PresseInfos der Institutionen

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Carstens-Stiftung (Link für weitere Informationen)

Kopfschmerzen und Migräne ganzheitlich behandeln (5. Oktober, 17 Uhr)

Vortrag im Alten Bahnhof Kettwig am Freitag, 5. Oktober 2018, 17 Uhr (5,- EUR Eintritt, vor Ort zu entrichten). Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung unter info@naturundmedizin.de oder Tel. 0201 56305-70.

(Foto: Carstens-Stiftung)

 

Es ist nicht nur ein einfacher Kopfschmerz – es sind bohrende Schmerzen, häufig gepaart mit heftiger Übelkeit, Schwindelattacken, einer Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen sowie Beeinträchtigungen des Sehfeldes. Ein Migräne-Anfall kann den Zusammenbruch wesentlicher Körperfunktionen auslösen. Nur die Symptome zu behandeln führt dabei nicht zu dauerhaftem Erfolg. Dr. Claudia Wendt zeigt im Vortrag, wie eine ganzheitliche Medizin dabei helfen kann, die Migräne stattdessen an den Wurzeln zu packen.
Um Migräne erfolgreich zu vertreiben, sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Schmerztabletten helfen zwar, den einzelnen Migräne-Anfall einigermaßen zu überstehen, aber sie verhindern leider nicht das erneute Auftreten der Migräne und können noch dazu bei häufigem Gebrauch selber Kopfschmerzen auslösen – ein Teufelskreis.

Um aus diesem auszubrechen, brauchen Patienten eine Strategie, die die Migräne an den Wurzeln packt und sowohl Symptome als auch die eigentlichen Ursachen behandelt. Einzelne Maßnahmen sind für die Migränebehandlung dabei nur von kurzem Erfolg. Besser ist eine multifaktorielle Behandlung mit beispielsweise einer Kombination aus richtiger Ernährung, Darmsanierung, Akupunktur und Entspannungsverfahren. Auch pflanzliche Mittel und bestimmte Nährstoffkombinationen können gut helfen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stressreduktion mit den Methoden der Mind-Body-Medizin. „Nur im ganzheitlichen Zusammenspiel können die Anfallshäufigkeit vermindert und die Beschwerden langfristig reduziert werden“, sagt Dr. Claudia Wendt, Ärztin für Innere Medizin und Naturheilverfahren.

Im Vortrag wird sie dieses Behandlungskonzept, das sich in ihrer Praxis vielfach bewährt hat, vorstellen. Außerdem wird sie ausführlich darauf eingehen, was Betroffene selbst tun können, um ihre Situation zu verbessern. Ein Ziel ist es, die Eigenkompetenz zu stärken und die Selbstfürsorge zu fördern, sodass Auslöser von Migräne nicht nur erkannt, sondern bestenfalls auch zukünftig vermieden werden können. Hinweise darauf, wie man Migräne-Attacken entgegenwirken bzw. diese etwas besser ertragen kann, runden die Veranstaltung ab. Zeit für Fragen und Diskussion ist fest eingeplant.

Veranstaltungsort:
Alter Bahnhof Kettwig, Ruhrtalstraße 345, 45219 Essen
Beginn: 5.10., 17 Uhr, Kosten: 5 Euro
Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten unter info@naturundmedizin.de oder Tel. 0201/56305-70.

Dr. Claudia Wendt ist niedergelassen in eigener Praxis für Ganzheitliche Medizin und Naturheilkunde in Essen (Privat- und Selbstzahlerpraxis). Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich chronischer Erkrankungen/Autoimmunerkrankungen, Darmsanierung und Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie der Mind-Body-Medizin.

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin aus Essen setzt sich seit 1982 für die Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie in der Medizin ein. Hauptaufgaben sind die Förderung wissenschaftlicher Forschung und des medizinischen Nachwuchses sowie die fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Komplementärmedizin. Die Mitgliederzeitschrift oder themenspezifische Ratgeber informieren laienverständlich und geben einfache Selbsthilfe-Tipps.


 

Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhAe)

Patientensicherheit und Therapiefreiheit!

Berlin, 14.09.18. Eine aktuelle Umfrage der Deutschen Finanz-Service Institut GmbH (DFSI) zeigte erst vor wenigen Tagen erneut, dass die Beliebtheit und Nachfrage der Homöopathie bei den Patienten weiter steigt. „Ein Streichen der Homöopathie als freiwillige Satzungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen wäre ein Einschnitt in die Therapiefreiheit und Wünsche der Patienten“, stellt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), auf die erneut entbrannte Debatte zur Homöopathie, richtig. Unter anderem hatte sich Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), erneut dafür ausgesprochen, homöopathische Therapien als freiwillige Kassenleistung zu verbieten, da es keine Evidenz gäbe.

