homöopathie

Wie glaubwürdig sind die 4 Anti-Homöopathie-Lobbyisten, die gegen Homöopathie seit 3 Jahren agieren?

Für mich als bloggender Globuli-Patient ist die Situation der Homöopathie in Deutschland erstaunlich. Eine Community von 45.000 Heilpraktikern und 7.000 Ärzten und zahlreichen Herstellern lässt sich seit 2016 von einer kleinen Lobbygruppe namens INH mit einer Handvoll Personen vorführen. Diese Gruppe schafft es immer stärker, die Homöopathie in D zu diskreditieren, Medien und Politik zu beeinflussen, Unis und Forschung zu beeinträchtigen.

Wie groß ist diese Anti-Globuli-Lobby? Sie besteht aus einer Handvoll PR-Testimonials, offenbar einer Agentur und einem Heer an Skeptiker-Trollen auf Social Media-Kanälen.

Und die leitenden Köpfe dieser Anti-Globuli-Lobby wirken völlig unglaubwürdig, wenn man ihre Ausbildung und Weiterbildung und Kompetenz im Bereich Homöopathie analysiert.

Hier ein Überblick über die vier Köpfe, die gegen die Homöopathie seit drei Jahren lobbyieren:

Edzard Ernst hatte in einem Interview eingestanden, dass er keine Ausbildung im Bereich Homöopathie hat. Im Interview mit Edzard Ernst in den Homöopathischen Nachrichten, dem Newsletter des Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ, vom April 2010, heißt es:
Haben Sie die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie? Ernst: Ich habe die Voraussetzungen dafür erworben, mich aber nie um den Titel beworben.
Nachgefragt: Ist es richtig, dass Sie die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ nicht erworben haben, aber ärztliche Weiterbildungskurse „Homöopathie“ belegt haben. Wenn ja, welche (A bis F-Kurse)? Ernst: Kurse habe ich keine absolviert.

Natalie Grams behauptet, ausgebildete Homöopathin zu sein. Sie behauptet, dass sie eine 300 Stunden-Ausbildung habe. Sie zeigt öffentlich nur ihre Zulassungsurkunde bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Laut der Weiterbildungsordnung dafür hätte sie den A bis F-Kurs inkl. einer 300 Stunden-Ausbildung absolvieren müssen. Beides hat sie bisher nicht öffentlich online mit Dokumenten nachgewiesen. Seit Jahren (Ende 2014) praktiziert sie nicht mehr als Ärztin, sondern tritt nur noch in Medien als ehemalige prakt. Ärztin und PR-Figur und Lobbyistin gegen Homöopathie auf. Grams ist Angestellte beim Abmahnverein Dt. Konsumentenbund, der sein Geld verdient, indem er Homöopathen und Heilpraktiker abmahnt und vor Gericht zieht.

Um Natalie Grams ranken sich viele Merkwürdigkeiten. Sie hat ihre Arzt-Praxis 2014 geschlossen, wie ein Screenshot ihres Abschiedsbriefs zeigt:

Praxis-Grams
Praxis Grams Screenshot 12.07.2014

Die alte Webseite von Natalie Grams Homoeopathie-Heidelberg.com ist bei Webarchive.org archiviert und für jeden einsehbar: Link.

Unter Druck des Homoeopathiewatchblog hat Grams auf einer Webseite ein Homöopathie-Zertifikat der Landesärztekammer veröffentlicht. Die LÄK hat das Zertifikat am 4.8.2015 ausgestellt.

Natalie Grams hat sich demnach Monate später, nachdem sie nicht mehr als Homöopathin praktizierte, ein Zertifikat der Landesärztekammer als Homöopathin ausstellen lassen? Und war Natalie Grams zu der Zeit, als sie als homöopathische Ärztin praktizierte, keine von der LÄK anerkannte Ärztin für Homöopathie?

Warum? Seit Ende 2015 ist sie für die Skeptikervereinigung GWUP tätig. Und im Januar 2016 trat sie als Vorständin des Informationsnetzwerkes Homöopathie ihren Dienst als Anti-Homöopathie-Lobbyistin an. Frage: Brauchte Sie das LÄK-Zertifkat nach ihrem öffentlichen Aufdistanzgehen zur Homöopathie für ihren Auftraggeber Gwup oder Konsumentenbund? Schließlich tingelt sie mit der fragwürdigen Story der Ex-Homöopathin (die u.a. auf dem obigen LÄK-Zertifikat fußt) durch die Medien und wird dafür von GWUP und Konsumentenbund honoriert.

 

Christian Lübbers hat als konventioneller HNO-Arzt keine homöopathische Ausbildung oder Weiterbildung nachgewiesen.

Norbert Aust ist gelernter Maschinenbau-Ingenieur. Er hat weder eine medizinische Ausbildung noch Fortbildung, noch hat er eine homöopathische Ausbildung oder Weiterbildung.

Fazit: Die Köpfe des INH haben sehr fragwürdige Belege oder keine Belege.

Erstaunlich: von diesem unglaubwürdigen Personal – einem Handvoll – lässt sich die Community von tausenden Ärzten und tausenden Heilpraktikern und Herstellern seit 2016 an der Nase herumführen.

Wie es anders gehen kann, das zeigt die Globuli-Community in Frankreich mit ihrer Homöopathie-Kampagne MonHomeoMonChoix.

Ein Kommentar

  1. Wenn das so erfolgreich ist, dann stecken andere dahinter, die sich nicht zu erkennen geben, aber das Terrain bereiten.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, bitte beachten Sie die Kommentarregeln und die DSGVO (siehe Menü). Danke und viel Freude

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.