noch nicht beruhigt.

Chest pain > compressing > lungs

Homöopathikum 3 (Link zur Mittel-Nennung/ nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000 und Homöopathikum 2 (Link zur Mittel-Nennung/ nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C 1000 im Wechsel

Die in der Homöopathie unerfahrene Patientin hat jetzt bereits Erfahrungen mit den Reaktionen auf die Arzneien gemacht und es erfolgt kein festgelegter Einnahmemodus. Die Patientin ist jetzt bereits in der Lage zu erkennen, wann ein Arzneireiz bei ihr nötig ist.

Tag 11, 12 und 13 verlaufen ruhig. Täglich stabilisiert sich die Patientin. Die Gefahr ist gebannt. Die Lungenbeteiligung konnte mit Homöopathie aufgehalten und aufgelöst werden.

Tag 14

An diesem Tag berichtet die Patientin von morgendlichen Halsschmerzen. Der Schlaf ist gut. Die Luftprobleme und der Husten sind verschwunden. Der Geschmack ist zu 20% wieder da.

NEU Periorales feinlammilläres Exanthem

Homöopathikum 4 (Link zur Mittel-Nennung/ nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000 und Homöopathikum 2 (Link zur Mittel-Nennung / nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000 im Wechsel nach Bedarf

Tag 15 keine Rückmeldung.

Tag 16

Höllische Kopfschmerzen, damit erwacht. Sie halten an.

Die Symptomatik wandert von außen (periorales Exanthem) nach innen (höllischen Kopfschmerzen) an zentralere Organe.

Fehlverschreibung   Arzneiwechsel Homöopathikum 5 (Link zur Mittel-Nennung / nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000/ Homöopathikum 2 (Link zur Mittel-Nennung / nur für Ärzte/ Experten für Homöopathie lesbar, da Ärzte keine Selbstmedikation empfehlen) C1000 alle 10 min im Wechsel.

2h später. Es ist schon besser.

weiter nach Bedarf

Aufhebung der Quarantäne 10 Tage nach homöopathischem Behandlungsbeginn nach 2 tägiger Symptomfreiheit.

Dies ist ein typischer möglicher Verlauf von Covid-19. Schleichend und langsam entwickelt sich die schwere Symptomatik. Beeindruckend die Wirksamkeit der Homöopathie bei dieser fortgeschrittenen Pathologie mit akuter Lungenbeteiligung und Dyspnoe. Gut, dass hier die Homöopathie helfen kann.

Homöopathie sollte möglichst früh in der ersten Woche mit der akuten Infekt-Symptomatik bereits von spezialisierten homöopathischen Ärztinnen und Ärzten angewandt werden.

Wir können mit unserer Expertise unseren Patientinnen und Patienten helfen.

Wir können damit unserer Kolleginnen und Kollegen auf den Intensivstationen entlasten.

Wir wissen sie zu behandeln, wenn sie sich in Ausübung ihres Dienstes an unseren Patientinnen und Patienten selbst infiziert haben sollten.

Zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten unterstützen wir uns gegenseitig mit unseren Expertisen.

 

Anbei ein Auszug aus dem Corona Tagebuch der 38 jährigen Patientin, keine Vorerkrankungen, sportlich.

homöopathie

 

 

 


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