homöopathie und globukalypse

Was sind Stärken und Schwächen der Skeptiker und Anti-Homöopathie-Lobby? Analyse vor ihrem geheimen Treffen in Essen am 19.1.

Ein Kommentar von Christian J. Becker,
HomoeopathieWatchblogger, Verbraucher-Journalist, Globuli-User

In Großbritannien, in Spanien, in USA, in Australien haben sie es geschafft: die Homöopathie an den Rand des Gesundheitssystems zu drängen. Das Werk der Skeptiker und ihrer Auftraggeber aus der Pharmaindustrie ist dort erfolgreich. Dieses Werk setzen sie auch in Deutschland um. Ziel ist es, dass die Homöopathie den Status als Arzneimittel, die Apothekenpflicht und die Erstattung bei Krankenkassen verliert. Und Ziel ist es, über Medienarbeit uns Globuli-Usern die Homöopathie madig zu machen.

In Deutschland sind die Skeptiker einerseits durch eine starke PR-Agentur auf einem guten Weg, ihr Ziel zu erreichen. Weil sie einerseits Stärken haben, andererseits auch von einer schwachen pro-Homöopathie-Community wie dem Arztverband DZVHAE leben. Dieser hat den Kampf um Homöopathie schon aufgegeben und wird ab Mai unter der neuen Vorsitzenden Michaela Geiger nur noch auf CAM mit ein klein wenig Globuli als Begleittherapie zur konventionellen Medizin setzen. Die Homöopathie als eigenständige Therapieform ist dann beim Arztverband tot, der damit auch die für ihn wichtigen Selektivverträge Homöopathie langfristig schon aufgegeben hat. Das führt auch dazu, dass es keine homöopathischen Einzelmittel mehr auf dem Markt geben wird – nur noch Komplexmittel. Hersteller wie DHU haben dies schon erkannt und bereiten sich jetzt schon darauf vor. Die DHU führt aktuell keine Seminare mehr für Ärzte durch, sondern nur noch für Apotheker, damit diese im Verkauf von Komplexmitteln an uns User geschult werden.

Die Stärke der Skeptiker ist ihre weltweite Vernetzung und ihr fanatisches Fußvolk-Personal: die Trolle, die wie in einer Sekte vor allem zerstörerisch wirken wollen. Eine weitere Stärke ist ihre PR- und PA-Agentur A., die die Hassbotschaften der Skeptiker im Auftrag des Pharma-Geldgebers der Skeptiker sehr gut platziert, wie im ZDF und der Politik zu sehen ist.

Die Schwäche der Skeptiker ist ihr Führungspersonal der Anti-Homöopathie-Lobby. Strategie ist, dass die Homöopathie durch das Personal nicht mehr auf der Faktenebene diskutiert wird, sondern über Menschen wie Natalie Grams, Edzard Ernst, Christian Lübbers, Norbert Aust auf der Meinungsebene personalisiert wird. Dafür ist es gut, wenn man die Botschaften vermenschelt, dafür sind diese PR-Testimonials eingestellt.

Allerdings haben sie viele Schwächen. Natalie Grams z.B. funktioniert nur, wenn sie wie eine App programmiert in kontrollierbaren Situationen auftritt. Daher schwächelt sie ständig. Der Auftraggeber der Skeptiker hat sie daher z.B. aus Live-Radio-Sendungen wie NDR Info oder aus Live-Diskussionen wie in Tutzing abgezogen. Sie gerät öffentlich immer mehr unter Druck, weil sie nicht öffentlich nachgewiesen hat, dass sie eine homöopathische Ausbildung hat. Sie hatte sich beim DZVHAE für eine Fortbildung angemeldet, die sie nicht angetreten hat. Sie kokettiert in Medien mit dem anschließenden Ablass von Globuli. Im Hintergrund schwebt eine große juristische und mediale Gefahr für sie. Sie hat sich mit ihrem ehemaligen Arzt, der sie ausbilden sollte, außergerichtlich einigen können, nachdem sie etwas „angestellt“ hatte. Dadurch schwebt ein mediales Damoklesschwert über ihr.

Eine Schwäche der Skeptiker ist auch, dass sie nicht mit Gegenwind aus der pro-Homöopathie-Community von uns Globuli-Usern wie dem HomoepathieWatchblog umgehen können. Jahrelang konnten Skeptiker medial und in Social Media ein Klima der Angst erzeugen. Das ist seit Auftreten des Watchblog im September 2018 vorbei. Früher haben die Skeptiker dafür auch Lösungen gefunden und die Störenfriede fielen „zufällig“ von der Brücke. Ob ihnen das Risiko ein zweites Mal nicht zu groß ist, darüber müssen sie sprechen. Das tun sie auch, wie die Tagesordnung ihres Treffens in Essen zeigt (Link).

Zusammengefasst: die Skeptiker stehen vor einem Dilemma. Trotz ihrer dreijährigen PR-Kampagne mit Dauerbeschuss gegen Globuli in den Medien lassen wir Globuli-User nicht von Homöopathie ab: 56% von uns sind User. Tendenz steigend. Also erweitern die Skeptiker ihre Strategie wie in USA, GB, Australien. Sie instrumentalisieren die Politik (wie im ZDF am 16.1. zu sehen), damit diese die Globuli aus Apotheken und Krankenkassen entfernt, um uns Globuli-Usern den Zugang zur Homöopathie zu erschweren.

Der Druck auf die Skeptiker nimmt durch ihren börsennotierten Pharma-Auftraggeber zu. Daher treffen sich die Skeptiker heute in Essen zur Strategiebesprechung (die der HomoeopathieWatchblog geleakt hat – zum Entsetzen der Skeptiker). Ihr Auftraggeber braucht Erfolge, die die Skeptiker noch nicht in gewünschtem Maße liefern können. Das müssen sie tun, sonst werden die Skeptiker-Köpfe vom Auftraggeber ausgetauscht. Wer nicht liefert oder stört, kommt weg. Da macht der Auftraggeber vermutlich keinen Unterschied zwischen einem störenden Journalisten CF (Link) und gescheiterten Skeptiker-Köpfen.

In der Homöopathie stecken für uns Globuli-User und das Gesundheitssystem viele Chancen. Beispiele: durch die hohe Wirksamkeit und gute Belegbarkeit dieser müsste Homöopathie bei vielen Erkrankungen als Ersttherapie in den Leitlinien aufgenommen werden. Bei Antibiotikaresistenzen ist Homöopathie eine der wichtigen Chancen. Auch bei Tumorerkrankungen ist Homöopathie oft die letzte Chance.

Die Skeptiker wollen und müssen im Auftrag des Pharma-Geldgebers daran arbeiten, die Erfolge der Homöopathie kleinzuhalten. Was ihnen dank uns als Globuli-Usern nicht gelingen wird.

Früher haben die Skeptiker uns Globuli-User gejagt, heute jagen wir sie.

 


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