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TV-Sender ProSieben ruft heute Abend die Homöopathie-Community auf, für die Therapie live in der Sendung abzustimmen / Ergebnis: 52 % stimmen pro Globuli

Für mehrere Monate haben TV-Sender ihre Berichte gegen Homöopathie eingestellt. Doch diese Schonzeit ist wieder vorbei. Heute Abend geht die Anti-Homöopathie-Kampagne im TV offenbar wieder los. Der private TV-Sender ProSieben lässt heute Abend in seiner Sendung “Galileo” um 19.05 bis 20.15 Uhr wieder das TV-Gesicht der Anti-Homöopathie-Lobby mit ihrer üblichen Lobbyistinnen-Desinformation zu Homöopathie zu Wort kommen (siehe Trailer zur Sendung: Link).

Thema der Sendung am 12.10. bei ProSieben ist das aktuelle Thema der Anti-Homöopathie-Lobby: Sollen Krankenkassen Homöopathie erstatten? Der TV-Sender ruft in seiner Sendung zur Abstimmung um 19.40 Uhr über das Thema während der Sendung auf. Abstimmen kann man allerdings nicht auf der Webseite, sondern nur in der der App zur Sendung Galileo. (Hinweis: Diese App muss man installieren, um abstimmen zu können. Nach der Abstimmung kann man die App wieder löschen).

Bereits im Februar 2020 hat Galileo in einem TV-Beitrag die Botschaften der Anti-Homöopathie-Lobby verbreitet.

Auffällig ist, dass in den letzten Monaten die Homöopathie-kritischen Pharmagroßkonzerne ihre Werbung im TV reduziert hatten. Und genau in diesen Monaten haben TV-Sender (besonders öffentlich-rechtliche Sender) ihre Berichterstattung gegen Homöopathie heruntergefahren. In den letzten Wochen fährt Pharma seine Werbeausgaben im TV wieder hoch. Zeitgleich wird auch die Anti-Homöopathie-Kampagne im TV mit redaktioneller Berichterstattung gegen Globuli reaktiviert. Ist das ein Zufall, fragt sich die Homöopathie-Community. Erhält die Anti-Homöopathie-Lobby redaktionelle Sendezeit im Gegenzug zu Mediaschaltungen von Pharmagroßkonzernen, fragt sich die Homöopathie-Community.


Aktualisierung 13.10.: Bei der Abstimmung gestern haben sich Homöopathie-Freunde gegen die Anti-Homöopathie-Lobby (die ihre Skeptiker-Trolle via Twitter aktiviert hat) durchgesetzt:
52 % stimmten pro Homöopathie, 48 % dagegen.


 

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