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ÖDP kritisiert SPD: Karl Lauterbachs Angriff auf Homöopathie ist Dienstleistung für Pharmaindustrie

Am 14.9. hat SPD Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach den Startschuss für eine Kampagne der GroKo gegen Homöopathie gegeben. Kurze Zeit später sprang die SPD in Bayern auf und forderte, dass Krankenkassen die Homöopathie streichen. Die ärztliche Hahnemann-Gesellschaft hatte deshalb einen Protestbrief (Link zum Offenen Brief) an die Bayern SPD geschickt
Nun bekommt die SPD in Bayern und im Bund auch ersten politischen Gegenwind. Der Landesvorsitzende der bayerischen ÖDP, Bernhard Suttner, forderte die Bayern SPD auf, sich von diesen „fehlgeleiteten Sparvorschlägen des Herrn Lauterbach klar und eindeutig zu distanzieren.“

Lauterbachs Angriff auf die Homöopathie wertet die ÖDP eindeutig als „unverständliche Dienstleistung für die Interessen der Pharmaindustrie“.

Die homöopathische Medizin in der ärztlichen Praxis sei ein Musterbeispiel für die ständig geforderte „sprechende Medizin“, meint der ÖDP-Politiker. Wenn Lauterbach genau hier die gesetzlich versicherten Patienten benachteiligen möchte, dann wirke das in der Praxis als Ausschluss gerade der weniger gut gestellten Menschen von einer wirksamen und geschätzten Behandlungsmethode.
Die ÖDP lobt die Homöopathie und ihre Verankerung an den Kliniken: Der Aufwand an Apparaten und Heilmitteln sei bei der Homöopathie extrem sparsam während ausführliche Anamnese und Beobachtung der Patientenpersönlichkeit im Vordergrund stehen. Im Rahmen einer optimalen Zusammenarbeit von Schulmedizin und alternativen Heilmethoden sei die traditionsreiche Homöopathie unverzichtbar und auch in hervorragenden bayerischen Kliniken (z.B. Universitätskinderklinik München) ganz selbstverständlich integriert.

 

 

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