esreicht homöopathie

Natalie Grams will von 5 Homöopathie-Patienten pro Monat gelebt haben, analysiert der Ärzteverband DZVhÄ

Am Montag hat die Anti-Homöopathie-Lobbyistin Natalie Grams bei Spiegel TV im Beitrag „Boom der Pseudomedizin“ ihren großen Auftritt. Sie wird ihre auswendig gelernte Wende-Story mit Doris Day-Lächeln erzählen und ihre Skeptiker-Jungs bekommen hoffentlich nur väterliche Gefühle. Die pro-Homöopathie-Community wird sich über die erfundene Wendestory von ihr amüsieren.

Die Unglaubwürdigkeit von Natalie Grams hat der damalige Pressesprecher Christoph Trapp vom Ärzteverband DZVhÄ in einer Analyse (Link) schonungslos offen gelegt. Natalie Grams behauptet laut Ärzteverband und Medienberichten, mit Homöopathie könne man richtig Geld verdienen, wie sie mit ihrer Praxis gezeigt habe. Der DZVhÄ entlarvt diese Aussage als offenbaren kreativen Umgang mit Wahrheit von der heutigen Lobbyistin. Der Ärzteverband hat ausgerechnet, dass Natalie Grams nach deren Worten von fünf Patienten pro Monat gelebt haben will.

Offenbar hat jeder Patient Natalie Grams 1.500 Euro eingebracht, um ihr einen Arzt-üblichen Umsatz zu ermöglichen (laut Statista machen 385.000 Ärzte einen Umsatz von 35,6 Milliarden Euro pro Jahr, im Schnitt ca. 90.000 Euro. 60 Patienten pro Jahr will Natalie Grams behandelt haben, d.h. sie hat pro Patient einen Umsatz von 1.500 Euro gemacht ).

aerztehonorar Homöopathie (Foto: Screenshot Statista)

 

MEINE MEINUNG: Ich finde die Geschichte von Natalie Grams tragisch. Offenbar setzt die Skeptiker-Bewegung perfide Methoden ein, um sie gefügig zu machen. Das reicht bis zu verheirateten Herzensangelegenheiten mit einem Skeptiker aus Münster. Frau Grams hat mein Mitgefühl als „PR-Marionette“ wie ich sie im Spiegel TV-Beitrag bezeichne. Ernst nehmen kann ich sie nicht. Sie ist einfach ein Spielball der Skeptiker.

Ich kann nur an Sie, Frau Grams, persönlich appellieren. Ich mache mir Sorgen um Sie. Steigen Sie aus der Skeptiker-Bewegung aus, schließen Sie sich der Bewegung #esreicht der pro-Homöopathie-Community an. Wie weit die Skeptiker gehen könnten zeigt der gewaltsame Tod des Journalisten Claus Fritzsche (hier der Aufruf zur Mitarbeit an der Klärung seines Todes), den die Skeptiker auf Twitter ständig thematisieren – mit einer anderen Todesart als der Vermutlichen.

Hier ein Beispiel, wie die Skeptiker den Tod von CF als Drohung einsetzen (Twitter, 1.11.2018):

skeptiker-fritzsche

 

Solche Anti-Homöopathie-Kampagnen schaden uns Globuli-Usern genause wie Herstellern wie Deutsche Homöopathie Union (DHU), Heel, Hevert, Weleda, Wala etc. und den Heilpraktikern und Ärzten für Homöopathie.

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Ein Kommentar

  1. Cui bono – Kolleginnen und Kollegen?

    Journalistisch gesehen wurden in allen großen Leitmedien Traumumsätze mit Homöopathie auf die Titelseiten plaziert (von wem?) verbunden mit der Saulus/Paulus Geschichte von Fr. G. Jetzt kommt raus, na ja 50 – 100 Patienten maximal im Jahr. Also keine 300.000 € sondern, wenn überhaupt 45.000 € abzüglich Miete, Versicherungen, Einkommenssteuervorauszahlung usw. so all zu üppig ist da nichts übrig geblieben, oder? Da hätte sie als Ärztin in der Klinik deutlich besser verdient!

    Warum wurde ihr blind geglaubt? Sie hatte nur 5 Jahre Langzeiterfahrung mit Homöopathie, welche denn genau? Wurden eigentlich ihre Patienten interviewt? Wurden ärztliche Kolleginnen und Kollegen interviewt die genau den gegenteiligen Weg gingen? Erst überzeugt von der konventionellen Medizin und dann nach 10 Jahren Erfahrung mit dieser, sich nochmals auf den Weg gemacht um Homöopathie zu lernen weil sie damit den Menschen deutlich besser helfen konnten? Welche Art von Homöopathie wurde von ihr praktiziert? Dazu finde ich im Spiegel ebenfalls keine ordentliche Recherche. Wie viele Tage Frau G. pro Woche mit Patienten gearbeitet hatte, wie lange die Erstanamnesen dauerten, welchen Analysemethoden sie gefolgt ist, ob sie gewissenhafte klinische Untersuchungen durchgeführt hatte und die Patienten ggf. auch zu den fachärztlichen Kollegen zur weiteren Abklärung geschickt hat – ebenfalls keine validen überprüfbaren Aussagen zu der Ärztin. Frau G. spricht von Fehlern ihrer homöopathisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen, sie spricht nicht von Fehlern der konventionellen Medizin, warum nicht? Ist Medizin fehlerlos?

    Die 3. häufigste Todesursache ist diese evidenzbasierten Medizin mit ihren unzähligen „unerwünschten Arzneimittelwirkungen“ dazu gibt es weltweit unangreifbare Studien. 50 % der Medikamente die die Bundesbürger pro Jahr auf Kosten der Krankenkassen kaufen landen wegen Unverträglichkeitsreaktionen im Müll, das sind ca. 18,5 Milliarden €. Die jeder Journalist mit seinem Krankenkassenbeitrag mit bezahlt. Warum hier keinen Aufschrei in den Leitmedien?

    Wem hilft dieser dermaßen leicht zu durchschauende, beschämende Journalismus? Sollen 70% der Bundesbürger und über 500 Millionen Weltbürger die mit Homöopathie und Komplementärmedizin beste Erfahrungen über Generationen gemacht haben gehirngewaschen werden (was anscheinend seit 30 Jahren nicht gelingt)? Deshalb die größte Medienkommunikation-Agentur der Welt, als Partner der Antihomöopathie-Bücherschreiber und Leitmedienvertreter unserer Zunft?

    Cui bono?

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