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Nächste politische Attacke auf Heilpraktiker: Eigenbluttherapie soll zum 1. Juli verboten werden

Ganz gezielt läuft seit letztem Jahr eine politische Kampagne aus den Reihen des Bundesgesundheitsministeriums gegen Therapien und Therapeuten der Alternativmedizin. Vorteile von dieser Kampagne haben u.a. konventionelle Ärzte und Hersteller konventioneller Arzneimittel.

Nachdem der Gesetzgeber erstmals mit den Wahltarifen Homöopathie begonnen hat, diese Therapie gesetzgeberisch Stück für Stück aus dem Gesundheitssystem zu verdrängen, nimmt sich das BMG nun den Beruf des Heilpraktikers vor, indem es einzelne Therapien attackiert. Zielpunkt ist aktuell die drittwichtigste Therapie bei Heilpraktikern, die Eigenbluttherapie. Vor Erfindung von Antibiotika vor einhundert Jahren war sie das Mittel der Wahl bei vielen Infektionskrankheiten. Heute ist sie eine wichtige Therapie der Immunstimulanz.

Nun soll die Eigenbluttherapie zum 1. Juli verboten werden, wie der Heilpraktiker-Newsblog.de enthüllt. Das BMG wendet dazu einen Verfahrenstrick im GSAV-Gesetz an. Gegen das Verbot richtet sich der Fachverband Deutscher Heilpraktiker, der mit einem Protestschreiben an die Politik auf die Folgen aufmerksam macht.

Wie der Verfahrenstrick im Gesetz gegen die Eigenbluttherapie aussieht und wie der Heilpraktikerverband FDH dies kommentiert und dagegen protestiert, das können Sie im Heilpraktiker-Newsblog.de lesen (dem zweiten Blog des Homoeopathiewatchbloggers): Klicken.


Aktualisierung 16.8.2019: Das GSAV-Gesetz ist am 16.8. in Kraft getreten, nachdem das Bundesgesetzblatt das Gesetz am 15.8. nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten veröffentlicht hat – trotz eines enthaltenen Verfahrensfehlers (zur Importförderklausel). Offenbar soll der entsprechende Paragraph in einer Sitzung des Bundestages im September korrigiert werden, was aber keine Auswirkung auf die Rechtsgültigkeit des gesamten GSAV – inkl. Regelung zur Eigenbluttherapie – hat.

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