homöopathie

Zehntausende Menschen appellieren mit Petition #RetteDeineHomöopathie an Die Grünen und fragen: „Habt Ihr Euch nun (auch) der Pharma-Lobby verschrieben?“

Am 26. Tag erreichte die Petition #RetteDeineHomöopathie einen neuen Höchststand am 26. Oktober: 36.000 Menschen appellierten mit ihrer Unterschrift an Die Grünen, sich auf dem Parteitag im November gegen einen Antrag auszusprechen, der Homöopathie bei Krankenkassen verbieten will. Und es werden immer mehr Stimmen. Sie möchten den Grünen deutlich machen, das die Grünen ein hohes Risiko mit dem Antrag eingehen. Die Petitions-Unterzeichnerin Beate formuliert das stellvertretend für Tausende so: „Habt Ihr Euch nun (auch) der Pharma-Lobby verschrieben? Falls ja, wäre ein Kreuz am Wahltag zu überdenken.“

Nach Kritik aus grünen Reihen haben die beiden Antragsteller der Grünen, der ex-FDPler Tim Demisch und die Schulmedizinerin Paula Piechotta ihren Antrag jetzt noch einmal verschärft, um den Druck auf die Grünen zu verstärken und um eine Grundsatzentscheidung zur gesamten Alternativ-Medizin zu erzwingen: sie wollen auch Kindern die Homöopathie gänzlich verbieten sowie den Heilpraktiker-Beruf abschaffen (Link) und die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie in Frage stellen. Der Antragsteller Demisch war 2017 und 2018 Mitglied der FDP. Er ist erst seit Mai 2019 Mitglied der Grünen Jugend, wie er auf seinem Linkedin-Profil schreibt. Das ist der Zeitraum, als die Grüne Jugend auf ihrem Jugend-Parteitag einen Beschluss gegen Globuli fasste. Erst als Mitglied der Jugendorganisation der Grünen ist er gegen Alternativ-Medizin aktiv. Als Berufsprofil gibt er Webentwickler und Student (Politikwissenschaft an FU Berlin) an. Viele Mitglieder der Skeptiker-Lobby und deren Twitter-Troll-Heeres machen beruflich etwas mit IT.

Unterstützung erhalten die beiden grünen Antragsteller offiziell von der Anti-Homöopathie-Lobby INH aus Rossdorf. Deren Vorstand, die Lobbyistin Natalie Grams, twittert daher auch regelmäßig zur Petition #RetteDeineHomöopathie:

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Auch der grüne Antragsteller Tim Demisch schließt sich an:

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Demisch hatte sich auf Twitter mit der Unterstützung der Anti-Homöopathie-Lobby INH gebrüstet:

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Auch die zweite grüne Antragstellerin, Paula Piechotta, macht ihre Verbindung zur Anti-Homöopathie-Lobby INH und deren Vorstände deutlich:

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Die Anti-Homöopathie-Lobby INH wird u.a. offiziell finanziert vom juristischen Abmahnverein Deutscher Konsumentenbund DKB. Der DKB treibt Budget für die Anti-Homöopathie-Kampagne ein, indem er Webseiten von Homöopathen und Heilpraktikern abmahnt. Mit den Geldern finanziert die DKB u.a. die Anti-Homöopathie-Lobbyistin und INH-Vorständin Natalie Grams, die beim DKB angestellt ist, wie sie selbst öffentlich einräumte.

Dieser Lobby stellen sich zwei Frauen mit der Petition #RetteDeineHomöopathie entgegen. Heilpraktikerin Ursula Hilpert-Mühlig (FDH) und Ärztin Ulrike Fröhlich (HG) haben die Petition am 1. Oktober initiiert. (Link zur Petition und Hintergründe)

Die beiden Frauen erhalten auch viele Unterstützung, wie die 35.000 Unterzeichnern der Petition zeigen. Hier einige typischen Gründe, warum Menschen unterzeichnen (via Change.org):

Monika
Rockefeller hat das auch gemacht, sich auf die Seite der Pharmaunternehmen stellen. Die Homoopathie hat in unserer Familie Leben gerettet. Es ist wirklich verstandlich, dass die Menschen auf die Strassen gehen, um ihre Zukunft in die Hand zu nehmen. Die Grunen Partei ist vollig veraltert.
Philipp
Liebe Grüne, was soll der populistische Unsinn!
Gibt es keine drängenderen Themen
Beate
Wir leben seit 15 Jahren fast ausschließlich mit Homöopathie (unsere Kinder haben schon im Kleinstkindalter davon profiert – wo ist hier PLACEBO möglich??!!) und sind dabei hervorragend ärztlich beraten und begleitet. Resultat: Wir sind wesentlich gesünder als vorher (Bsp: chronische Nebenhöhlenentzündung verschwunden, Struma rückläufig, chronische Hepatitis im Griff, Blutdrucksenker reduziert, Blutwerte hervorragend usw. usw. ) – dank hervorragender und seriöser ärztlicher Beratung und Begleitung. Unglaublich viele Menschen profitieren von diesem Zweig der Supplementärmedizin, die weitgehend OHNE Nebenwirkungen auskommt!
Es stimmt bedenklich, wenn eine Partei nur GEGEN ein Thema mobil macht. Welcher Teufel reitet Euch?
Habt Ihr Euch nun (auch) der Pharma-Lobby verschrieben? Falls ja, wäre ein Kreuz am Wahltag zu überdenken.
Dagmar
Es ist für mich unerträglich, daß Politikern, die noch keine Lebenserfahrung haben und noch grün hinter den Ohren sind, darüber entscheiden, ob Homöopathie wirksam ist – wobei sie sich sicherlich nicht mit dem Organon auseinandergesetzt und nach dessen Regeln Krankheiten behandelt haben. Es wird eine Therapieform, die sanft und ohne Nebenwirkungen heilt, abgeurteilt, ohne daß Studien und Erfahrungsberichte – auch aus der Veterinärmedizin – zum Nachdenken Anlaß geben. Außerdem sind alle Arzneimittel ohne Tierversuch entstanden, was für mich auch ein Kriterium ist, mich möglichst nur klassisch-homöopathisch behandeln zu lassen.
Eva
Gerade von den Grünen hätte ich mehr erwartet. Viele Menschen sind sich einig, das Homöopathie und Allgemeinmedizin sich nicht ausschließen müssen und fahren gut damit. Damit dürfen die Grünen nicht punkten!!!! Ich nutze Homöopathie seit mehr als 30 Jahren und das aus Überzeugung.

 

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