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Mit „Boom der Pseudomedizin“ betitelt SPIEGEL TV-Beitrag am 5.11. über Homöopathie

Heute hat Spiegel TV seinen Beitrag zur Homöopathie angekündigt auf der Webseite von Spiegel online. Sendetermin sei Montag, der 5.11. bei RTL.

SPIEGEL TV:  „Der Boom der Pseudomedizin – Wie sich Homöopathie-Gläubige und ihre Kritiker bekämpfen
—— Weitere Themen der Sendung: Trotz Gauland und Höcke – die umstrittene Vereinigung „Juden in der AfD“

Da ich als Globuli-User und Kritiker der Anti-Homöopathie-Kampagne von Lobbyistin Natalie Grams von Spiegel TV und der Redakteurin Katharina Zingerle zum Interview vorgeladen worden war (hier der Bericht über das einstündige Verhör mit nur einem Thema: die arme Natalie Grams et al.), kann ich den Inhalt des Beitrages erahnen:

  • SPTV: Homöopathie ist Schietkram laut SPTV
  • SPTV: Heilpraktiker sind Schietkram laut SPTV
  • SPTV: Es gibt keine Kampagne gegen Globuli
    (Kommentar: hier ein Aufruf von mehreren Professoren und Docs gegen die Kampagne)
  • SPTV: Natalie Grams ist eine aufrichtige Ärztin mit Doris Day-Charme
    (Kommentar: die allen ältlichen Journalisten die Sugar Daddy-Herzen öffnet und die Botschaften ihres Auftraggebes laut dessen Briefing gut nachbrabbeln kann)
  • SPTV: Natalie Grams ist gegen Homöopathie und wird auf Twitter vom Blogger Christian J. Becker offiziell kritisiert.
    (Kommentar: in Wirklichkeit, so wird die Botschaft von Spiegel TV und NG zwischen den Zeilen sein, bedroht der Mann die schutzbedürftige Frau)
  • SPTV: Becker vergleicht Natalie Grams und ihre Skeptiker mit Nazis
    (Kommentar: falsch, ich habe die Methoden der Extremisten der Skeptiker mit den Methoden von Extremisten wie Nazis auf Twitter verglichen. Wie ich dazu komme? Hier ein Interview von mir im Kinofilm Die Arier von Mo Asumang über Nazis: Link. Skeptiker und Nazis ähneln sich in Methodik und Antrieb: Depersonalisierungsstrategie und Hass)

Die Redakteurin war auch drei Stunden lang beim Heilpraktiker Tjado Galic. Hier sein Bericht (Link).

Hajo Friedrichs sagte als großer Journalist an Journalisten: macht Euch nicht mit einer Sache gemein. Offenbar wird HF bei Spiegel TV nicht mehr gelesen. Wie ist es sonst zu verstehen, dass sie die Lobbybotschaften der Skeptiker von GWUP und Informationsnetzwerk Homöopathie polemisch und unreflektiert senden und sich gemein machen mit Natalie Grams, die ich im Interview als „PR-Marionette“ der Pharmaindustrie bezeichne.

Fragen: welche Hilfe hat Spiegel TV von der Pharmaindustrie für den Beitrag erhalten?
War auch Veronia Hackenbroch als bekannte skeptische Schreiberin in Beitrag eingebunden (gegen sie liegt gerade eine Anzeige beim Presserat vor wegen eines Spiegel-Beitrages gegen Homöopathie, Link)?

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Ein Kommentar

  1. Oui bono – Kollegin ?

    Wo wird über den „Boom“ der Pharmamedizin gesprochen und der winzige Markt der komplementären Medizin in das richtige Verhältnis gesetzt?

    Wer gibt Milliarden statt für Forschung, lieber für Werbung aus?

    Wer verhinderte und verhindert weiter vehement, dass Naturheilkunde und Homöopathie unvoreingenommen genauso an Universitäten gelehrt und erforscht werden kann wie Quantenphysik, Astrophysik, Theologie und Psychologie? Wer zieht die feine Grenze und will die Erfahrungsheilkunde der letzten 10.000 Jahre auf keinen Fall mit der pharmakologischen Medizin der heutigen Zeit objektiv vergleichen? Vor allem wer will diese Zahl, dass die 3. häufigste Todesursache in den medizinisch gut versorgten Ländern die „unerwünschten Arzneimittelwirkungen“ sind unterdrücken? Wo wird über die Pseudomedizin der Pharma gesprochen. Warum erscheint das nicht auf Ihrer Titelseite?

    Sie bezeichnen Patienten, leidende Menschen aus Fleisch und Blut als „Homöopathie-Gläubige“, wer hat ihnen dieses Schwachsinns-Wording diktiert?

    Sie wissen, dass die Patienten erst zu einem homöopathisch arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker ihres Vertrauens gehen, wenn alles andere medizinisch ausgereizt oder nicht vertragen wurde? Diese Menschen sind oft die größten Skeptiker, sie werden von Ehefrauen, Bekannten, Freunden oft liebevoll ermutigt es trotz der Vorurteile und „toller Artikel in sogenannten Leitmedien“ es doch erstmal selbst zu prüfen!

    „Kämpfen“ – wieder ein Wording das nicht passt. Wer kämpft? Ihr Auftraggeber um seine Reputation? Die Pharma, weil sie vielleicht 300 Millionen mehr einnehmen könnte und dann statt 37,5 Milliarden Arzneimittelverordnungen inklusive derer unerwünschten Wirkungen, für 38 Milliarden verkaufen könnte?

    Wirklich? Darben die Milliardäre von denen Ihre Zeitung zu letzt geschrieben hat und die an Pharmaaktien bekanntlich gut mitverdienen am Hungertuch?

    Cui bon?

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