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Warum Kampagne gegen Homöopathie? Divide et impera – als Versuchsfeld für Größeres, analysiert Kulturwissenschaftler und Heilpraktiker Jörg Wichmann

Bei einer Kampagne wie der gegen Homöopathie stellen sich vor allem zwei Fragen: warum und wer? Der Heilpraktiker Jörg Wichmann (mit M.A. u.a. Kulturwissenschaften) hat diese Fragen analysiert . Hier Auszüge daraus. Ich empfehle, unbedingt den ganzen Beitrag von ihm bei Rubikon.news zu lesen :

Die Essenz des Artikels:

„Sollte die Kampagne gegen die Homöopathie sich als Erfolgsmodell erweisen und diese Methode tatsächlich in absehbarer Zeit in mehreren relevanten Ländern verboten oder erschwert werden und faktisch unbedeutend geworden sein, so wird das nicht das Ende dieser Aktion, sondern der Auftakt dazu sein, die gleiche Masche gegenüber anderen missliebigen Alternativentwürfen in der Medizin, in der Landwirtschaft, in der Pädagogik, im Sozialen und in der Wirtschaft anzuwenden. Wenn ich ein Bündel von Stäben nicht zerbrechen kann, brauche ich sie nur zu vereinzeln und jeden für sich zu brechen. Divide et impera, eine einfache und alte Strategie, die immer wieder und solange funktioniert, wie ihre Opfer darauf hereinfallen und sich ent-solidarisieren lassen. „

Hier ein paar Auszüge des Artikels:

„Die Angriffe auf die Alternativmedizin seitens der führenden Medien (1) füllen nicht nur regelmäßig das Sommerloch, sondern stehen in einem größeren politischen Zusammenhang.“

„In letzter Zeit stehen die ganzheitlichen Heilmethoden – besonders die Homöopathie – im Fokus der öffentlichen Demontage. Mit längst widerlegten oder von vornherein unsinnigen Argumenten wird versucht, beliebte und wirksame Heilweisen zu unterminieren. Auf dem Wege der Versicherungsregulierung sind in den letzten Jahren die Hebammen ihrer freien Berufsausübung weitgehend beraubt worden. Menschen, die besorgte Fragen zur gängigen Impfpraxis stellen, werden öffentlich diffamiert. Außerdem wird die Wirtschaftspolitik neoliberaler und unsozialer.“

„Die ganzheitlichen Heilmethoden werden als Partisanen im Kampf gegen die ideologische Dominanz des neoliberalen Materialismus wahrgenommen. Sie zeigen Alternativen auf, die nicht nur „im Kopf“ existieren und sich leicht als harmlose Spinnerei abtun lassen, sondern die dann funktionieren, wenn es darauf ankommt, wenn ich krank bin und Hilfe brauche. Alternativen, die sich nicht linear und physikalisch erklären lassen, die im Rahmen des etablierten Weltbildes sogar komplett unsinnig wirken“.

„Die Verwendung des Mottos „Divide et impera“ weist darauf hin, dass ich hier eine Absicht unterstelle und nicht nur eine für uns unglückliche Entwicklung. Natürlich steht eine Absicht dahinter. Wir beobachten, dass zur Zeit einige Vereine und Einzelpersonen mit erheblichem finanziellen und zeitlichen Aufwand – zahlreichen eigens dafür angelegten Websites, öffentlichen Aktionen, beauftragten Hacker-Angriffen, breitem Engagement in sozialen Medien und Presse – gegen die Homöopathie zu Felde ziehen. Das macht niemand, nur weil er von ein paar ideologischen Gegnern und Spinnern genervt ist. Dass dahinter eine Absicht und ein wohlüberlegtes und gut finanziertes Konzept stecken, habe ich an anderer Stelle gezeigt ( Belege für eine enge Verwicklung der Homöopathie-Diffamierer mit der Pharma-Industrie finden Sie in „Evidence Based Monsanto“; oder im Blog von Harald Walach: „Alles Zufall?“. Grundsätzliche Überlegungen dazu in: „Gedanken über Skeptiker als Homöopathie-Gegner“.).“

„Zum Glück haben die Heilmethoden es nicht mit Kampagnen dieses Kalibers und nicht mit staatlichen Diensten zu tun, aber die Vorgehensweise ist strukturell die gleiche: Man pickt sich zunächst einen besonders angreifbaren Gegner heraus, isoliert ihn aus seinem natürlichen Umfeld, schafft internen Zwist und macht ihn nach außen hin durch gezielte Fehlinformationen lächerlich oder lässt ihn als unmoralisch oder gefährlich erscheinen.“

„Dass es zuerst die Homöopathie trifft, liegt schlichtweg daran, dass sie wegen ihrer Hochpotenzen, die bei flüchtigem Blick dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen scheinen, leicht angreifbar ist. Und diese Angriffe haben zwei erwünschte Wirkungen zugleich: In der Öffentlichkeit wird die Methode lächerlich gemacht, und zusätzlich wird zwischen die Vertreter der Alternativmedizin ein Keil getrieben, da die einen versuchen, dem entstehenden Druck auszuweichen, indem sie wissenschaftlicher werden, und die anderen sich deutlicher auf ihre ganzheitlichen Traditionen besinnen.“

(Red. Hinweis: Rubikon lässt auch Publizisten des rechten Randes zu Wort kommen/ dessen ist Jörg Wichmann unverdächtig)

 

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