homöopathie karikatur mb

Was haben Homöopathie und Monsterwellen gemeinsam ? Antwort kennt Karikaturist MB

Man kann das Thema Kritik an der Homöopathie wissenschaftlich oder mit Methoden der PR angehen. Man kann das Thema aber auch aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Man kann dies in Relation setzen und die Aussage in einer Karikatur konzentrieren. So hat es der bekannte Karikaturist MB getan. Dessen Karikatur „Monsterwelle“ und Ateliernotizen über die Entstehung kann ich im HomoeopathieWatchblog veröffentlichen. Herzlichen Dank dafür, lieber MB.

MB beschreibt die Idee zur Karikatur so: „Jahrhundertelang wurden Monsterwellen immer wieder von Seemännern beschrieben und von der Wissenschaft als absolut unvorstellbar , als „Seemannsgarn“ abgetan! Erst 1995 gelang es im Laborversuch und anhand von Satellitenbildern nachzuweisen, dass tatsächlich aus einer ruhigen See sich plötzlich eine Monsterwelle erheben kann.
Nun sind sie auf einmal anerkannt.“

Selbst das von Skeptikern unterwanderte Wikipedia schreibt dazu: „Lange Zeit galten Monsterwellen als Seemannsgarn, bis Satellitenaufnahmen und andere Messungen ihre Existenz bewiesen. Erst seit 1995 sind sie anerkannt und werden intensiv erforscht.“

Karikaturist MB schlägt den Bogen: „Das erinnert doch sehr daran, dass auch seit 200 Jahren Heilungsberichte von Patienten ebenso als „Seemannsgarn“ abgetan werden. Man sieht am Beispiel der Monsterwellen, dass es bis zur wissenschaftlichen Anerkennung hunderte von Jahren braucht. Dabei braucht man manchmal Berichte auch von Laien in ihrer überwältigenden Häufigkeit einfach nur einmal ernst zu nehmen.“

Diesen Beitrag teilen

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar, bitte beachten Sie die Kommentarregeln (siehe Menü) und die DSGVO (siehe Menü). Danke und viel Freude

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.