Drei Säulen der Evidenz

„Dass die Homöopathie keine Evidenz hat, stimmt nicht“, so Bajic. „Die ärztliche Homöopathie ist wirksam und evidenzbasiert. Das ist durch zahlreiche Studien belegt.“ Die moderne Evidenzbasierte Medizin (EbM) stützt sich per Definition (D. Sackett) auf drei Säulen: auf die klinische Erfahrung der Ärzte, die Werte und Wünsche des Patienten und den aktuellen Stand der klinischen Forschung. Seit über 200 Jahren wird die ärztliche Homöopathie von Ärzten erfolgreich angewendet, sie wird von Patienten gefordert und eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. „Auch die stetig steigende Patientennachfrage ist ein Zeichen für die Wirksamkeit der Homöopathie“, betont Cornelia Bajic.

Rund 70 Prozent aller Kassenleistungen ohne Evidenz

Prof. Dr. Christian H. Splieth von der Universität Greifswald schätzte 2016 anlässlich einer Anhörung des G-BA zur Neufassung der Kinderrichtlinie: „Wenn wir das wirklich für die medizinischen Leistungen in der Kassenmedizin machen, dann würden wir wahrscheinlich 70% der Leistungen nicht erbringen dürfen.“ Und Splieth betonte: „Ich bin Wissenschaftler.“ – Fraglich ist, warum der Vorwurf einer mangelhaften Evidenz stereotyp nur gegen die Homöopathie vorgebracht wird, obwohl dieses Problem die gesamte Medizin betrifft.

Patientensicherheit darf nicht gefährdet werden

Aktuell wenden über 7.000 Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen in Deutschland täglich die Homöopathie am Patienten an. In Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Beratung in den Apotheken, kann die Patienten- und Verbrauchersicherheit somit gewährleistet werden. „Die geforderte Abschaffung der Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel wäre ein deutlicher Rückschritt“, so Bajic. Homöopathika sind in Deutschland durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zulassungs- oder registrierungspflichtig und werden auf Qualität und Sicherheit geprüft. In Deutschland werden Arzneimittel ausschließlich über Apotheken an Patienten ausgegeben, so dass Patienten auf pharmazeutisch qualifizierte Beratung zurückgreifen können.

Anteil der Homöopathie an den Kosten des Gesundheitssystems gering

Im Rahmen der freiwilligen Satzungsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden im Jahr 2016 lediglich 13,9 Mio. Euro für die Erstattung von Homöopathika gezahlt. Im Vergleich dazu belaufen sich die Gesamtausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung auf insgesamt 222,8 Milliarden Euro. Der Anteil der Homöopathie an den Kosten des Gesundheitssystems beträgt also nur 6 Promille. Aussagen wie Mittelknappheit durch die Erstattung von homöopathischen Arzneimittel erscheinen auf dieser Grundlage hinfällig.

Link für weitere Informationen


 

Bund Deutscher Heilpraktiker

„Wer Heilpraktiker als Scharlatane bezeichnet, hat keine Ahnung“

Bund Deutscher Heilpraktiker kritisiert Aussagen des Ärztekammer-Präsidenten Westfalen-Lippe und weist „Scharlatanerie“-Vorwurf zurück. „Ärzte-Lobbyisten bewerten Heilpraktiker, obwohl sie in diesem Metier Laien sind“

Warendorf  – In einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung kritisiert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, die Homöopathie mit scharfen Worten. Unter anderem wird er zitiert mit der Aussage „Ich bin der Meinung, man muss die Homöopathie von Patienten weghalten“ – und er bezeichnet Heilpraktiker in Deutschland als „Scharlatane“.

Der Bund Deutscher Heilpraktiker e.V. (BDH) weist diese Aussagen des Ärztekammer-Präsidenten zurück und fordert Theodor Windhorst auf, sich von diesen Aussagen zu distanzieren.

„Dass ein Ärzte-Funktionär ohne tiefergehende homöopathische Kenntnisse seine eigenen Kollegen mit entsprechender Zusatzausbildung so brüskiert, ist schlimm genug. Dass er zudem den gesamten Berufsstand der Heilpraktiker in Deutschland als „Scharlatane“ herabwürdigt, ist ungeheuerlich. Wir haben Herrn Windhorst in einem Brief aufgefordert, sich von diesen unsachlichen und persönlich beleidigenden Aussagen zu distanzieren“, sagt Ulrich Sümper, Präsident des BDH. „Jeden Tag behandeln Heilpraktiker in Deutschland 128.000 Patienten. Im Jahr sind dies über 46 Millionen Patientenkontakte. Wer Heilpraktiker als Scharlatane bezeichnet, hat keine Ahnung“, so Sümper.

Durch den Vorwurf wird eine Auseinandersetzung in der Sache zu einer Herabwürdigung von Personen gemacht. „Leider ist diese Haltung sinnbildlich für den Stil der Diskussion, wie sie von manchen Ärztevertretern gegenüber Heilpraktikern schon lange geführt wird. Ich würde mir wünschen, dass wir wieder sachlich miteinander reden, anstatt übereinander“, ergänzt Sümper.

