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„Ich lebe für die Homöopathie“: Statements von Heilpraktikern wie Dieter Funke – und von Carola Scheuren und Patienten, warum sie die Petition pro Wahltarife unterzeichnen

Immer mehr Heilpraktiker und Patienten (aktuell 3.0219) zeichnen die Petition Rettet die Homöopathie-Wahltarife. Und einige machen auf Change.org auch öffentlich, warum sie unterschrieben haben. Hier eine Auswahl von 15 Antworten der letzten 24 Stunden.

„Warum ich gezeichnet habe“

Dieter Funke: „Ich lebe für die Homöopathie“

Carola Scheuren: „Homöopathie soll integraler Bestandteil des Gesundheitssystems sein.“

Wilhelm Höfer: „Die Homöopathie ist eine großartige Erfindung, wer sie ablehnt hat gar nichts vom Leben vom Lebendigen begriffen. Er ist ein Materialist ohne geistige Grundlage und will doch z.B. als Arzt das Lebendige behandeln.“

Ilse Duscher: „Enttäuschend, dass immer noch die Alternativmedizin diskriminiert wir. Ja, wir alle müssen uns wehren. Die Erfahrung zeigt mir, dass immer mehr Patienten sich der Alternativmedizin zuwenden, warum wohl ? HP Ilse Duscher“

Robert Pinzger: „Weil ich gegen weitere Einschränkungen und Diskriminierung bei der Naturheilkunde bin.“

Sabina Wenzel: „Homöopathie ist ein tiefgreifendes Werkzeug auf dem Weg von chronischen Krankheiten zur Gesundheit. Zudem ist es preisgünstig und kann teurere Maßnahmen wie Operationen verhindern. Wer die homöopathische Mittelwirkung als reinen Placeboeffekt hält, hat bislang keine oder nur wenige Erfahrungen mit Homöopathie gehabt.“

Jenny Otte: „Ich bin Heilpraktikerin für klassische Homöopathie.“

Johanna Gruber: „Ich als Heilpraktikerin die Ausübung meiner Berufung in Gefahr sehe, aber nicht nur das, weil ich drohendes Unheil wittere, dass meinen Patienten der Zugang zu hochwertigen Heilmitteln erschwert wird um der kompletten Marktbeherrschung der großen Pharmakonzerne willen.“

Corinne Teyssedou: „ansonsten meine Patientinnen die leidtragenden wären und die farmakonzerne die Gewinner“

Manfred Thölke: „Die Vielfalt der Arzneimittel, soll ähnlich wie die Vielzahl von Meinungen und verschiedenen Weltanschauungen erhalten bleiben. Für das Recht auf freie Gedanken und das Recht entscheiden zu können, welche Therapie man bevorzugt.“

Jörg Jaegers: „Die Diskriminierung naturheilkundlicher Behandlungswege bedeutet Verlust an Heilungswegen. Wahlfreiheit trägt den individuellen, körperlichen Eigenheiten Rechnung. Allopathie kennt die individuelle Abstimmung, wie beispielsweise die Homöopathie oder ayurvedische Medizin nicht. Deshalb muss die Wahlfreiheit gewährt bleiben. Die neue Gesetzesvorlage ist abzulehnen, weil sie Menschen die Chance auf Heilung verringert, die auf eine inidividuell abgestimmte komplämentär Medzin angewiesen sind.“

Norma Gäbler: „Seit mehr als 20 Jahren wende ich klassische Homöopathie bei überwiegend chronisch schwer erkrankten Patienten an, denen die konventionelle Medizin nicht oder nicht ausreichend helfen konnte oder die so starke Nebenwirkungen hatten, dass sie die Therapie nicht fortführen konnten.
In einigen Fällen wurden beide Therapien kombiniert.
Patienten muss die Freiheit der Therapiewahl erhalten bleiben! Sie sollen selbstbestimmt über die Form der Behandlung entscheiden können, ob mit konventioneller Medizin, mit alternativen Verfahren wie der Homöopathie oder einer Kombination aus verschiedenen Behandlungsansätzen.
An erster Stelle sollte die Freiheit und das Wohl der kranken Menschen stehen.“

