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Kann man bei der taz Redaktion kaufen? Beispiel Bayer-Anzeige und Anti-Homöopathie-Artikel plus heutige Anthroposophie-Artikel und A-Anzeigen

Die taz ist ganz stolz darauf, dass einer ihrer Artikel wieder einmal gelesen wird. Die Methodik dahinter kritisiert der homöopathische Arzt Dr. Thomas Quak:

homöopathie

 

Sonst geht es der taz nicht so richtig gut. Sie verschickt gerade E-Mails an potentielle Leser, in denen sie das taz-Abo verramscht („10 Monate taz für 80 Euro“). Diese Ramsch-Mentalität bekommen auch freie Journalisten zu spüren. Sie bekommen als taz-Honorar 135 Euro für 300 Druckzeilen, wie die Organisation Freischreiber enthüllte (Link). So werden freie Journalisten empfindsam für die Einflüsterungen von Lobbys gemacht.

Doch irgendwie muss die taz Geld verdienen. Wie? Indem sie Online-Anzeigen von Bayer zu Glyphosat veröffentlicht, so z.B. am 25.1.19:

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Ende Januar brachte die taz also Bayer-Anzeigen. taz behauptet, dass Redaktion und Anzeigen bei der taz getrennt sind.

Nur vier Wochen später brachte die taz ihren Homöopathie-kritischen Artikel auf drei Seiten.

Aber die taz setzt noch einen oben drauf. Am 9. März veröffentlicht die taz eine vierseitige Berichterstattung zum Thema anthroposophische Medizin und Hochschulen etc. Redaktionell ausgerichtet ist die Berichterstattung positiv pro Anthro. Auffallend: direkt unter den Artikel finden sich passende anthroposophische Werbeanzeigen, z.B. von Waldorf-Schulen.

Diese Kopplung ist schon erstaunlich: erst Anzeigen vom Homöoopathie-kritischen Pharmariesen Bayer, dann Hom-kritische Redaktion. Dann Anzeigen pro Anthro und in der gleichen Ausgabe pro Anthro Redaktion.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Anzeigen und Redaktion bei der taz?

 

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