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1 Jahr Homoeopathiewatchblog / Wie geht es der Homöopathie? Ihre Einschätzung ist gefragt

(In eigener Sache) Am 16. September 2018 habe ich den Homoeopathiewatchblog gestartet, also heute vor einem Jahr. Vier Wochen zuvor hatte ich als Patient meine Erfahrung zum Thema Homöopathie zufälligerweise getwittert. Sofort fiel ein Heer an Twitter-Trollen über mich her, die mich beschimpften, weil ich Globuli nutze und das öffentlich sage. Neben den Twitter-Trollen wurden auch Ärzte gegen mich aktiv, die mir als PR-Berater in einem beruflichen anderen Zusammenhang schon bekannt waren. Als Pressesprecher einer Innung von Hörakustikern ging ich mehrere Jahre gegen HNO-Ärzte vor, die sich auffällig verhielten (für Fachleute: Paragraph 128SGBV). Das Handelsblatt hatte über solch einen HNO-Arzt berichtet (Link zum Artikel). Und nun begegneten mir andere HNO-Ärzte wieder beim Thema Homöopathie mit zwielichtigen Methoden, die mir namentlich bereits beim Thema Hörgeräte wegen zweifelhafter Methoden aufgefallen waren.

Das machte mich hellhörig. Also beschloss ich, eine Medienplattform mit dem Homoeopathiewatchblog zu starten, die sich als Stimme der Homöopathie gegen die Globuli-Gegner mit ihren zwielichtigen Methoden versteht.

Drei Ziele definierte ich für den Watchblog, mit denen ich auch offen umgehe:
1) Der Homoeopathiewatchblog wird über die Kampagne der Globuli-Gegner genauso informieren wie über die Aktivitäten der Homöopathie-Community gegen diese Anti-Homöopathie-Lobby,
2) Der Homoeopathiewatchblog wird Homöopathie-Freunde dabei unterstützen, mit PR und Public Affairs gegen die Globuli-Gegner vorzugehen,
3) Der Homoeopathiewatchblog wird dabei mithelfen, die Gegner der Globuli, ihre Methoden, ihre Geldgeber zu entlarven und sie unter Druck setzen. Ziel ist, die Strukturen der Globuli-Gegner einem Ende zuzuführen.

Seit dem 16. September habe ich 511 Blogartikel veröffentlicht (Link zum Archiv) sowie ca. 3.000 Tweets. Täglich lesen ca. 10.000 Interessierte den Homoeopathiewatchblog. Die Zahl der Leser kann auch schon einmal auf 50.000 Leser pro Tag hochschnellen, so am 17. Januar nach einem Medienbericht gegen Homöopathie.

Die Resonanz der Homöopathie-Community ist (meist) positiv. So schrieb der US-amerikanische Homöopath Dana Ullmann über den Watchblog: „A leading European Blog on Homeopathy. German Advocate for Homeopathy.“ Auch in den Medien findet der Watchblog seine Resonanz, z.B. in FAZ, Wirtschaftswoche (Link zur Presseresonanz).

Diese Resonanz führt dazu, dass der Homoeopathiewatchblog auf Platz 1 der Google-Suchen zum Thema Homöopathie und Blog ist. (Es sei denn, die Skeptiker-Lobby nimmt hin und wieder viel Geld in die Hand und verdrängt den Watchblog durch ihre bezahlten SEO-Maßnahmen manchmal auf Platz 2).

Die Gegner der Globuli reagierten von Anfang an hochsensibel auf den Watchblog. So haben sie Twitter-Trolle abgestellt, die sich mit nichts anderem als dem Watchblog beschäftigen. Die Nerven der Globuli-Gegner liegen blank, wie die Aktionen zeigen, dass ihr TV-Gesicht Natalie Grams ihren Anwalt gegen den Homoeopathiewatchblog aktiviert hatte (Link).

Bei all dem ist die Frage:
Wie geht es der Homöopathie in Deutschland?
Hat die Homöopathie genug öffentliche Unterstützer?
Was sollte zur Unterstützung der Homöopathie passieren?
Was hat sich im letzen Jahr durch das Auftreten des Homoeopathiewatchblog verändert?
Ihre Meinung zu diesen Fragen interessierte mich. So freue ich mich über Ihre Einschätzung und Ihren Kommentar hier im Blog dazu.

Vielen Dank, Ihr Christian J. Becker.

5 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Becker, Sie tun mit Ihrem Blog so viel für die Homöopathie und für alle, die damit arbeiten. An dieser Stelle möchte ich mich persönlich bei Ihnen für Ihr Engagement bedanken. Ohne Ihre Berichterstattungen hätte ich vieles nicht erfahren. Herzlichen Dank und für die Zukunft alles Gute. Cornelia Keicher

  2. Ich bin seit 35 Jahren homöopathische Ärztin und ich bin entsetzt über die Anfeindung und das ins Lächerliche Ziehen der Homöopathie.
    Diese Heilmethode ist ganz wunderbar und der Schulmedizin in vielen Fällen überlegen. Sie ist bei Mensch und Tier und auch bei Krankheiten der Pflanzen einsetzbar. Sie wurde von einem Arzt aus Deutschland entwickelt und hat sich in der ganzenWelt ausgebreitet. Da sollten wir eigentlich stolz sein.
    Ich finde deinen Blog sehr gut und sehr wichtig und hoffe, er kann etwas erreichen.
    Ich danke dir für deine Arbeit.
    Christa

  3. Lieber Herr Becker,
    herzlichen Glückwunsch zum 1-jährigen. Es ist gut, dass wir sie haben, denn dadurch können die Anti-Homöopathie-Gläubigen im Netz nicht mehr ganz ohne Widerstand schalten und walten, wie sie wollen.

    Der nächste Schritt wären staatliche Kontrollmaßnahmen gegen deren geläufige Methoden: anonymes Trollen, Fake-News, Hate-Speech, Diffamierung bis hin zu Gewaltaufrufen gegen Homöopathen usw.

    Herzlichen Dank!

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