Im Übrigen haben Heilpraktiker, die homöopathisch arbeiten, eine umfassende homöopathische Ausbildung hinter sich, bevor sie praktizieren. Ärzte erwerben ihre Zusatzbezeichnung Homöopathie in 4 Weiterbildungskursen mit insgesamt 160 Unterrichtsstunden sowie einer 100-stündigen praktischen Weiterbildung in Form von Fallseminaren einschließlich Supervision oder einer im Regelfall 6-monatigen Weiterbildung in einer zur homöopathischen Weiterbildung befugten Praxis. Heilpraktiker investieren mitunter noch sehr viel mehr Zeit. So umfasst beispielsweise die Homöopathieausbildung für Heilpraktiker der Stiftung Homöopathiezertifikat (SHZ) ca. 550 Stunden Präsenzunterricht und 1.250 Stunden Selbststudium sowie eine 3-jährige Supervisionszeit.

Zum BDH

Der Bund Deutscher Heilpraktiker e.V. zählt zu den mitgliederstärksten und einflussreichsten Heilpraktiker-Verbänden Deutschlands. Der Verband mit Sitz in Warendorf vertritt die Interessen seiner mehr als 5.000 Mitglieder und des Berufsstandes gegenüber Öffentlichkeit und Politik. Darüber hinaus unterstützt der BDH seine Mitglieder bei allen Anliegen rund um Beruf und Praxis.

Link mit weiterführenden Informationen


 

Carstens-Stiftung

Neues Datenbank-Portal zur Komplementärmedizin

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung startet ein kostenfreies Datenbank-Portal zur Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie. Insgesamt 96.000 Datensätze mit erfasster Fachliteratur, darunter rund 30.000 Arbeiten aus der klinischen Forschung und mehr als 9.000 Publikationen aus der Grundlagenforschung können ab sofort kostenfrei durchsucht werden – ein in Form und Umfang einzigartiges Recherche-Angebot für Wissenschaftler, Ärzte, Therapeuten und Studierende.

Wer eine Forschungsarbeit oder Dissertation im Bereich der Komplementärmedizin plant oder sich einfach nur einen Überblick über die aktuelle Studienlage verschaffen möchte, hat ab sofort kostenfreien Zugriff auf die wohl größte Datensammlung Europas zum Thema. Nach einer einmaligen Registrierung stellt die Carstens-Stiftung ihre gesamte erfasste Fachliteratur sowie alle registrierten Studien, Experimente und Kasuistiken zur kostenfreien Online-Recherche zur Verfügung. Möglich macht dies ein neues, übergreifendes Datenbank-Portal unter carstens-stiftung.de/databases.

Eine Anlaufstelle – vier Datenbanken

Das Portal bietet Zugriff auf vier regelmäßig aktualisierte Datenbanken. CAM-Quest ist die umfangreichste von ihnen und beinhaltet aktuell 96.000 Dokumente aus dem weiten Feld der internationalen Komplementärmedizin und Naturheilkunde. Beiträge aus Büchern, Zeitschriftenartikel, Dissertationen sowie bereits vergriffene Sammelband- und Kongressbeiträge gehören dazu.

HomBRex (Homepathic Basic Research experiments) umfasst dagegen zurzeit 2.200 Experimente speziell zur Grundlagenforschung in der Homöopathie. Es sind sowohl physikalisch-chemische Experimente als auch Experimente mit biologischen Modellen recherchierbar. Das Besondere: HomBRex ist die weltweit einzige wissenschaftliche Datenbank mit Detailinformationen zu den Versuchsparametern.

In CORE-Hom (Clinical Outcome REsearch in Homeopathy) finden Benutzer momentan 1.200 randomisierte Doppelblindstudien, Beobachtungsstudien, Outcome-Studien sowie größere Fallserien inkl. Detailinformationen. Diese Datenbank entstand in Zusammenarbeit mit dem britischen HRI (Homeopathy Research Institute).

Neben Daten zur Humanforschung bietet das neue Datenbank-Portal mit HomVetCR (Clinical Research on Veterinary Homeopathy) auch einen Bereich zur veterinärmedizinischen Homöopathie: 445 klinische Studien und Kasuistiken können derzeit durchsucht werden. Auch hier liegen zu jedem Eintrag umfassende Detailinformationen vor.

Extra-Service für Fachkreise

Die Carstens-Stiftung bietet Wissenschaftlern, Ärzten, Therapeuten und Studierenden zusätzlich zur selbstständigen Suche ihre kostenfreie Unterstützung in der Recherche an. Ein Besuch in der Präsenzbibliothek vor Ort in Essen ist ebenfalls nach Terminabsprache möglich. Kopien einzelner Aufsätze aus dem Bestand können kostenpflichtig bestellt werden.

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin aus Essen setzt sich seit 1982 für die Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie in der Medizin ein. Hauptaufgaben sind die Förderung wissenschaftlicher Forschung und des medizinischen Nachwuchses sowie die fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Komplementärmedizin.

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