Andrea Kiessinger: „Homöopathie hilft, das erlebe ich täglich in meiner Praxis. Deshalb muss auch der Stellenwert der homöopathischen Mittel erhalten bleiben!“

Rieke Schütt-Berg: „Es ein sehr großer Verlust an Therapiemöglichkeiten für Kassenärzte und auch private Ärzte wäre! Vor allem da diese Mittel richtig angewandt fast Nebenwirkungsfrei sind!“

Christiane Gerbracht: „Homöopathie ist unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitswesens“


 

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2 Kommentare

  1. Es gibt durchaus Befürworter der Wahltarife in den Parlamenten (warum auch immer):
    1. der Bundesrat:
    2. die Pharmaindustrie:
    in ihrer Stellungnahme des Bundesverbands der pharmazeutischen Industrie zu den Wahltarifen vor dem Gesundheitsausschuss

    und eine frühere Einlassung:

    3. die Hufelandgesellschaft:
    sie war auch bei der Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss dabei. Bei solchen Anhörungen werden Fragen an die Vertreter der einzelnen Gesellschaften gestellt und von diesen beantwortet und das in 2 Runden.
    Die Anhörung zum TVSG dauerte über 3 Std.. Ob die Hufelandgesellschaft gefragt worden ist und was sie dann geantwortet hat, kann man im Parlamentsfernsehen ansehen und anhören. Vielleicht hat jemand Zeit dafür. Wichtig wäre das schon, denn soweit ich weiß durfte die Hufelandgesellschaft etwas sagen aber es habe keine Diskussion (also wohl auch keine Fragen und Antworten gegeben. Man kann die ganze Sitzung als Datei runterladen oder online ansehen.

    Gegen die Wahltarife sind der GKV-Spitzenverbandes (einzelne Krankenkassen scheinen aber nicht derselben Meinung zu sein)

    Es ist jetzt zu eruieren, wie sich die gesundheitsökonomische Situation darstellt, welche Analysen es gibt und warum die Krankenkassen nicht mehr am Wettbewerb interessiert sind. Aus welchem Grund wollen sie wohl die Wahltarife nicht mehr oder meinen, dass sie sich aus der Wettbewerbssituation begeben sollten, zumindest nach Gesetzeslage und warum soll man auch nicht in einer Petition für die Wahltarife sich einsetzen. Alles sehr verzwickt und auf den ersten Blick undurchschaubar!
    Vielleicht können die Gesundheitsökonomen uns sogar erklären, warum es für die Homöopathie gut wäre, nicht mehr auf Wahltarife angewiesen zu sein. Hätte ich nichts dagegen, wenn wir genügend Mittel zur Verfügung gestellt bekämen um Lehrstühle, Forschungseinrichtungen und eigene Krankenkassen zu haben. Entsprechende Versuche wurde von unserer Seite immer wieder unternommen, um im letzten Moment an irrsinnigen Bestimmungen oder Macht-Getue zu scheitern.
    Oder sollen wir auch in denselben Lobbyismus getrieben werden wie alle? Vielleicht geht es nicht anders.
    Dann wäre die Frage, ob die Management-Gesellschaft des DZVhÄ und der DZVhÄ ihre Hausaufgaben ordentlich machen und ab und zu wenigstens ein klein wenig Transparenz über ihre Arbeit herstellen würden und uns nicht nur mit den Ergebnissen irgendwelcher Verhandlungen konfrontieren, von denen nicht verständlich ist wie diese zustande kommen und gleichzeitig ein Maulkorberlass zu beachten ist. Irgendwelche Winkelzüge und Spiegelfechtereien wird es auf dem politischen Parkett wohl immer geben. Früher hieß das Rhetorik oder die Kunst des Redens.
    Jetzt ist es auf jeden Fall erst mal gut, dass es die Parlaments-Petition wohl geben wird, wenn deren Genehmigung nicht übergebührlich verzögert wird (womit wir natürlich rechnen müssen, aber dann können wir das Ergebnis der Change.Org Abstimmung für uns nehmen.
    Da wurde die ganze Nacht über abgestimmt und wir liegen jetzt am Donnerstag, den 24. Januar um 07:17 Uhr bei 4.000 Stimmen. Wir schaffen das!

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