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Zweiter Arztverband empfiehlt Homöopathie gegen Corona: ÖGHM aus Österreich

Lange Zeit hielt sich die Homöopathie-Community zum Thema Coronavirus-Behandlung mit Globuli in der Öffentlichkeit zurück. Der Homoeopathiewatchblog war der Erste und lange Zeit der Einzige, der das Thema seit Januar immer wieder aufgriff und öffentlich kommunizierte, z. B. mit Veröffentlichung der ersten Fallberichte von Behandlungen (bisher 3 Berichte). Die bisherige Zurückhaltung auch der Arztverbände hat sich daraufhin in der letzten Woche (erfreulicherweise) geändert. Am 2. April war es die Hahnemann-Gesellschaft aus Wiesbaden als erster Arztverband, der öffentlich aufrief, Homöopathie als Chance gegen Corona einzusetzen (Link).

Und am 3. April zog der zweite Arztverband nach: Die ÖGHM veröffentlichte ebenfalls ein positives Statement zu Corona und Homöopathie (Link). Die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin mit Sitz in Wien ist der größte homöopathische Arztverband Österreichs mit über 800 Mitgliedern. Der Verband ruft auf, die „Möglichkeit der Homöopathie“ in der Corona-Krise zu nutzen (neben den anderen notwendigen Maßnahmen wie Hygiene, Distancing). Homöopathen hätten eine lange Erfahrung in der Behandlung von Infektionskrankheiten. Der Verband betont, dass Menschen nicht durch den Kontakt mit einem Virus krank werden, sondern durch eine „geschwächte Abwehrlage des Organismus“, wodurch sich das Virus ungehindert ausbreiten könne.

Die ÖGHM schreibt, dass Homöopathen in verschiedenen Ländern in den letzten Monaten viele Covid19-Patientinnen behandelt haben. Dadurch wüssten Homöopathie-Experten genau, „welche Arzneien sich bei dieser Pandemie besonders bewähren.“ Der Verband empfiehlt daher Patienten, sich für den Erkrankungsfall vorzubereiten und eine kleine homöopathische Hausapotheke anzulegen. Wenn ein Patient Covid19-verdächtige Symptome habe, solle er sich mit „einer in Homöopathie ausgebildeten Ärztin/Arzt in Verbindung“ setzen. Eine Arzneifindung sei auch „per Telefon oder Videotelefonie möglich.“ Zusätzlich empfiehlt der Verband die Einnahme von Vitamin D und Zink.

 

 

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