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Homöopathie-Community erstmals gemeinsam erfolgreich: 2 politische Entscheidungen pro Homöopathie, 50.000 Unterschriften für Petition, 25.000 Postkarten an Habeck, Globuli-Gegner bei Lobby und Parteien toben

Als Blogger und Journalist und Globuli-User muss ich leider häufig darüber berichten, welchen Druck Politik, Lobby, Medien auf Homöopathie, Therapeuten und Patienten aufbauen. Diese Informationen sind wichtig und dürfen nicht verschwiegen werden (auch wenn sie manchmal weh tun können), damit die Homöopathie-Community die Situation einschätzen und bewerten kann, sowie aus den Stärken der Gegner lernt, um sie in deren Schwächen und eigene Stärken zu verwandeln.

Die Homöopathie-Community hat aus einem gescheiterten Bündnis gelernt und sich auf die eigenen Stärken und das Miteinander konzentriert. Hier eine Übersicht über den Weg dorthin und die Erfolge.

Als PR-Berater und Blogger und Globuli-User rufe ich hier im Blog seit Gründung des Watchblog im September 2018  zu mehr professionellem Miteinander der Homöopathie-Community in der Öffentlichkeitsarbeit (und Public Affairs) auf.

Ich freue mich über das nach außen aktive, zupackende und erfolgreiche Aktionsbündnis #RetteDeineHomöopathie von Heilpraktiker* innen und Ärzt* innen von FDH (mit Präsidentin Ursula Hilpert-Mühlig) und HG (mit Vorständin Ulrike Fröhlich) und die vielen weiteren Initiativen auch jenseits von Verbänden durch Heilpraktiker („Wir für Homöopathie“, „Homöopathie vernetzt“) und Ärzte (ZV und verbandsfrei), die mich auch immer wieder um Rat anfragen, was ich gerne tue.

Gern schreibe ich darüber, wie die Homöopathie-Community die Stärken der Gegner in deren Schwächen verwandelt und sich der eigenen Stärken besinnt. Dazu gibt es diese Woche glücklicherweise endlich genügend Anlässe. Endlich hat die Homöopathie-Community gelernt, dass sie drei entscheidende Faktoren selbst in der Hand hat, mit der sie sich gegen die Globuli-Gegner politisch durchsetzen kann.

Das ist 1. das Miteinander, wie das Aktionsbündnis #RetteDeineHomöopathie von HG und FDH genauso gezeigt hat wie Heilpraktiker-Gruppen wie „Wir für Homöopathie“. Entscheidend bei beiden Miteinander-Gruppen war, dass sie die eigene gewohnte Umgebung verlassen haben und sich nach außen gewagt haben. Und das erfolgreich.

Der zweite wichtige Faktor sind die Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs, sei es via Blogs, Medien, FB, Twitter, Mails, Politiker-Gespräche, Veranstaltungen, Hintergrundinformationen etc.

Der dritte Faktor ist, dass die Homöopathie-Community auch viele Menschen aktivieren kann, z.B. ca. 50.000 für die Petition innerhalb von etwa vier Wochen.

Weiter so.

Was das Miteinander der Homöopathie-Community, die Öffentlichkeitsarbeit, das Aktivieren von Menschen bewirkt hat, möchte ich hier kurz in Zahlen aufzeigen, inklusive Reaktionen der Gegner.

• Mit der Petition #RetteDeineHomöopathie hat das Aktionsbündnis Fachverband Deutscher Heilpraktiker und Hahnemann-Gesellschaft 50.000 Menschen (Stand 8.11.) für die Homöopathie und  für den Ausdruck ihres Willens gegenüber Politikern aktiviert (Link).

• 25.000 Postkarten haben Homöopathie-Freunde beim Aktionsbündnis bestellt, die sie an die Grünen-Vorsitzenden schicken wollen. Hier einige Beispiele:

heilpraktiker homöopathie

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• Die Grünen haben unter dem öffentlichen Druck der Homöopathie-Community beschlossen, dass sie auf ihrem Parteitag nicht gegen Homöopathie abstimmen. Erstmals setzt sich die Globuli-Fans damit gegen die Anti-Homöopathie-Lobby aus Rossdorf durch, die den Antrag bei den Grünen eingespielt hat.

• Die CSU hat sich im Landtag mit den Freien Wählern durchgesetzt und führt eine Studie zu „Homöopathie anstatt Antibiotika durch“.

• Über die CSU-Studie sind die beiden Köpfe der Anti-Homöopathie-Lobby Natalie Grams und Christian Lübbers so erbost, dass sie vermuten, Ulrike Fröhlich von der Hahnemann-Gesellschaft habe die Studie initiiert, weil sie sich im Dezember 2018 mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der CSU, Bernhard Seidenath, und der Staatsministerin für Gesundheit, Melanie Huml, zum „Homöopathie-Gipfel“ getroffen hat. Lübbers und Gams twittern ein Foto des Treffens, dass die CSU auf ihrer Webseite veröffentlicht hatte (Watchblog berichtete am 12.12.18 über „Homöopathie-Gipfel der Hahnemann-Gesellschaft mit CSU):

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• Auch die SPD ist erbost über die CSU-FW-Studie und aktiviert eine Twitter-Umfrage, zu der ich die SPD auf Twitter befrage:

 

• Das Interesse der Homöopathie-Community und Heilpraktiker-Community an den aktuellen politischen Ereignissen ist groß. Dies merke ich daran, dass Heilpraktiker-Newsblog und Homoeopathiewatchblog gestern einen neuen Besucherrekord aufgestellt haben: 80.000 Interessierte haben die Artikel an einem Tag gelesen. Ein Artikel des Newsblog (über Spahns Attacke) wurde auf 10.000 Facebook-Seiten weiter verbreitet. Das sind Reichweiten, die kein anderes aktuelles Medium zur Homöopathie oder zu Heilpraktiker-Themen an einem Tag erreicht. Darüber freue ich mich als Blogger und Globuli-User mit dem Anspruch, eine wichtige Stimme für die Homöopathie und für Heilpraktiker zu sein.

 

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